08.02.2006 - 7.4 Beteiligungsverfahren für Kinder und Jugendlich...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 08.02.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Schmidt berichtet aus
der letzten Ratssitzung, in welche sich die Kinder und Jugendlichen mit toll
erarbeiteten Beiträgen eingebracht hätten. Auch wenn einiges utopisch gewesen
sei, wären doch trotzdem eine ganze Reihe guter Anregungen gemacht worden, die
auf jeden Fall Ernst genommen werden sollten. Er bitte daher darum, einen Weg
zu finden, wie diese Diskussion in den Bezirksvertretungen weitergeführt werden
könne.
Herr Leisten ergänzt, er habe
im letzten Jahr an der Veranstaltung des Jugendheims in der Jahnstraße
teilgenommen und habe mit Begeisterung zur Kenntnis genommen, was dort
erarbeitet worden sei. Man könne sich mit dem Jugendrat auch in der
Bezirksvertretung noch einmal zusammensetzen und Anregungen und Vorschläge der
Kinder und Jugendlichen durchsprechen. Man solle im Gespräch bleiben.
Herr Eschenbach stimmt zu,
dies könne man nur unterstützen. Er habe den Jugendlichen auf der damaligen
Veranstaltung für ihre Arbeit gedankt, dies seien die Bürger der Zukunft und
müssten ernsthaft beteiligt, sichtbare Ergebnisse geschaffen werden.
Herr Arnusch möchte die
gemachten Aussagen noch einmal unterstreichen. Die Vorlage sei wichtig. Die
gemachten Anregungen müssten mit in den Flächennutzungsplan aufgenommen werden,
es habe sich schließlich nicht um eine Spaßveranstaltung gehandelt, und den
Jugendlichen sei es auch sehr Ernst damit. Er wolle an dieser Stelle vor allem
den Punkt 9 Erhaltung des Freibades besonders herausstreichen. Als dieser
Punkt erarbeitet worden sei, habe man noch gar nicht über die Schließung
gesprochen. Es sei deutlich, dass die Jugendlichen ein starkes Interesse
hätten, in Hohenlimburg weiterhin schwimmen gehen zu können. Dies wolle er auch
den Politikern in Hagen mit auf den Weg geben, hier sei eine klare Aussage
getroffen worden.
Herr Leisten meint, man könne
die Sache etwas forcieren, indem man sich das Ganze erneut vorlegen lasse. In
dem Zusammenhang wolle er gern einen Beschlussvorschlag machen: Die Verwaltung
wird beauftragt, einmal jährlich über den Stand der Umsetzung Bericht zu
erstatten. Insofern habe man dann einen Anlass, erneut darüber nachzudenken.
Herr Niederköppern hat eine
Verständnisfrage. Er möchte gerne wissen, was unter Punkt 10 Künstlerische
Aufwertung von Unterführungen zu verstehen sei.
Herr Dr. Schmidt antwortet, es
handele sich hier um die künstlerische Gestaltung unter Aufsicht, z.B. Bemalen
von Freiflächen. Ähnliches habe man auch schon bei der Gestaltung von
Stromkästen oder Containern durchgeführt.
Herr Hulvershorn schlägt vor,
die Kinder und Jugendlichen im Laufe des Jahres einzuladen, um ihre Vorstellungen
noch einmal zu verdeutlichen und möchte über den Beschlussvorschlag der
Verwaltung abstimmen lassen.
Herr Leisten möchte trotzdem
gern den Auftrag an die Verwaltung hinzugefügt haben.
Her Hulvershorn erwidert, man
solle ruhig unverändert über den vorliegenden Beschluss abstimmen, der
sicherlich in Herrn Leistens Sinne gemeint sei.
Es ergeht folgender
Beschluss:
Der
Rat der Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung,
die
sich aus der Dokumentation des externen Planungsbüros ergebenden Anregungen und
Empfehlungen bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes sowie zukünftigen
relevanten Fachplanungen in die Abwägung einzustellen.
Die Beschlussfassung über den
Vorentwurf des Flächennutzungsplanes ist für Ende 2006 vorgesehen.
