06.02.2019 - 4.8 Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hi...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.8
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 06.02.2019
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Silke Scheibe
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Panzer erläutert die Vorlage, verweist auf kritische Berichte über Kunststoffrasenplätze in den Medien und auf die in dem Antrag gestellten Fragen.
Herr Raab und Herr Finkeldey erläutern die hierzu gefertigte Stellungnahme. Herr Raab informiert, dass immer der Rasen verwendet wurde, der zum Zeitpunkt des Baus technisch zur Verfügung gestanden hat. Seinerzeit wurde immer die aktuelle Umweltnorm berücksichtigt. Dies würde allerdings nicht bedeuten, dass man den Rasen nicht auch austauschen würde, wie dies beispielsweise in Haspe zum 3. Mal erfolgt ist. Anschließend erläutert Herr Raab die Bauweise und die Pflege der Kunstrasenplätze und informiert über die Alternativen Kork und Quarz.
Herr Panzer bedankt sich und findet, dass die Fragen ausführlich beantwortet wurden. Man werde das Thema jedoch weiter verfolgen, da die Städte Stuttgart und Köln gemeinsam mit der Sporthochschule Köln hierzu z. Z. Grundsatzuntersuchungen durchführen lassen. Diese würde man weiter verfolgen.
Herr Panzer informiert weiterhin, dass es ein Unternehmen gebe, welches als einziges Kunststoffrasenplätze recycelt. Nach Auskunft der Medien solle dies sogar preiswerter sein als die Entsorgung. Herr Panzer regt deshalb an, dieser Auskunft nachzugehen. Herr Raab versichert, die Anregung aufzunehmen, auch wenn z. Z. keine Oberfläche erneuert werden müsse.
Beschluss:
1. Die Verwaltung prüft Möglichkeiten, wie eine unkontrollierte Abgabe von Kunststoffgranulat von Sportplätzen in die Umwelt eingedämmt werden kann. Dazu gehören könnten zum Beispiel spezielle Drainageanlagen mit Sandfallen, die das Granulat auffangen, oder das regelmäßige Ausbürsten des Rasens, sowie Barrieren an den Rändern der Sportplätze.
2. Die Verwaltung prüft die Granulat -Alternativen Kork oder reine Quarzsandfüllung.
3. Die Verwaltung beantwortet folgende Fragen:
a) Mit welcher Einstreu oder welchem Granulat wurden vor 2017 die Kunstrasenplätze in Hagen verfüllt? (Bitte um Bezeichnung des verwendeten Materials für jeden einzelnen Platz)
b) Wurden auch andere Sportplätze in der Vergangenheit mit Kunststoffgranulat verfüllt, zum Beispiel öffentliche Tennisplätze, und wenn ja, wo?
Anlagen zur Vorlage
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1
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öffentlich
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66,4 kB
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2
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öffentlich
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220,4 kB
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