07.11.2019 - 4.5 Standortentwicklung Freibad Hengstey
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.5
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Do., 07.11.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB5/P - Projektmanagement
- Bearbeitung:
- Irini Vassiliadis
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Thieser weist darauf hin, dass es aus seiner Sicht sinnvoll ist, bei der Erarbeitung des Bebauungsplanes mit allen Beteiligten an einem runden Tisch Gespräche zu führen, um ein abgestimtmes Konzept zu erreichen.
Zum Beitrag des Herrn Heiermann teilt Herr Thieser mit, dass alle gestellten Fragen im Rahmen des Bebauungsplanes Berücksichtigung finden werden.
Herr Dr. Fischer sieht die Vorlage als gute Ausgangsposition für die IGA 2027. Er weist darauf hin, dass eine ähnliche Situation an der Glör vorgelegen hat. Dort war und ist die Restauration ein wunder Punkt. Auf diesen Bereich sollte daher großer Wert gelegt werden.
Herr Thieser stimmt dem zu und hofft, dass bei der Planung des Hauses und des Restaurationsbetriebes ein potenzieller Pächter mit einbezogen wird. Es stellt sich nach wie vor die Frage, welche Rolle der Regionalverband Ruhr in Zusammenarbeit mit den Herdecke, Wetter und dem Ennepe-Ruhr-Kreis spielen mittel- und langfristig spielen wird. Perspektive könnte sein, im Rahmen des RVR etwas Großes zu machen.
Im Hinblick auf die nächsten Kommunalwahlen Herr Hentschel Chancen, dass sich diesbezüglich etwas tun wird.
Herr Thieser teilt mit, dass ihm bis heute kein Antrag über zusätzliche Mittel an den RVR bekannt ist. Im Zusammenhang mit dem Radwegenetz sind hier eine Menge Möglichkeiten vorhanden, eine Verbindung zwischen dem regionalen und dem kommunalen Radwegenetz herzustellen. Hierzu müssen Vorschläge durch die Verwaltung erfolgen.
Herr Schulte gibt zu Bedenken, dass die Planung der Stranpromenade zu Lasten der Liegeplätze geht.
Frau Neuhaus teilt mit, dass es sich bei der Variante, welche im Aufsichtsrat beschlossen wurde, um eine ganz hervorragende Variante handelt. Alle beschlossenen Planungen haben dort bereits genau so existiert. Bezogen auf den RVR führt sie an, dass auch die Glör sich in dessen Eigentum befindet. Es sind jedoch die Pachten zu hoch.
Herr Thieser weist darauf hin, dass sich sein vorangegangener Beitrag auf die Freizeitzentren des Ruhrgebiets bezieht. Außer der Kemnade befindet sich im Ruhrtal aktuell nichts. Angeboten werden sollte für diese Region eine Ruhrtal-Freizeitgesellschaft gegründet werden, welche dann das gesamte Gebiet umfasst. Ob dies realisierbar ist muss geprüft werden.
Herr Heuer sieht das Ganze als sehr hohe Investition, hier insbesondere die Brücke, welche als Zweck einzig die Besucher in das Restaurant führen soll.
Bezogen auf die Aussage der Frau Neuhaus merkt Herr Schulte an, dass ¼ der heutigen Liegefläche für die Besucher nicht mehr zugänglich machen. Dem widerspricht Frau Neuhaus und teilt mit, dass der neu gestaltete Bereich nicht eintrittspflichtig sein wird.
Herr Thieser stellt fest, dass die Detailfragen geklärt werden können, sobald der Bebauungsplan vorliegt.
Frau Schultz erläutert anhand von Beispielen, dass entlang des Ruhrtals eine Menge Gastronomie vorhanden ist.
Beschluss:
- Der Rat beschließt, dass der Entwurf des Büros Gasse-Schumacher-Schramm, basierend auf der in der Vorlage 1233/2018 beschriebenen Variante M, in Abstimmung mit den Maßnahmen der Verwaltung zur Standortentwicklung des Südufers Hengsteysee, umgesetzt wird.
- Der Rat beschließt, dass der unter 1. beschlossene Entwurf als städtebauliche Grundlage für die Aufstellung eines Bebauungsplanes dient.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
8,6 MB
|
