10.02.2021 - 6.16 Vorschlag der CDU-Fraktion mit Unterstützung de...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.16
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 10.02.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:07
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Sonja Oschmann
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Schmidt ist verwundert über den gestellten Antrag, da bereits zuletzt die Prüfung von zwei Standorten für das Anlegen einer Hundewiese beschlossen worden seien.
Gegen den aktuell gestellten Antrag an dem vorgeschlagenen Standort habe er erhebliche Bedenken. Das ausgesuchte Areal sei zu klein und die direkten Anwohner haben bereits ihren Unmut geäußert. Das stärkste Kriterium gegen den vorgeschlagenen Standort allerdings stelle die auf dem Grundstück befindliche Blutbuche dar, die als Naturdenkmal ausgezeichnet worden sei. Dieser Baum habe bevorzugt dicht an der Bodenoberfläche liegende Wurzeln, so dass eine permanente Kontamination mit Hinterlassenschaften der Hunde zu vermeiden sei.
Herr Eisermann macht deutlich, dass die vorgeschlagenen Standorte aus dieser und den letzten Sitzungen lediglich durch die Verwaltung geprüft werden sollen. Dass ein neuer Standort vorgeschlagen werde, hieße nicht, dass die vorherigen Vorschläge aufgehoben werden sollen.
Frau Nigbur-Martini schließt sich der Meinung von Herrn Schmidt an. Auch sie hat erhebliche Bedenken, dass sich trotz Ausschilderung nicht an Regeln gehalten werde. Die Blutbuche müsse unter dem Aspekt des Naturschutzes behütet werden. Ihrer Ansicht nach solle ein anderer Standort für das Anlegen einer Hundewiese gefunden werden.
Frau Peuler-Kampe führt aus, dass insbesondere ältere Menschen, die in der Innenstadt leben, die Möglichkeit bekommen sollen, ihre Hunde ortsnah auf einer Hundewiese ausführen zu können.
Herr Glod kann die Bedenken bezüglich des Schutzes der Blutbuche nachvollziehen, möchte aber trotzdem an der Prüfung einer Hundewiesenfläche in der Innenstadt festhalten.
Beschluss:
1. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob die Fläche an der Ecke Bahnstr./Stennerstr., auf der vormals ein Spielplatz gestanden hat, in eine Hundewiese umgewandelt werden kann. Dies sollte nach Möglichkeit unter Umweltgesichtspunkten, Artenschutz und Einbeziehung der Anwohner geschehen.
2a. Sollte die Prüfung positiv verlaufen, wird die Verwaltung beauftragt, einen Zaun nebst Tor an der Straßenseite zu installieren, sowie ein bis zwei Bänke, einen Halter für Hundekottüten und Mülleimer aufzustellen. Weiterhin sollte die Pflege sichergestellt werden.
2b. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Beschilderung mit Regeln an der Hundewiese aufzustellen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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53,5 kB
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