04.03.2020 - 6.4 Entwurf des Nahverkehrsplans 2020 der Stadt Hagen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 04.03.2020
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jörg Winkler
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Dahme eröffnet den Tagesordungspunkt und informiert dazu, dass hier nur die Ergänzungsvorlage zur Tagesordnung freigegeben worden ist. Die Ursprungsvorlage könne man sich über Allris abrufen.
Herr Winkler teilt dazu mit, dass der Nahverkehrsplan auch jetzt noch mehrfach aktualiesiert werde und schon deshalb nicht jeder jedes Mal ein Druckexemplar erhalten werde. Alle Versionen seien entsprechend digital einzusehen. Die Ratsfraktionen haben jeweils eine Druckversion erhalten, sodass ein Zugang zur Papierversion möglich ist. Auch für die nächste Situngsrunde wolle man nur eine notwendige Anzahl an Exemplaren drucken lassen.
So könne man sich den Plan in Ruhe anschauen. Anmerkungen können dann für den nächsten oder auch übernächsten Entwurf eingebracht werden.
Der Nahverkehrsplan ist kein Fahrplan sondern er soll die Grundlage dafür sein, Qualitätsziele abzubilden und die Zukunftsblicke für den ÖPNV darstellen.
So bildet er das derzeitge Liniennetz ab, wobei nun geschaut werden muss, wie dieses noch verbessert werden kann, was beispielsweise Taktung und Erreichbarkeit betreffe. Dort werden aber auch Dinge festgelegt, wie zum Beispiel wieviel Prozent Werbefläche es auf Bussen es geben soll oder auch die Innenausstattung.
An der nachfolgenden Erörterung nehmen Frau Buczek, Frau Opitz sowie die Herren Dahme, Hoffmann, Neuhaus, Eiche und von der Verwaltung Herr Winkler teil.
Herr Dahme möchte wissen, wo man sich melden kann, wenn es seit der Umstellung Verschlechterungen gegeben habe. So bringt er beispielhaft die Problematik an, dass Kinder, die in der Selbecke zur Schule gehen nach Schulschluss im Vergleich zu vorher von etwa 10 Minuten Wartezeit nun eine halbe Stunde in Kauf nehmen müssen.
Dies, so Herr Winkler, könne auch über die Bezirksvertretung erfolgen, entweder an die Straßenbahn direkt oder aber auch über das Planungsamt.
Jeder einzelnen Bürger könne seine Anregungen über ein Kundenforum der Straßenbahn mitteilen. So gebe es dort auch relativ schnell eine Rückmeldung, ob dies möglich ist oder wenn nicht warum. Ansonsten werden die Anregungen gesammelt und wenn machbar in die nächste Fahrplanerneuerung eingearbeitet.
Ferner gibt Herr Dahme die Problematik weiter, dass Busse oft nicht an den Bürgersteig heranfahren und es somit gerade für ältere Menschen mit oder ohne Behinderungen sehr schwer ist, in den Bus ein- bzw. auszusteigen.
Das werde Herr Winkler gerne weitergeben. Darüber hinaus sei dies auch ein Grund mit, warum es zukünftig keine Busbuchten mehr geben werde. Wenn dies bei einer bestimmten Haltestelle immer wieder vorkomme, könne dort der behindertengerechte Umbau eventuell auch vorgezogen werden.
Herr Eiche empfindet es als nicht richtig, insbesondere in den Ballungsgebieten, diese Bus-Cups aufgrund der dann entstehenden Rückstaus einzurichten.
Herr Neuhaus bittet darum, dass bei dem Ausbau der neuen Bushaltestellen auch die elektronischen Anzeigen mit installiert werden. Auch für den kommenden Ausbau der Haltestellen in Rummenohl. Zjmindest aber die Anschlüsse zu schaffen, damit eine spätere Nachrüstung möglich ist.
Herr Winkler wird diese Anregung weitergeben, ist sich aber nicht sicher, ob diese Anzeigen an allen Haltestellen standardmäßig vorgesehen sind.
Herr Hoffmann wendet zum Ausbau der Bus-Cups ein, dass es unter bestimmten Umständen auch mal länger dauern könne, bis der Bus weiterfahren kann. Beispielsweise aufgrund von Wartezeiten, um nicht zu früh an der nächsten Haltestelle zu sein.
Herr Winkler weist darauf hin, dass es sich um einen Grundsatzbeschluss des Umweltausschusses handelt. So gebe es sicherlich auch Haltestellen, die weiterhin mit Busbuchten ausgestattet bleiben, wie beispielsweise an der Feithstraße.
Darüber hinaus gibt es keine weiteren Wortmeldungen.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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12,1 MB
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(wie Dokument)
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181 kB
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