11.03.2021 - 6.9 Ergebnisse der Jugendumfrage 2019 Beteiligung v...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Reinke weist darauf hin, dass im Zusammenhang mit dem nächsten Tagesordnungspunkt schon einige Dinge im Vorfeld  beraten worden seien. Es habe dabei der Wunsch bestanden, die Ergebnisse der Jugendumfrage präsentiert zu bekommen.

 

Frau Graf merkt an, dass ihr bei Durchsicht der Ergebnisse der Jugendumfrage aufgefallen sei, dass der überwiegende Anteil in Höhe von ca. 53 % derjenigen, die sich daran beteiligt hätten, aus dem Umfeld von Gymnasien stammten. Gleichzeitig werde angegeben, dass der angestrebte Schulabschluss bei 70 % der Beteiligten das Abitur sei. Diese Ergebnisse seien nicht völlig überraschend. Sie würden allerdings Fragen aufwerfen. Könne dieser Bericht allgemein gültig sein, wenn nur eine relativ große Gruppe beteiligt sei? Wie könne man bei einer solchen Umfrage andere Gruppen besser erreichen? Sie sei der Meinung, dass auch andere Gruppen daran ein Interesse haben sollten und deren Meinung sicher auch von Gewicht sei.

 

Herr Reinke weist darauf hin, dass dem Bericht zu entnehmen sei, dass die Ansprache repräsentativ erfolgt sei. Auf den Rücklauf habe man leider keinen Einfluß. Es habe 723 Rückmeldungen gegeben und diese seien entsprechend ausgewertet worden. Diese seien gut aufbereitet worden und sicher an der ein oder anderen Stelle hilfreich. Repräsentativ sei das Ergebnis leider nicht.  

 

Frau Haack erklärt, dass sie den Ausführungen zustimmen könne. Man sei auch damit nicht zufrieden gewesen und habe überlegt, wie man es anders gestalten könne. Da es eine Online-Befragung gewesen sei, sei man davon ausgegangen, dass diese Medien von allen Kindern und Jugendlichen genutzt würden. Leider sei es bei der Umfrage nicht von allen genutzt worden. Man sei dabei, zu recherchieren, wie man es gestalten könne, um eine Durchmischung aller Gruppen für den Rücklauf zu erreichen. Es sei nicht zu leugnen, dass die vorliegenden Ergebnisse für Hagen nicht repräsentativ seien. Sie berichtet, dass sie einige Antworten umso mehr erschreckt hätten, zum Beispiel die Aussagen zur Gewalterfahrung. Ein Prozentsatz von 37 Prozent dieser Befragten hätten Gewalterfahrungen gemacht. Das sei eine schockierende und überraschende Erkenntnis.

 

Frau Keller führt aus, dass man aus den Ergebnissen der Umfrage gelernt habe und eine Umfrage zukünftig anders gestalten würde.

 

Herr Reinke schließt den Tagesordnungspunkt ab. 

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Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss nimmt die Ergebnisse der Jugendumfrage 2019, die im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans 2021-2025 durchgeführt wurde, zur Kenntnis.

 

 

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Zur Kenntnis genommen

 

 

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Anlagen zur Vorlage