08.09.2020 - 6.1 Senioren im Quartier - Bericht über ausgewählte...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Gleiß führt in den Sachverhalt ein.

 

Über die Ergebnisse der Seniorenumfrage habe sie bereits in der Sitzung des Sozialausschusses am 10. März berichtet. Herr Goldbach habe in der letzten Sitzung im Juni den fertigen Bericht vorgestellt und über die Handlungsempfehlungen gesprochen. Sie beschreibt die angestrebten Ziele.

Man wolle darüber nachdenken, ob man nach dem Beispiel der Stadt Köln ein Seniorennetzwerk in Zusammenarbeit mit den Begegnungsstätten gründen wolle. Es habe ein erstes Gespräch mit den Mitgliedern des Ad-hoc-Kreises  des Seniorenbeirates  und den Begegnungsstätten gegeben. Ursprünglich habe vorab ein Workshop stattfinden sollen. Dieser sei allerdings corona-bedingt ausgefallen. Auch  der für Oktober geplante Workshop sei von den Begegnungsstätten leider corona-bedingt abgesagt worden. Man müsse zusammen mit dem Seniorenbeirat überlegen, wie weiter vorgegangen werden solle.

Sie berichtet über die Ergebnisse aus den Beratungen in den Bezirksvertretungen.

 

Frau Timm-Bergs dankt Frau Gleiß für die geleistete Arbeit in dem Bereich.

 

Herr Thieser erinnert daran, dass man dieses Thema in den Bezirksvertretungen  und in der letzten Sitzung des Sozialausschusses diskutiert habe. Es handele sich um eine Thematik, die die Politik in den nächsten Jahren begleiten werde. Die in dem Bericht angesprochenen Themen beträfen auch nicht nur die ältere Bevölkerung. Er halte es für wichtig, dass man auf Basis dieses Berichtes neben der Diskussion mit den Begegnungsstätten sehr konkret beschreibe, welche Dinge in welchem Bereich gemacht werden müssten und wie diese organisiert werden könnten. Es stelle sich auch die Frage nach der Gestaltung von Quartieren. Der Vorschlag sei gewesen, dass sich die Bezirksvertretungen in der nächsten Legislaturperiode successive mit jedem einzelnen Quartier beschäftigen und dann entsprechende Lösungsvorschläge machten. Das werde natürlich Geld kosten. 

 

Herr Ludwig nimmt Bezug auf die Aussage von Frau Gleiß, dass der Workshop mit den Begegnungsstätten verschoben worden sei. Das bedeute jedoch nicht, dass dieser nicht mehr stattfinde. Die Leiter der Begegnungsstätten seien sehr wohl bereit, in dem Bereich tätig zu werden. Das wolle er an dieser Stelle betonen. Corona-bedingt liege die Arbeit in den Begegnungsstätten ziemlich am Boden und werde nur ganz allmählich wieder hochgefahren. Er schlage vor, die in der Vorlage angedachte Zeitschiene zu überdenken und nach hinten zu schieben.

 

Herr Wegener weist darauf hin, dass man nach genauer Betrachtung des Berichtes feststellen könne, dass sich ein Teil der angesprochenen Probleme noch weiter negativ entwickelt hätte. Er beschreibt Beispiele aus der Praxis.

Man habe seinerzeit die gewählten Bezirke vorgeschlagen, sei sich aber bewußt gewesen, dass diese Bereiche nicht überall miteinander zu vergleichen seien.

Er äußert die Bitte, die älteren Menschen in Hagen nicht zu vergessen.       

 

Herr Thieser schlägt vor, dem vorliegenden Beschlussvorschlag zuzustimmen, sich aber gleichzeitig darauf zu verständigen,  dieses Thema in der ersten Sitzung des Sozialausschusses  im neuen Jahr  erneut auf die Tagesordnung zu setzen, um über einen Plan zu diskutieren, wie man jetzt successive vorgehe.

Er macht deutlich, dass auch innerhalb der Verwaltung die Belange von älteren und behinderten Menschen  stärker berücksichtigt werden müssten.

 

Frau Timm-Bergs formuliert auch unter Berücksichtigung des Beschlusses der Bezirksvertretung Hohenlimburg den veränderten Beschlussvorschlag und stellt diesen zur Abstimmung.    

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  1. Die Ziele 1 9 des Berichtes werden wie vorgeschlagen beschlossen, die
    Verwaltung wird zur Weiterverfolgung beauftragt.
     
  2. Das Thema wird in der ersten Sitzung des Sozialausschusses der neuen Legislaturperiode erneut beraten und während der gesamten Zeit begleitet.  
  3. Ein Bericht über den Umsetzungsstand wird in regelmäßigen Abständen
    gefertigt und dem Seniorenbeirat, dem Sozialausschuss und den Bezirksvertretungen dieser Stadt zur Kenntnis gegeben.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

4

 

 

SPD

3

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

 

 

 

AfD

 

 

 

Die Linke

 

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

11

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0