08.02.2006 - 7.8 Schulbauunterhaltungsmaßnahmen 2006
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.8
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 08.02.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Leisten fragt nach, ob
wirklich alle Ergebnisse der Schulbereisung hier Einfluss genommen hätten. Im
Rahmen der Schulbereisung sei festgestellt worden, dass in der Heideschule die
Wasserzuführung so marode sei, dass das Trinkwasser braun verfärbt sei. Dies
sei ein Zustand, den ein privater Mieter sicher nie dulden müsste, auch wenn
versichert würde, der Rost im Trinkwasser sei gesundheitlich unbedenklich. Das
könne so nicht hingenommen werden, auch nicht der Hinweis, dies sei als
Einzelmaßnahme zu prüfen.
Herr Jürgens erwidert, man sei
seit der Schulbereisung mit der Mark E im Gespräch gewesen. Die Mark E sei
bereit, eine neue Wasserleitung oder einen neuen Anschluss bis zum Gebäude zu
legen. Die Stadt müsse dann dafür sorgen, das der Anschluss übenommen werde und
die Leitungen im Gebäude verlegt würden. Man sei gerade dabei, die Finanzierung
zu sichern, die nicht so aufwändig sei, wie zuerst gedacht worden sei. Er
hoffe, in den nächsten Monaten Vollzug melden zu können.
Herr Akkaya fragt, wann mit
einer Realisierung des Projektes Streitschlichterhaus an der Hauptschule
Hohenlimburg gerechnet werden könne.
Herr Jürgens berichtet, leider
sei dies nicht so unproblematisch möglich, wie man zunächst bei der
Schulbereisung gedacht habe. Auch für das Holzhaus müsse ein Bauantrag gestellt
werden. In Zusammenhang mit dem Verfahren hätten sich Dinge ergeben, die zu
einer Verdoppelung des Betrages geführt hätten. Die BV Hohenlimburg habe ja
seinerzeit kurzfristig 5.000,00 Euro dafür zur Verfügung gestellt. Der
Schulträger habe aufgrund der Verdoppelung der Kosten das Ganze zunächst
gestoppt. Zur Zeit liefen Untersuchungen an den Hauptschulen für die
Einrichtung eines Ganztagesbetriebs. Da werde eine Chance gesehen, in diesem
Zusammenhang an der Hauptschule Hohenlimburg dieses Problem mit zu lösen. Es
sei ja nur darum gegangen, dass ein Raum benötigt werde. Sollte sich dieser
zusätzliche Raum in Zusammenhang mit der Baumaßnahme Offener Ganztag
verwirklichen lasse, so sei das Problem besser gelöst, als mit der anderen,
überteuerten Maßnahme. Die bewilligten 5.000,00 Euro sollten daher noch ein
bisschen festgehalten werden.
Herr Akkaya fragt, ob bereits
ein Antrag der Hauptschule Hohenlimburg auf Ganztagsbetrieb vorliege.
Herr Jürgens antwortet, alle
Schulleitungen seien angesprochen worden, dass kurzfristig Anträge gestellt und
entsprechenden pädagogische Konzepte entwickelt werden sollen.
Dann werde der übliche
Ortstermin durchgeführt, bei dem festgestellt werde, was möglich sei. Dann
müssten bis zum 15.03.06 die Anträge wieder in Arnsberg liegen.
Zur Zeit sei man dabei, diese
Dinge zu regeln.
Herr Arnusch fragt, ob
bezüglich des Gymnastikraumes in der Wesselbachschule schon eine Maßnahme
begonnen worden sei. Außerdem wüsste er gern den aktuellen Stand bezüglich der
Nutzung des Musikraumes und der Notfalltreppen.
Seine letzte Frage beziehe
sich auf die Anschaffung von Jalousien für die Haldener Grundschule zur
Verringerung der Sonneneinstrahlung.
Herr Jürgens erwidert, er
wolle zunächst auf den letzten Punkt eingehen. Herr Arnusch meine sicher die
Filiale der Karl-Ernst-Osthaus-Schule. Dort werde von der GWH statt für zwei
Fenster für die gesamte Südseite in diesem Jahr vor Beginn der Sommerzeit ein
Sonnenschutz verwirklicht. Zur Wesselbachschule könne er berichten, dass der
Gymnastikraum von dem Gutachter Herrn Dr. Kieper begutachtet worden sei. Man habe
zunächst gedacht, die Belastung gehe von dem neuen Kautschukboden aus, was
jedoch nicht der Fall sei. Der Boden sei in Ordnung. Es seien Proben vom
Zementestrich genommen worden, die zur zeit untersucht würden. Sollte sich
herausstellen, dass darin die Ursache läge, müsste der Raum generell saniert
werden.
Im Musikraum müsste laut
Gutachteraussage eventuell eine Schallschutzdecke eingebaut werden, was jedoch
noch nicht feststehe.
Herr Arnusch fügt hinzu, es
hätten ja zwei Räume nicht genutzt werden können, weil Notfalltreppen fehlten.
Herr Jürgens erklärt, diese
Begehung werde kurzfristig stattfinden, weil auch die Wesselbachschule
eventuell eine offene Ganztagsschule werden solle. Im Rahmen der dafür
notwendigen Ortstermine werde sich auch diese Problematik mit angesehen.
Herr Dr. Schmidt möchte in
diesem Zusammenhang unter diesem TOP die Anfrage aus der vorletzten Sitzung
bezüglich der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHSöV) beantworten.
Nach einem vom Land durchgeführten Interessenbekundungsverfahren lägen
verschiedene Angebote beim Land vor. Ungefähr im April werde entschieden, wie
es weitergehe, ob neu gebaut oder in ein bestehendes Gebäude umgezogen werde.
Daher seien in Hohenlimburg verschiedene Standorte wie Gasstraße,
Gumprechtstraße und Obere Isenbergstraße zu diskutieren. Er habe am letzte
Samstag am Tag der offenen Tür mit Herrn Limbeck diskutiert. Herr Limbeck habe
den Vorschlag gemacht, seiner Schule einen Anbau hinzuzufügen. Dies alles müsse
mit beachtet werden, wenn die Schulstandorte diskutiert würden. Was zur Zeit an
Umzügen angedacht sei, könne Herr Jügens erklären.
Herr Jürgens erläutert, es
gehe um drei Standorte: Es gehe um die Fachhochschule, die zur Zeit in der
Gasstraße untergebracht sei, die Kaufmannsschule II, die zur Zeit in der
Gumprechtstraße / Obere Isenbergstraße untergebracht sei und letztlich auch um
die Pestalozzischule, die sich in der Oeger Straße befinde. Die derzeitige
Beschlusslage besage, dass die Kaufmannsschule II den Standort Gasstraße
bekomme. Dies sei der derzeit gültige Ratsbeschluss. Die Pestalozzischule sei
in diesem Zusammenhang noch gar nicht im Gespräch gewesen. Das Problem bislang
sei die Ungewissheit bezüglich der FHSöV gewesen. Im Rahmen der
Schulentwicklungsplanung habe man immer das Gebäude in der Gumprechtstraße für
die FHSöV freigehalten, was auch von der FHSöV befürwortet worden sei. Daher
habe man zwischenzeitlich in der Gumprechtstraße auch nicht viel investiert,
was ihnen jetzt vorgehalten werde. Dabei sei doch klar, dass wenn eine nichtstädtische
Schule ein Gebäude beziehen und eventuell noch anbauen wolle, keine städtischen
Gelder mehr dafür aufgewendet würden. Dies sei jedoch von der Bauordnung nach
einer Prüfung vorgehalten worden, da umfangreiche Mängel festgestellt worden
seien.
Nun sei bekannt geworden, dass
die FHSöV nicht mehr an der Gumprechtstraße interessiert sei. Damit ergebe sich
eine neue Kette, man müsse sich neu Gedanken machen, welche Lösung nun sinnvoll
sei. Man könne z.B. die Pestalozzischule in die Gasstraße umziehen lassen, dort
sei auch eine Umwandlung in den Ganztagesbetrieb problemlos möglich. Zur Zeit
sei man dabei, Kostenvergleiche anzustellen.
Es werde auch ermittelt, was
eine Herrichtung des Gebäudes in der Gumprechtstraße kosten würde, damit diese
dauerhaft und ordnungsgemäß als städtische Schule genutzt werden könne.
Alternativ werde untersucht, was eine Aufstockung oder Anbau der
Kaufmannsschule an der Letmather Straße kosten würde. Nach Abschluss der
Kostenermittlungen werden der Politik, den Fachausschüssen und auch der
Bezirksvertretung die Kosten genau vorgestellt.
Der Schulausschuss werde sich
ebenfalls bereits nächste Woche mit diesen Angelegenheiten befassen. Wichtig
sei, dass überall der Schulbetrieb weiterlaufen könne, bis vernünftige Lösungen
gefunden seien, die dann auch finanzierbar sein müssten.
Anschließend ergeht folgender
