09.06.2020 - 6.2 Senioren im Quartier - Bericht über ausgewählte...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Timm-Bergs schlägt vor, die heutige Beratung des Berichts als erste Lesung zu betrachten.

 

Herr Goldbach stellt den Bericht über Senioren im Quartier vor.

 

Frau Cramer merkt an, dass die erfolgreiche Fertigstellung des Berichts erfolgen konnte, weil sich die Senioren in solch großer Zahl an der Umfrage beteiligt hätten. Das sei für die Beratung in den politischen Gremien sehr hilfreich.

 

Herr Thieser macht deutlich, dass er es für problematisch halte, wenn alle Maßnahmen in den Quartieren hinsichtlich der Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet würden. Er plädiere dafür, die Belange aller Menschen im Quartier hierbei zu berücksichtigen.  Vieles, was es an Verbesserungsmöglichkeiten in den Quartieren gebe, komme automatisch auch den älteren Menschen zugute.

Die schwierigen Quartiere seien in dem Bericht  ausgenommen.

Seine Bitte sei, das nicht nur unter den Gesichtspunkten der Senioren zu betrachten, sondern auch  darüberhinaus Maßnahmen für alle Menschen zu entwickeln.

 

Frau Engelhardt bestätigt, dass man auch in der Bezirksvertretung darüber diskutiert habe, dass beispielsweise Begegnungsstätten nicht nur für Ältere, sondern für alle Menschen mit ihren Belangen zur Verfügung stehen sollten. Da stimme sie Herrn Thieser zu.

 

Frau Sauerwein erinnert daran, dass der Ausgangspunkt dieses Berichtes die Forderung des 7. Bundesaltenplans  gewesen sei, auch auf kommunaler Ebene Altenpläne fortzuschreiben. Man habe seinerzeit festgestellt, dass die Kapazitäten in Hagen dazu nicht ausreichten. Daher habe man sich auf ausgewählte Bezirke beschränkt, um eine punktuelle Fortschreibung eines kommunalen Altenplans zu erreichen. Sie sei der Meinung, dass das gut gelungen sei. Natürlich werde man Vorschläge entwickeln, die in Quartierskonzepte eingebettet seien. Quartiersmanager würden hierbei eine ganz wichtige Rolle spielen. Die Maßnahmen würden sich auf den Gesamtbezirk auswirken. Außerdem müsste man die Erfahrungen aus der Corona-Zeit mit einfließen lassen.

 

Frau Kaufmann betont, dass das Thema „Integrierte Quartiersentwicklung“ für Hagen ganz wesentlich sei. Man könne beobachten, dass die Stadt sich in zwei bis drei Teile aufteile und zerfalle. Wenn es nicht gelinge, Stadtentwicklung an diese zentralen Themen zu koppeln, habe man bald Probleme, die man nicht mehr lösen könne. All die geäußerte Appelle seien wesentlich für die Stadtentwicklung. Es müsse gelingen, alle Formen der Maßnahmen auf diesen Gesamtfokus auszurichten. Die Erfahrungen aus der Corona-Zeit hätten gezeigt, in welchen Bereichen man nicht leistungsfähig sei. Ohne die Freiwilligenzentrale und die vielen engagierten Menschen wäre es nicht gelungen, ein solches Netzwerk aufzubauen.  

 

Frau Timm-Bergs geht davon aus, dass man dort an einem Strang ziehe. Sie hoffe, dass man in der nächsten Zeit diesbezüglich einiges bewegen könne und sinnvolle Maßnahmen nicht an der Finanzierung scheitern würden.

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Beschluss: 

 

Die Beratung des Berichts wird als 1. Lesung betrachtet.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

3

 

 

SPD

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

1

 

 

AfD

-

 

 

Die Linke

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

13

Dagegen:

      0

Enthaltungen:

 0

 

 

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Anlagen