26.06.2019 - 5.1 Masterplan "Nachhaltige Mobilität": Synopse aus...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Panzer stellt Herrn Pessier von der Mobilitätswerk GmbH vor, der in die Vorlage einführen wird. Sodann erläutert Herr Pessier anhand einer Power Point Präsentation die Vorlage. Herr Panzer bedankt sich anschließend.

 

Herr Plahr findet, dass dies zwar gute Ansatzpunkte seien. Wichtiger sei aber die Frage  der Ladepunkte, und die im Konzept könne er so nicht mittragen. Schnellladestationen wolle man in Hagen nicht, allenfalls an den Autobahnen. In der Stadt selbst würden 11kw/22kw reichen. Man rede hier aber nicht mehr über Kleinwagen als E-Autos. In diesem Jahr kämen E-SUV’s auf die Straße, und diese bräuchten ordentlich Strom. Wenn man in Hagen 11kw/22kw-Ladestationen baue und hierfür Förderanträge stelle, dann bringe dies der E-Mobilität wenig. Wenn man eine im Vergleich zum Verbrennungsmotor ähnliche Infrastruktur aufbauen wolle, dann müsse diese so aufgebaut sein, dass wenn man schon eine Strecke gefahren ist und zwischendurch einkaufen gehen möchte, danach auch wieder weiterfahren kann. Dies sei hier nicht abgebildet.

 

Herr Pessier führt aus, dass der Durchschnittsbürger am Tag ca. 39 km fährt. Diese Strecke schaffe man mit einem aufgeladenen Fahrzeug gut. Bei großen Strecken baue man an den Autobahnen und Bundesstraßen.

 

Herr Dr. Braun teilt mit, dass man erst jetzt mit der Elektrifizierung des Fuhrparks anfange. Der WBH sei hier inzwischen sehr viel weiter. Gründe hierfür seien natürlich auch finanzieller Art. Schaue man sich andere Kommunen an, stelle man fest, dass es inzwischen kleine Fahrzeuge gebe, die mittlerweile auch elektrisch 300 km weit fahren. Man sei inzwischen in Gesprächen mit einem holländischen Unternehmen, welches angeboten habe, an Autobahnen zu bauen. Dies werde möglicherweise an der Ausfahrt der A 1 so passieren. An der A 45 habe die Mark-E gesagt, könne man evtl. auch vor der Haustür bauen. Der Sektor Schnellladestationen würde also durchaus bedient, allerdings nur dort, wo es sich wirklich lohnt.

 

Herr Panzer bedankt sich abschließend bei Herrn Pessier für den Vortrag.

 

 

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Beschluss:

  1. Der Rat der Stadt Hagen nimmt die Synopse aus beiden Gutachten / Teilkonzepten „Organisationskonzept kommunales Mobilitätsmanagement“ und „Kommunales Elektromobilitätskonzept“ zur Kenntnis.

 

  1. Die genauen finanziellen Auswirkungen der Umsetzung der in den beiden Gutachten/Teilkonzepten vorgeschlagenen Maßnahmen – unter Berücksich-tigung der möglichen Einwerbung von Fördermitteln aus diversen Programmen des Bundes und des Landes NRW – werden während der Projektentwicklung einzelner Maßnahmen noch durch die Verwaltung ermittelt und vor dem geplanten Start eines umsetzungsreif entwickelten Projektes in separaten Vorlagen zusammengestellt und für die Beschlussfassung vorbereitet.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

Zur Kenntnis genommen.

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=281523&selfaction=print