26.06.2019 - 4.8 Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hi...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.8
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 26.06.2019
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Silke Scheibe
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Kahrau erläutert den Antrag. Herr Lenke führt aus, dass die Feuerwehr nur für den abwehrenden Brandschutz da ist. Hinweisschilder können insofern nicht von der Feuerwehr aufgestellt werden. Man weise aber selbstverständlich auf die Gefahr hin, wenn Menschen mit offenem Feuer hantieren und verhänge auch entsprechende Bußgelder. Man habe auch Maßnahmen geplant, um abwehrend eingreifen zu können. Für den anderen Bereich sei aber das Forstamt zuständig. Natürlich würden regelmäßige Besprechungen mit diesem stattfinden. Herr Lenke informiert weiter, dass man in Hagen im Moment die Waldbrandstufe 3 von 5 habe.
Herr Schmidt äußert seine Verwunderung über den Antrag. Seiner Meinung nach wisse jeder, dass es verboten ist, eine Zigarette wegzuwerfen. Gerade bei warmen Witterungsverhältnissen wisse dies doch jeder. Wenn das aber jemand doch machen würde, so seien dies unbelehrbare Menschen, die sich auch von einem Schild oder sonstigen Sanktionen nicht schrecken lassen.
Auf Nachfrage von Herr Panzer teilt Herr Lenke mit, dass er keine klare Aussage darüber treffen kann, wie oft die Feuerwehr zu kleineren oder größeren Waldbränden gerufen wird. Es gebe Jahre mit vielen Böschungsbränden, es gebe aber auch Jahre ohne. Vielfach käme es auch auf die Windverhältnisse an. Man könne jedoch sagen, dass im letzten Jahr, in dem viele Waldbrände getobt haben, Hagen verschont geblieben ist. Vor Jahren habe man allerdings größere Waldbrände am Schlossberg gehabt.
Herr Wisotzki weist darauf hin, dass das Innenministerium bei einer bestimmten Stufe Warnungen über die Medien ausspreche. Auch Radio Hagen mache dies. Es stelle sich die Frage, wie man im Wald mit Schildern arbeiten wolle, wenn man nicht einen Schilderwald haben wolle. Außerdem bestünde hier auch das Problem mit den Eigentumsverhältnissen.
Herr Kahrau betont, dass es hier um Vorsorge geht, würde seinen Antrag aber gerne umformulieren, nämlich dass geprüft werden soll, welches vorbeugende Konzept z. Z. vorhanden ist und welches in Hagen am besten anzuwenden wäre.
Herr Lenke führt aus, dass man mit einem Schild möglicherweise die fahrlässige Brandstiftung verhindern könne, ein gemeinschaftlicher Aufruf über die Medien sei hier aber letztendlich zielführender.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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öffentlich
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58,3 kB
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