11.09.2019 - 4.4 Vorschlag der CDU-Fraktion hier: Neueinrichtung...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Panzer macht auf die Stellungnahme des WBH aufmerksam. Herr Klepper erläutert den Vorschlag und führt an, dass er die vorgelegte Stellungnahme für grenzwertig hält. Man müsse überlegen, wie man – auch ökologisch – mit den großen Schäden in den Wäldern umgeht. Aufgrund der Stellungnahme stellt sich ihm die Frage, ob der WBH die Hölzer einfach verrotten lässt, obwohl diese z. T. auch zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beitragen könnten. Würden die Hölzer früh genug gelagert, seien diese durchaus noch zu gebrauchen.

 

Herr Heimhard führt an, dass es in Hagen durchaus Möglichkeiten gebe, ein Nasslager einzurichten. Sinnvoll wäre hier eine Förderung durch das Land. In den letzten Wochen würde gerade in Hagen eine erhebliche Menge an Schadholz anfallen. Dieses könne man noch ohne größere Probleme auf dem Nassholzlagerplatz einlagern. Dadurch könnte dem Hagener Wald erheblich geholfen werden. Sinn und Zweck eines Holzlagerplatzes sei es auch, dass das Holz jetzt für 3-4 Jahre eingelagert und anschließend für höhere Preise verkauft wird, und nicht, wie es jetzt geschieht, das Holz zu hacken um es dann nach China zu verkaufen. Dies sei ökologisch nicht sinnvoll.

 

Herr Panzer verweist noch einmal auf die Stellungnahme und dem Hinweis, dass der WBH z. Z. eine Schadenbewertung vornimmt und anschließend eine entsprechende Information geben wird. Dies solle man seiner Meinung nach erst einmal abwarten.

 

Herr Heimhard verweist auf die Schäden durch die Borkenkäfer und die entsprechenden Folgen. Würde man die geschädigten Stellen nicht jetzt aufarbeiten, würden in den kommenden Jahren noch größere Probleme entstehen. Deshalb sei es sinnvoll, das Holz zum jetzigen Zeitpunkt aus den Wäldern zu schaffen.

 

Herr Huyeng schlägt vor, einen entsprechenden Empfehlungsbeschluss an den Verwaltungsrat des WBH zu formulieren. Herr Panzer schlägt eine Beschlussänderung vor.

 

Herr Klepper findet, dass die Stadt jetzt zeitnah handeln sollte. Herr Meier stimmt dem zu und macht darauf aufmerksam, dass der WBH nur Dienstleister ist und im Auftrag der Stadt handelt. Deshalb mache eine Weiterleitung an den Verwaltungsrat keinen Sinn. Die Stadt solle hier Verantwortung übernehmen und zusammen mit den Waldbesitzern eine Lösung finden.

 

Im weiteren Verlauf der Diskussion erfolgt die Umformulierung des Beschlussvorschlages. Auf Anregung des Herrn Wisotzki wird der RVR mit in den Beschlussvorschlag aufgenommen.

 

 

 

 

 

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Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, …

 

1.  kurzfristig einen Runden Tisch mit den öffentlichen und privaten Waldbesitzern, Genehmigungsbehörden, dem WBH, ENERVIE, RVR und ggf. Grundstückseigen- tümern einzurichten, damit die Akteure ihre Vorstellungen und Eigenbeiträge zum Nasslager koordinieren können. Ziel sollte sein, das Nasslager noch vor dem Winter 2019/2020 in Betrieb zu nehmen.

 

2. ... zu prüfen, inwieweit die Genehmigungen zum Betrieb eines Holznasslagers am Hengsteysee aus dem Jahr 2007/2008 noch heute dienlich sein könnten, um kurzfristig wieder ein neues Holznasslager im Stadtgebiet zu errichten.

 

 

3.  den Umweltausschuss und den Rat unaufgefordert und laufend über den Fortgang der Bemühungen zu informieren.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

1

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

17

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=285863&selfaction=print