18.08.2020 - 4.1 Auswahl der Haltestellen für den barrierefreien...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

 

Herr Homm hält es für sinnvoll, Vorlagen und Stellungnahmen zu Umbauten von Bushaltestellen auch zur Kenntnisnahme in den Seniorenbeirat zu geben; zumindest eine zusammenfassende im Jahr.

 

Frau Funke teilt dazu mit, dass sowieso jährliche Zusammenfassungen gewünscht seien, die dann auch in den Seniorenbeirat gegeben werden könnten.

 

Herr Heiermann bezieht sich als Beispiel auf die Haltestellen am Hauptbahnhof. Dort seien die Sitzmöglichkeiten so platziert, dass man mit einem Rollstuhl oder Rollator  bei Niederschlägen nicht trocken stehen könne. Er appelliert daran, dies einmal im Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität zu thematisieren und zukünftig eine für Rollstuhlfahrer geeignete Lücke zwischen den Sitzbänken zu belassen.

 

Herr Beyel möchte wissen, nach welchen Kriterien die auszubauenden Haltestellen ausgewählt werden.

 

Frau Funke teilt dazu mit, dass die Auswahl anhand von Haltestellenkategorien erfolge. In der Vorlage bzw. der dort genannten Drucksache sei dies näher beschrieben. Zusätzlich gebe es ein Musterblatt zu Ausbauten. Grundsätzlich würden Fahrbahnrandhaltestellen ausgebaut. Auf Arbeitsebene gebe es auch einen Austausch mit der Hagener Straßenbahn.

 

Herr Specht begrüßt die in der Vorlage aufgeführte Auswahl der Haltestellen. Hinsichtlich der Haltestelle Fachhochschule Südwestfalen stadteinwärts sehe er jedoch das Problem, das der Bus dort oft nicht vernünftig halten könne, da der Bereich oft beispielsweise von Kunden eines Kioskes zugeparkt sei. Diesbezüglich müsse man Möglichkeiten suchen, um dies zu vermeiden.

 

Frau Funke führt dazu aus, dass an dieser Stelle eine Kap-Haltestelle geplant sei. Das bedeute, dass die Haltestelle auf einem Teil des Parkstreifens bis zum Straßenrand hin ausgebaut würde und der Bus dann auf der Straße halte.

 

Herr Sporbeck möchte wissen, ob die Kap-Haltestellen für Standard-Linienbusse oder für Gelenkbusse erstellt würden. Weiterhin fragt er, warum die Haltestelle Loxbaum, die derzeit ausgebaut werde, nicht mit einer größeren Variante geplant worden sei. Beispielsweise mit einer Insellösung wie am Hagener Hauptbahnhof.  Dies sei zwar teurer, aber es würde auch mehr Fördermittel geben. Ihn interessiere, ob im Rahmen der Ausbauplanung bei entsprechendem Platzangebot solche Lösungen überlegt würden, die bei Verknüpfungshaltestellen mit teilweise weit auseinanderliegenden Teilhaltestellen die Umsteigewege minimieren würden.

 

Frau Funke teilt dazu mit, dass entsprechend des Musterblattes die Haltestellen so ausgebaut würden, dass dort auch ein Gelenkbus halten könne. Man rechne mit einer Länge von 20 Metern einschließlich der Übergangssteine.

An der Haltestelle Loxbaum habe es auch andere Überlegungen gegeben. Es gebe jedoch Höchstsätze für die Förderung. Dies führe bei höheren Umbaukosten zu einer Erhöhung des Eigenanteils.

Ihr seien spontan keine weiteren Haltestellen bekannt, bei denen sich eine komplette Umgestaltung anbieten würde.

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Beschluss:

 

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Zur Kenntnis genommen

 

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