19.08.2020 - 6.3 Fortschreibung des Aktionsplans "Kindertagesbet...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Haack stellt den Aktionsplan „Kindertagesbetreuung in Hagen“ vor.

 

Herr Goldbach ergänzt die Ausführungen dahingehend, dass die Bürgerbeteiligung in Eilpe nicht so laufe wie geplant. Die direkten Anwohner hätten erhebliche Bedenken in Bezug auf die zusätzliche Belastung durch den Verkehr erhoben. Von daher müsse an der Stelle zunächst einmal Planungsrecht geschaffen werden. Das bedeute eine zeitliche Verzögerung an der Stelle.

Er macht deutlich, dass, solange hier keine Alternative in Aussicht stehe, an den Vorschlägen festgehalten werden müsse, wie man den Bedarf im Bereich der Kindertagesbetreuung decken könne.  

Man werde auf die Bedenken der Anwohner dahingehend eingehen, dass geplant sei, in Eilpe die erste autofreie Kita zu errichten. Das wäre dann auch die erste autofreie Kita in NRW. Es gebe bereits eine solche Kita in Hamburg.

Die Kita solle möglicherweise mit einem Shuttle-Dienst verbunden sein. Man werde eine mögliche Umsetzung prüfen und in den Dialog gehen.

 

Frau Köppen stellt fest, dass es keine schöne Situation sei, dass man in ein paar Jahren trotz aller Bemühungen immer noch ca. 500 Plätze zu wenig haben werde.  Sie möchte wissen, ob die Problematik darin begründet liege, dass man keine Bauträger finde. Sei der Fachkräftemangel hier auch Ursache des Problems. Was könnte man insgesamt tun, um mehr Plätze zu schaffen?

Ihr sei bewußt, dass die Verwaltung alles tue, was möglich sei. Sie frage, weil sie für den Dialog mit den Bürgern argumentativ gut aufgestellt sein wolle.

 

Herr Goldbach antwortet, dass es dafür zwei wesentliche Gründe gebe.

Das sei zum einen das Problem, das richtige Grundstück für ein solches Bauvorhaben zu finden. Desweiteren sei das Planungssrecht ein Grund und mache die Prozesse sehr langwierig. Einen Mangel an Investoren gebe es nicht. Das werde vermutlich solange so bleiben, solange die Zinsphase sich nicht verändere. Fachkräfte zu finden, sei ein zunehmendes Problem. Noch könne man die Stellen mit Zeitverzögerung besetzen. Man sei derzeit im Gespräch mit dem Fachbereich Personal,  die Ressourcen, die man im Rahmen des dualen Systems habe, weiter aufzustocken. Er gehe davon aus, dass sich die Ausbildung in der nächsten Zeit auf ein duales System mit einer Bezahlung während der Ausbildung umstellen werde. Dann werde sich das Berufsbild des Erziehers/der Erzieherin schnell nachhaltig ändern.

 

Herr Reinke weist darauf hin, dass das ein ambitionierter Plan für die nächsten Jahre  sei. Man habe in den vergangenen  Jahren ca. 1600 neue Plätze geschaffen. Hier würden noch einmal 800 neue Plätze geschaffen. Das seien beeindruckende Zahlen.   

 

Er stellt den Empfehlungsbeschluss an den Rat zur Abstimmung.

 

 

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Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, folgenden Beschluss zu fassen:

 

Der Rat der Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung, die in der Fortschreibung des Aktionsplans dargestellten Neu- und Ausbauprojekte wie geplant umzusetzen.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

2

 

 

CDU

2

 

 

Die Linke

 

 

 

Vertreter der Jugendhilfe

5

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

9

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0