20.03.2019 - 6.4 Förderung der Artenvielfalt in HagenHier: Verwa...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herrn König fehlen hier konkrete Schritte und Maßnahmen und fordert die Verwaltung deshalb auf, dass diese in der nächsten Sitzung vorgelegt werden. Er bittet um 1. Lesung.

 

Auch Frau Kingreen findet dies sehr unbefriedigend. Man brauche ein richtiges Konzept, Haushaltsmittel etc. Dies müsse jetzt endlich erfolgen.

 

Herr Dr. Baun führt aus, dass das Konkrete auch immer mit Kosten verbunden ist. Man habe bzgl. der Dachbegrünung eine Vorlage in Arbeit, die dieses Thema forciert. Herr Dr. Braun weist außerdem darauf hin, dass beispielsweise die Aufstellung von Nistkästen Kosten verursachen, die für den Kämmerer eine freiwillige Aufgabe ist, die man sich nicht mal eben im Vorbeigehen leisten könne. Man sei  darauf angewiesen, dass die Bürger hier selber tätig werden oder aber die Biologische Station. Die Erarbeitung spezieller Artenschutzkonzepte seien weder finanziell noch personell durchführbar, auch, wenn man dies gerne tun würde. Ein Artenschutzmanager beispielsweise sei nicht finanzierbar.

 

Herr König verweist auf einen Beschluss, der besagt, dass der WBH ein Konzept erstellt, wie man bestimmte Projekte bezuschussen könne. Dieser Beschluss läge vor und keiner packe ihn an. Hierfür brauche man keinen Artenschutzmanager. Man ersticke in Konzepten und Plänen, konkrete Maßnahmen gebe es aber nicht.

 

Herr Huyeng teilt mit, dass die Bezirksvertretung Haspe bereit gewesen sei, die Biostation hier finanziell zu unterstützen.  Dies sei bis jetzt noch nicht entsprechend umgesetzt worden. Herr Huyeng schlägt vor, dieses Thema in den Bezirksvertretungen zu behandeln. Diese könnten dann vor Ort entsprechende Vorschläge unterbreiten und aus bezirksbezogenen Mitteln finanzieren. Ursprünglich sei dies auch so angedacht gewesen.

 

Frau Kingreen findet, dass die Dachbegrünung ein wichtiges Thema ist. So lange der WBH dieses Thema ignoriere, käme man hier aber nicht weiter. Man brauche nicht nur Nistkästen, sondern auch Grünflächen. Stattdessen würden Wiesen weiterhin kurz gemäht anstatt Neupflanzungen vorzunehmen. Hier müsse in den nächsten Haushalt auf jeden Fall ein Etat eingestellt werden. Bezirksvertretungen und Biostation müssten zusammenarbeiten.

 

Herr Wisotzki weist darauf hin, dass es Aufgabe des Umweltausschusses sei zu sagen, was gemacht werden muss, um beispielsweise Wildbienen zu schützen, um die Insektenvielfalt wiederherzustellen usw. Dies seien Maßnahmen, die der Ausschuss benennen bzw. empfehlen müsse, und die die Bezirksvertretungen dann umsetzen.

 

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Beschluss:

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

 

Die Verwaltung wird aufgefordert, bis zur nächsten Sitzung konkrete Vorschläge für einzelne Maßnahmen darzustellen und ein entsprechendes Konzept zu entwickeln.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

-

-

-

Die Linke

1

 

 

AfD

1

 

 

FDP

-

-

-

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

x

Einstimmig beschlossen.

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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