06.11.2019 - 6.1 Fraktion BfHo: Sachstandsbericht Allgemeiner So...

Beschluss:
zurückgezogen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Schmidt dankt Herrn Goldbach für den zuvor erteilten Sachstandsbericht.

Er stellt den Antrag, dass die geplante Maßnahme des Umzugs der vier MitarbeiterInnen in das Rathaus II auf ein Jahr befristet wird und die Außenstelle im Rathaus Hohenlimburg nach einem Jahr wieder vollumfänglich zu besetzen ist. Die Verwaltung wird bis dahin gebeten, die personellen Voraussetzungen für diese volle Besetzung zu schaffen.

 

Herr Goldbach stellt klar, dass es in dem betroffenen Bereich nicht an Personal mangelt, das Problem ist eher die Fluktuation junger MitarbeiterInnen, die aufgrund ihrer geringen Berufserfahrung sorgsam eingearbeitet werden müssen.

Im Rahmen der Konsolidierungsmaßnahmen vor drei Jahren sind sogar fünf zusätzliche Stellen, sowie die Fachstelle Sozialraummanagement- und Prävention geschaffen worden. Aktuell stehen auch vier überplanmäßige Stellen zur Stabilisierung zur Verfügung.

 

Herr Schmidt ist der Ansicht, dass die Fluktuation der jungen KollegInnen in den Rahmenbedingungen begründet ist. Zeitverträge, schlechtere Bezahlung und ein allgemeiner hoher Krankenstand sind seiner Meinung nach dafür verantwortlich, dass sich die jungen Menschen nach ihrer Ausbildung anderweitig orientieren. Er hält es für nicht sachgerecht, dass nun die MitarbeiterInnen aus den Außenstellen zurückgezogen werden sollen, obwohl es für den Moment als gute Lösung erscheint.

 

Frau Pfefferer fragt, warum bei Sozialpolitikern der Eindruck besteht, dass die allgemeine Lage des Sozialen Dienstes bedenklicher ist, als von Herrn Goldbach vorgetragen. Ihrer Ansicht nach gibt es einige schlechte Rahmenbedingungen beim ASD. Sie möchte außerdem wissen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Rahmenbedingungen für den ASD zu verbessern.

 

Herr Reinke ist mit dem Antrag von Herrn Schmidt nicht einverstanden, er schlägt im Gegenzug vor, dass die Erfahrungen des Umzuges nach einem Jahr erneut in der Bezirksvertretung berichtet werden sollen. Die Entwicklungen des ASD werden auch im Rahmen der Zuständigkeit des Jugendhilfeausschusses beobachtet und der letzte aktuelle Bericht des Fachbereichs kann durchaus als positiv bezeichnet werden.

 

Frau Fischbach schließt sich Herrn Reinke an, das Vorhaben der Verwaltung soll unterstützt werden.

 

Frau Nigbur-Martini stellt die Frage, welcher Zeitraum für die Bemessung der Erfahrungswerte des Umzuges veranschlagt wird.

 

Herr Goldbach erläutert, dass Probleme nicht durch die Fallbelastung pro Mitarbeiter, sondern durch die Personalstruktur hervorgerufen werden. Sowohl im Erzieherbereich als auch im Allgemeinen Sozialen Dienst besteht derzeit ein Fachkräftemangel. Er weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass die Vereinbarung von Zeitverträgen seit einigen Jahren nicht mehr praktiziert wird.

Er berichtet darüber, dass sich der Fachbereich extern zum Finanz- und Fachcontrolling beraten und begleiten lässt. Außerdem ist ein neues Qualitätshandbuch als Arbeitsanleitung in enger Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen erstellt worden. Die EDV-Voraussetzungen werden überprüft und gegebenenfalls verbessert.

Es wird zudem dual bei der Stadt Hagen ausgebildet, das heißt, die Ausbildung und das Studium laufen parallel und bieten die Möglichkeit, neue gut ausgebildete Mitarbeiter an die Stadt Hagen als Arbeitgeber zu binden.

Herr Goldbach bietet der Bezirksvertretung an, die Erfahrungen und Statistiken zur Bewertung des Umzuges nach einem Jahr erneut in der BV zu berichten.

 

Herr Schmidt zieht den zuvor gestellten Antrag seiner Fraktion zurück. Das Angebot des Herrn Goldbach, erneut in der Bezirksvertretung zu berichten, wird begrüßt.

 

An der Diskussion beteiligten sich die Herren Arnusch und Leisten.

 

 

Die Fraktion zieht ihren Antrag zurück, da der gewünschte Sachstandsbericht unter TOP 3.1. gegeben wurde.

 

 

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Beschluss:

Die Verwaltung wird gebeten, einen Sachstandsbericht zur Umstrukturierung des Allgemeinen Sozialen Dienstes zu geben, in deren Rahmen der ASD im Rathaus II zentralisiert werden soll.

 

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X

Ohne Beschlussfassung

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage