18.09.2019 - 5.7 Neueinrichtung der Dauerausstellung Stadtmuseum...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.7
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 18.09.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:06
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB49 - Museen und Archive
- Bearbeitung:
- Anja Spiecker-Kondritz
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Fuchs erläutert an dieser Stelle kurz etwas zum formalen Teil, warum hier die geänderte Beratungsfolge gewählt worden sei.
Diese habe man aus Zeitgründen wegen der Fördermöglichkeit so wählen müssen, da man in diesem Jahr noch Planungskosten ausgeben werde, um den eigentlichen Antrag fertigstellen zu können. Dies sei für Ende September angedacht, um die Planungen weiter vorantreiben zu können. Dafür erforderlich sei ein politischer Beschluss, damit der Kämmerer dadurch in die Lage versetzt werde, die benötigten Planungskosten vorfinanzieren zu können.
Herr Dr. Blank erklärt, man habe durch das Heimatförderprogramm, speziell durchdas Heimatzeugnis, einen wesentlich höheren Förderanteil als es beim LWL möglich sei. Nun könne ein Antrag über 1,8 Mio. Euro gestellt werden. Über die Landesförderung erhielte die Stadt Hagen dann eine 90 % Förderung in Höhe von 1,6 Mio. Euro. Dies eröffne ganz neue Perspektiven im Museum selbst. Das Konzept sei inzwischen sehr ausführlich gemacht worden. Zunächst sei die Antragstellung unter der Präferenz gelaufen, dass nicht alles realisiert werden könne. Inzwischen sähe es so aus, dass die Stadt Hagen das Geld erhalten würde, um alles umsetzen zu können. Mit dem Einverständnis des Ausschusses könne dies genutzt werden.
Herr Eiche fragt bezüglich der auf Seite 3 der Vorlage erwähnten Einschränkung zur Barrierefreiheit beim Zugang zum geplanten Stadtmuseum „im Rahmen der Begebenheiten und Möglichkeiten“ nach. Er äußert die Vermutung, dass man hier Rücksicht nehmen müsse auf historische Gegebenheiten zu Lasten der Barrierefreiheit.
Herr Dr. Blank bejaht dies und führt weiter aus, dass die Möglichkeiten der Barrierefreiheit den Denkmalschutz nicht beeinträchtigen würden. Auch sollen Texte für jedermann zugänglich gemacht werden. Daher habe er inzwischen mit Übersetzern und Blindenlehrern gesprochen, da man beabsichtige, multilingual zu sein, d.h. auch englischsprachige Texte anzubieten, sowie Haupttexte in Blindenschrift.
Herr Specht erwähnt, dass er verstanden habe, dass Herr Dr. Blank kein Problem damit habe, das Maßnahmenvolumen auch auf die 1,8 Mio. Euro Förderung auszudehnen. Weiter hinterfragt er die Sicherheit der Förderung. Er möchte wissen, was passieren würde, wenn diese ausbliebe.
Herr Fuchs berichtet, dass es bereits Gespräche gegeben habe, die Hoffnung machten, so dass man im Moment davon ausgehe, dass die Stadt Hagen eine Chance habe, die Förderung zu erhalten. Ansonsten würde eine andere kleinere bzw. eine gedeckelte Planung notwendig werden. Bis dahin versuche man, den Vorteil für die Stadt zu realisieren.
Es bestehen keine weiteren Fragen.
