18.08.2020 - 3.1 Gem. Antrag der Fraktionen SPD und BfHo: Beschw...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

 

Herr Kämmerer teilt mit, dass zu diesem TOP ein Powerpoint-Vortrag der Hagener Straßenbahn geplant sei, der auch andere TOPs beinhalte. 

 

Herr Staat gibt anhand der Powerpoint-Präsentation [Anlage 1 zur Niederschrift] einen Überblick auf ausgewählte Vorschläge aus Politik und Verwaltung und stellt den aktuellen Stand zum Fahrplanwechsel im Sommer 2021 vor.

Er bittet darum, geplante Fahrplanänderungen vor dem Gremienbeschluss erst prüfen zu lassen, da sonst insbesondere bei Fahrplanentzerrungen Anschlussverbindungen zerstört werden könnten.

 

Herr König macht eine Anmerkung zum Beispiel 2 aus dem Stadtentwicklungsausschuss vom 23.06.2020, der gewünschten Vertaktung der Linien auf der Buscheystraße (525/543) mit den Linien auf der Lange Straße (514/521).

Er vertritt die Auffassung, dass sich die Problematik, dass die Linien anschließend parallel über eine Achse geführt würden, mit einer anderen Routenführung lösen lassen würde, die nicht die Verlängerung über den Hauptbahnhof führe. Zwischen Buscheystraße und Lange Straße ließe sich ein 7/8-Minuten-Takt einrichten und trotzdem ein 15-Minuten-Takt im Fleyerviertel beibehalten.

 

Herr Staat stimmt dem grundsätzlich zu, weist aber darauf hin, dass diesbezüglich schon andere Varianten geprüft worden seien. Es gebe Anschlussverbindungen in Westerbauer und am Bahnhof Heubing, die zerstört würden, wenn man eine der Buslinien um sieben Minuten verschiebe.

Herr Staat merkt zu Beispiel 3 ergänzend an, dass bei Anschlussverbindungen am Hauptbahnhof seines Erachtens den Anschlüssen zum Nahverkehr mehr Bedeutung zugemessen werden sollte als denen zum Fernverkehr.

Hinsichtlich der Verknüpfung der Linien NE31 und NE32 in Haspe werde geprüft und in der nächsten Sitzung berichtet.

Als Abschluss zu seinem Vortrag verweist er darauf, dass die Hagener Straßenbahn intensiv bemüht sei, nach Prüfung der Strecken, Kilometer, Kosten und betrieblichen Voraussetzungen wie Toiletten und Begegnungsverkehren funktionierende Varianten zu erarbeiten, um diese dann der Politik vorzustellen.

Er äußere daher die Bitte, Prüfaufträge möglichst nicht mehrfach in leicht abgewandelter Form erneut zu stellen, bei denen sich eine Realisierung schon als nicht machbar herausgestellt habe. Dies würde enorm viel Zeit binden.

 

Herr Kämmerer bittet, Wortmeldungen zum Vortrag bei den entsprechenden Tagesordnungspunkten der Sitzung anzubringen.

Herrn Staat bittet er, seine Ausführungen hinsichtlich des derzeitigen Tagesordnungspunktes in Bezug auf die Wünsche der Bezirksvertretung Hohenlimburg noch einmal zu konkretisieren.

 

Herr Staat berichtet, dass die für 06:30 Uhr angefragte zusätzliche Abfahrt vom Sibb zum 14.06.2020 umgesetzt worden sei.

Die Abfahrt eines viel von Schülern genutzten Busses aus Berchum in die Innenstadt sei morgens gegen 07:00 Uhr um vier Minuten nach vorne verlegt worden, damit die Schulen besser pünktlich erreicht werden können. Der Bus würde in der Innenstadt dann vier Minuten warten, um wieder in den normalen Takt zu kommen.

Der Anschluss von Berchum an den Nachtexpress sei noch nicht erfolgt, da die zusätzlichen Kilometer noch nicht kompensiert werden konnten. Eine Lösungsmöglichkeit habe er im Rahmen des Vortrags vorgestellt.

Heute wäre eine weitere Bitte hinsichtlich der Linien SB71/SB72 eingetroffen. Diese Linien würden derzeit vom Hohenlimburger Bahnhof direkt in Richtung Hünenpforte fahren, ohne Halt in Hohenlimburg Mitte. Dies sei zur Beschleunigung der Linien und zur Sicherung der Anschlüsse nach Wiblingwerde und Im Sibb so eingerichtet worden. Die Bitte sei, die Busse auch über Hohenlimburg Mitte fahren zu lassen, da dies die stärker genutzte Haltestelle sei. Die Auswertung der Fahrgastzahlen habe aber ergeben, dass am Tag etwa 400 Personen in Hohenlimburg Mitte einsteigen würden, am Bahnhof jedoch über 1500. Man werde trotzdem prüfen, ob der Bitte entsprochen werden könne, und schriftlich antworten.

 

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Beschluss:

 

1. Die Hagener Straßenbahn wird gebeten, die in den Anlagen beschriebenen Anliegen wohlwollend zu prüfen und bei Realisierbarkeit umzusetzen.

2. Der neue installierte Unterausschuss Mobilität wird gebeten, über die in den Anlagen beschriebenen Anliegen in seiner nächsten Sitzung (26. Februar 2020) zu beraten und hierzu bürgerfreundliche Entscheidungen im Sinne der Beschwerdeführer zu treffen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Ohne Beschlussfassung

 

 

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Anlagen zur Vorlage