03.06.2020 - 6.2 Senioren im Quartier - Bericht über ausgewählte...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Berichterstatterin: Frau Gleiß

 

Im Rahmen ihrer Berichterstattung geht Frau Gleiß ausführlich auf den Inhalt des Berichtes ein und erläutert die Aussagen der Anwohner des Kuhlerkamp-Viertels. Insbesondere fehlende Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheken und Sparkassen werden kritisiert.

Ziel sei es, den Anwohnern am Kuhlerkamp ein Seniorennetzwerk anzubieten und mehr Begegnungsstätten zu schaffen.

 

Herr Quardt macht deutlich, dass der Verlust von Einkaufsgelegenheiten meist auf die fehlende Wirtschaftlichkeit zurückzuführen sei. Es werde  meist mehr in großen Supermärkten oder Discountern eingekauft, was die kleinen Läden dann zum Aufgeben zwinge.

 

Herr Wetzel bestätigt, dass die schlechte Versorgungslage bekannt sei und bemängelt auch die fehlende Anbindung des ÖPNV an Wehringhausen, wo zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten gegeben seien.

Frau Kingreen möchte auch eine bessere Anbindung an Wehringhausen erreichen und verweist auch auf den Lieferservice von Supermärkten, der ausgeweitet werden sollte.

 

Herr Quardt macht deutlich, dass solche Probleme auch in anderen Stadtteilen vorhanden seien.

 

Herr Geisler ergänzt, dass am Bahnhof wieder ein Discounter eröffnet habe.

 

Herr Häßner begrüßt den Bericht ausdrücklich, zweifelt jedoch die Umsetzung der Ziele bis zum 30.11.2020 an. Er bittet zudem das Thema Angsträume mit dem Seniorenbeirat abzustimmen und in die weiteren Planungen, die Kirchen und die AWO mit einzubeziehen. Auch bittet er, auch wenn er nicht mehr der Bezirksvertretung angehören sollte, weiter beteiligt zu werden.

 

Frau Gleiß stimmt den Anregungen von Herrn Häßner zu und bestätigt, dass sich die Umsetzung der Ziele möglicherweise durch die Corona-Krise etwas verzögern werde.

 

Auf die Frage von Herrn Quardt kann Herr Riedl aus der Sicht der Polizei nicht bestätigen, dass der Kuhlerkamp ein auffälliger Schwerpunkt für Straftaten sei.

 

Die Herren Quardt und Riedl berichten, dass das Angstempfinden sehr häufig auch ein subjektives Empfinden sei, was sehr häufig in der Dunkelheit entstehe.

 

Frau Bartscher ergänzt, dass zu der Angst vor Überfällen auch häufig die Angst vor Stürzen bei älteren Leuten gegeben sei.

 

Auf die Anregung von Frau Buchholz bestätigt Frau Gleiß, dass vorhandene Netzwerke ausgebaut und mit einbezogen werden.

 

Herr Häßner möchte noch wissen, ob bei der geplanten Bebauung des Geländes hinter dem Sportplatz Kuhle Hardt eine Beampelung der Kreuzung geplant sei. Herr Keune teilt mit, dass nach erfolgter Bebauung die Verkehrssituation genau beobachtet werde und erst dann entsprechende Rückschlüsse gezogen werden können.

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte empfiehlt dem Sozialausschuss folgenden Beschluss zu fassen:

 

1. Die Ziele 1 9 des Berichtes werden wie vorgeschlagen beschlossen, die
Verwaltung wird zur Weiterverfolgung beauftragt.

2. Ein Bericht über den Umsetzungsstand wird in regelmäßigen Abständen
gefertigt und im Seniorenbeirat vorgestellt.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

6

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke.

1

 

 

AfD

1

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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