04.03.2020 - 5.2 Überweg Eilper Straße - Abzweig hoch zur Volmet...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Dahme räumt ein, dass in der Vergangenheit schon einiges unternommen wurde um den Übergang zu verbessern. Dennoch werde man nicht nur von Eltern sondern auch von einigen anderen Erwachsenen auf den doch immer noch unsicheren Übergang angesprochen und gefragt, ob es möglich sei, weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit vornehmen zu können.

 

An der nachfolgenden Erörterung nehmen Frau Buczek, Frau Opitz, Frau

Peddinghaus, die Herren Dahme, Beuth, Eiche und Herr Winkler von der Verwaltung teil.

 

Herr Winkler geht im Einzelnen auf die genannten Verbesserungsvorschläge ein.

Was die Ausleuchtung betreffe, so gebe es Vorschriften nach denen ein Zebrastreifen auszuleuchten sei. Dazu habe man zwei weitere Zusatzleuchten installiert.

Obwohl die Ausleuchtung damit ausreichend sein sollte, werde man diese nochmals prüfen.

 

Die Fraktion HagenAktiv  habe einen Antrag gestellt, dass das freie Rechtsabbiegen grundsätzlich durch Signalisierung ersetzt werden soll.

So gebe es die Möglichkeiten einer reinen Rechtsabbiegespur und die, wo sich der Verkehr rückstauen kann, wie im vorliegenden Fall. Hier habe man einen Ausfahrkeil, bei dem ab etwa 2 Fahrzeugen bereits ein Rückstau entstehe.

So gebe es die Möglichkeit, den Überweg mit in die Signalisierung zu nehmen, wie es am Wasserlosen Tal gemacht wurde oder man lasse die Anlage im Auszustand, sodass in diesen Zeiten der Autofahrer frei rechts abbiegen kann und erst mit Betätigung des Anforderungskontaktes die Ampel für den Autofahrer rot werde und der Fußgänger Grün erhalte und gefahrlos überqueren kann.

 

Die Schilder „30 km/h mit dem Abbiegepfeil“ und „ Schulweg“  können am letzten Lampenmast nochmals wiederholt werden.

 

So habe Herr Winkler sich vor der Sitzung nochmal die Situation angeschaut und konnte feststellen, dass schnellere Geschwindigkeiten aufgrund des großzügigen Abbiegeradius möglich seien. Hier könnte baulich entgegengewirkt werden, indem der Radius steiler gestaltet werde.

 

Für ein 30er-Piktogramm sei der Platz zu knapp bemessen, sodass Herr Winkler die Sinnhaftigkeit bezweifle.

 

Die Wiederholung der Beschilderung sei ohne Weiteres möglich.

Die anderen Möglichkeiten sind immer mit Kosten verbunden, sodass die finanzielle Umsetzung erst zu prüfen sei.

 

Einzelne Fragen werden von Herrn Winkler ausführlich beantwortet.

 

Frau Buczek erinnert wiederholt an die Umsetzung der beschlossenen blau-weißen Umrandungen, die sicher auch zu einer weiteren Verbesserung führen werden.

 

Auf den Vorschlag von Frau Opitz bietet Herr Winkler an, dass die Wiederholung der Beschilderung dann etwas niedriger installiert werden könne.

 

Darüber hinaus ergänzt Herr Winkler zur Möglichkeit den Überweg mit in die Signalisierung zu nehmen, dass in diesem Fall die Ampelphase für den Linksabbieger aus Delstern kommend nicht mehr parallel geschaltet werden dürfe, also eine eigene Ampelphase erhalten müsse.

 

Herr Beuth bittet darum, den Vorschlag von Herrn Winkler bezüglich der baulichen Variante zur Entschärfung der Geschwindigkeit mit in den Beschlussvorschlag aufzunehmen.

 

Der einst angedachte Kreisverkehr an dieser Stelle, so Herr Winkler, würden neben weiteren Aspekten auch diese Problematik beheben.

 

Herr Dahme gestattet Frau K. einen kurzen Beitrag zur Thematik.

 

Frau K. berichtet über den täglichen Schulweg der Kinder über diesen Überweg. So begleiten die Eltern ihre Kinder bis über diesen Überweg, damit die Kinder sicher die Schule erreichen. Selbst den Eltern sei das 30 km/h-Schild nicht aufgefallen. In Schwerte, so Frau K., sei die Beleuchtung der Zebrastreifen mindestens doppelt so hell und damit extrem weit sichtbar und werde deshalb schon besser wahrgenommen. Der Wunsch der Eltern sei, dass dort eine Ampel den Überweg sichere. Auch halte sie einen großen Rückstau für nicht wahrscheinlich, da nur morgens der Überweg stärker frequentiert werde.

 

Herr Eiche möchte wissen, ob dies ein sogenannter Unfallschwerpunkt sei.

 

Herr Winkler teilt auf Rückfrage der Straßenverkehrsbehörde dazu mit, dass dort dahingehend nichts vorliege.

 

Dies, so Herr Dahme, gebe es an vielen Stellen. Obwohl es dort in der Vergangenheit keine Unfälle gegeben habe, erhalte man die Rückmeldungen, dass es dennoch unsichere Situationen gebe.

 

Herr Winkler sagt zu, die entsprechenden Vorschläge im Beschlussvorschlag prüfen zu lassen und beim zuständigen Fachbereich zu erfragen, wann die beschlossenen  blau-weißen Umrandungen realisiert werden sollen.

 

Darüber hinaus ergeben sich keine weiteren Wortbeiträge, sodass Herr Dahme wie folgt abstimmen lässt:

 

 

 

 

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl beauftragt die Verwaltung zu prüfen, wie eine Verbesserung der Sicherheit am Fußngerüberweg Eilper Straße hoch zur Volmetalstaße erreicht werden kann.

 

Insbesondere ist zu prüfen,

 

1. ob anstelle des gelben Blinklichtes und des Zebrastreifens eine Lichtzeichenanlage mit Anforderungskontakt installiert werden kann.

 

2. ob die Verdeutlichung der 30km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung durch ein weiteres Schild erfolgen kann.

 

3. ob durch die Aufbringung eines möglichst großen und farbigen „30er-„ oder „Achtung Kinder“-Piktogramms die Gefahrensituation hervorgehoben kann.

 

4. wie die Ausleuchtung des Überweges verbessert werden kann.

 

5. ob durch eine bauliche Veränderung des Kurvenradius die Geschwindigkeit verringert werden kann.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

3

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

FDP

1

 

 

AfD

1

 

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

12

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage