26.02.2004 - 2 PCB-Belastung in städtischen Gebäuden
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 26.02.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- AGS Arbeitsgemeinschaft Schadstoffe
- Bearbeitung:
- Carola Gepert-Henning
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Berichterstatter: Herr Dr. Schmidt.
Die Gebäudewirtschaft Hagen sei
zuständig und werde anhand der im Wirtschaftsplan zur Verfügung stehenden
Mittel tätig werden. Herr Dr. Schmidt verweist auf einen
Informationstermin am 1. 3. in Hohenlimburg.
Herr Erlmann betont,
bereits seit 13 Jahren werde die Problematik abgearbeitet; dies werde jetzt
weitergeführt. Es solle jedoch nicht an verschiedenen Orten gleichzeitig
gearbeitet werden sondern Objekt für Objekt müsse beendet werden. Mit dem
Beschluss der BV Haspe erklärt sich Herr Erlmann nicht einverstanden.
Herr Erlmann beantragt
folgende Ergänzung zu Punkt 2:
und
mit den Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2004 zu beginnen. Bei der Prioritätenfestsetzung
sind die Höhe der Belastungswerte, die unterschiedlichen Nutzungen,
erforderliche Sanierungstechniken und die jeweiligen Kosten zu berücksichtigen.
Frau Büdenbender befürchtet,
die genannten Werte seien Anlass genug, um in Sorge um die Gesundheit der
Kinder zu sein. Daher solle der
Beschluss der BV Haspe übernommen werden, damit die Kämmerin die Bereitstellung
überplanmäßiger Mittel prüfe. Herr Dr. Schmidt erläutert, die
Vorgehensweise sei in der Arbeitsgruppe Schadstoffe abgesprochen worden. Auf
die Frage von Frau Kuschel teilt Herr Dr. Schmidt mit, in den
Vorjahren seien alle Kindergärten untersucht und mit dem Gutachter begangen
worden. Herr Breddermann informiert, bei nicht genehmigtem Haushalt sei
es nicht möglich, überplanmäßig Mittel zu bewilligen. Daher müsse seiner
Meinung nach von sachlichen Gegebenheiten ausgegangen werden. Die Verwaltung
solle die konkreten Maßnahmen vorstellen, so dass dann entsprechende
Prioritäten festgelegt werden können. Herr Grzeschista erläutert auf die
Frage von Herrn Lange, dass auch die privaten Kindergartenbetreiber aus
Eigenmitteln Untersuchungen durchführen. Herr Dr. Schmidt erläutert, die
Messungen werden möglichst im Worst Case durchgeführt, um möglichst
authentische Werte zu erhalten.
Die Abstimmung erfolgt einzeln zu den
jeweiligen Beschlusspunkten.
Sodann erfolgt die Abstimmung über den
Antrag von Frau Büdenbender:
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, mit sehr hoher Priorität an
einem Sanierungskonzept zu arbeiten.
Die
Kämmerin wird beauftragt die entsprechenden Haushaltsmittel außer- bzw. überplanmäßig zur Verfügung zu stellen.
Abstimmungsergebnis: mehrheitlich
abgelehnt.
Dafür: 7
Dagegen: 7
Enthaltungen: 1
1. Der Bericht und die Empfehlungen des Arbeitskreises
Schadstoffe werden zur Kenntnis genommen.
Abstimmungsergebnis: einstimmig beschlossen.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der GWH
einen Sanierungsplan zu entwickeln und umzusetzen und mit den
Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2004 zu beginnen.
Bei der Prioritätenfestsetzung sind die Höhe der Belastungswerte, die
unterschiedlichen Nutzungen, erforderliche Sanierungstechniken und die
jeweiligen Kosten zu berücksichtigen.
Abstimmungsergebnis: mehrheitlich beschlossen.
Dafür: 8
Dagegen: 6
Enthaltungen: 1.
3. Die betreffenden Ausschüsse und Bezirksvertretungen
sind über den Sanierungsplan umgehend zu unterrichten.
Abstimmungsergebnis: einstimmig beschlossen.
