03.09.2019 - 6.4 Neustrukturierung der Kinder- und Jugendbeteili...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Frau Keller vom Fachbereich Jugend und Soziales stellt sich zunächst vor und bedankt sich dafür, die Neustrukturierung in der Bezirksvertretung vorstellen zu können. So sei man dabei, die Kinder- und Jugendbeteiligung in Hagen umzustruckturieren und zukunftsfähiger zu gestalten in Absprache mit den Kindern, Jugendlichen und den Bezirksjugendräten.Man wolle zukünftig nur noch den gesamtstädischen Jugendrat wählen lassen und in den Bezirken die offenen Formate anbieten, wie beispielsweise Jugendforen.

 

Herr Schulz regt an, auch digitale Möglichkeiten zu schaffen, damit Jugendliche sich in den Bezirken einbringen können, da insbesondere Jugendliche dieses Medium häufig nutzen.

 

Beide Formen werden genutzt, so Frau Keller. Man wolle aber auch die Jugendlichen aus der digitalen Welt holen. So versuche man regelmäßige Foren anzubieten mit Themen, die Jugendliche interessieren. Das wolle man nicht vorgeben, sondern mit den jungen Menschen erarbeiten.

Zwar gebe es für Schüler die Möglichkeit sich für jugenpolitische Arbeit freistellen zu lassen, die Stunden müssen aber dennoch aufgearbeitet werden. Aber auch für alle anderen wolle man Angebote finden, beispielsweise an Wochenenden oder in den Ferien. Darüber hinaus war eine Stelle in der Kinder- und Jugendarbeit in den letzten 2 Jahren nicht besetzt. Seit Juni gebe es wieder eine Besetzung, sodass man auch die personelle Unterstützung habe, dies auf die Beine zu stellen.

 

Frau Buczek wünscht Frau Keller viel Erfolg dabei. So habe es im letzten Jahr im Jugendrat Eilpe/Dahl keine Beteiligung von Jugendlichen mehr gegeben, was aber nicht an der Einrichtungsleitung lag oder daran, dass Dinge nicht umgesetzt wurden. Es konnten einfach keine Jugendlichen mehr dazu motiviert werden.

 

Frau Opitz gibt zu Bedenken, dass ohne einen Bezirksjugendrat der Bezug der Kinder- und Jugendarbeit zu der Bezirksvertretung, die guten Ideen für die Bezirke, die oftmals daraus entstehen, nun verloren gehen könnten.

 

Frau Keller merkt dazu an, dass der gesamtstädtische Jugendrat 2 Sitze im Jugendhilfeausschuss habe, wo Ideen an die Jugendlichen herangetragen werden können. Auch könne überlegt werden, in den Bezirksvertretungen zu hospitieren. Diesen Gedanken, so Frau Keller, werde sie mitnehmen um dies mit den Jugendlichen zu diskutieren.

 

Auch Herr Dahme unterstreicht die Wichtigkeit der bezirklichen Arbeit. Je höher die Ebene, desto weniger kommt in den Bezirken an. Vor Ort wisse man am Besten, wo der Schuh drücke, wo es Verbesserungsmöglichkeiten gebe oder was wünschenswert sei. Aus diesem Grunde sei es besonders wichtig, dass die jungen Menschen mit ihren Anregungen zu Wort kommen und das es eine Transportmöglichkeit in die Bezirksvertretungen gebe. 

 

So gebe es in jedem Bezirk Jugendeinrichtungen, die zu den Bezirksvertretungen einen guten Draht haben, sodass man den jungen Menschen Anliegen auch ohne Bezirksjugendräte mitteilen könne. Die Kolleginnen und Kollegen in den Jugendeinrichtungen ebnen den Jugendlichen auch die Wege in die Jugendforen und in den gesamtstädtischen Jugendrat und analog auch in die Bezirksvertretungen.

 

Ohne weitere Erörterung lässt Herr Dahme abstimmen.

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:  

  1. Der Neuausrichtung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Hagen wird grundsätzlich zugestimmt.
  2. Die Kinder- und Jugendbeteiligung in den Stadtbezirken wird künftig in einem offenen Format (Jugendforen u. ä.) angeboten.
  3. Der Gesamtstädtische Jugendrat wird gestärkt. Die Mitglieder werden an Schulen und in den Jugendeinrichtungen gewählt.
  4. Den Bezirksvertretungen und dem Jugendhilfeausschuss wird das abschließende Konzept der Beteiligung zeitnah vorgelegt.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

4

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

-

-

-

Die Linke

1

 

 

FDP

1

 

 

AfD

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

12

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

 

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