07.02.2006 - 3 Ärztliche Sprechstunde in der Obdachloseneinric...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Di., 07.02.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB53 - Gesundheit und Verbraucherschutz
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Dr. Sommer
erläutert die Vorlage.
Sie weist abschließend darauf
hin, dass die Finanzierung weiterhin auf wackeligen Füßen stände. Von Herrn Dr.
Schmidt habe man eine Spende in Höhe von 250,- bekommen. Eine weitere vom Lionsclub angekündigte
Spende in Höhe von 1.000 sei bisher auf dem Konto nicht eingegangen.
Frau Machatschek
betont, wie wichtig der Hinweis sei, dass die ärztliche Sprechstunde in der
Tuchmacherstraße nur über Sponsoring laufe.
Herr Dr. Schmidt freut
sich, mitteilen zu können, dass für das Projekt Tuchmacherstraße ein Teilbetrag
in Höhe von 2.000 aus der Sparkassenspende 2005 vorgesehen sei. Dies müsse
vom Rat der Stadt noch beschlossen werden.
Weiterhin gebe es im
Zusammenhang mit der medizinischen Versorgung durch
Refinanzierungsmöglichkeiten weitere Erkenntnisse. Am 03. März finde hierzu
eine entsprechende Tagung statt.
Weiterhin berichtet er, Herr
Haensel habe ihn angesprochen, ob man nicht die Erfahrungen beider Stationen
zusammenfassen und austauschen könne. Geplant sei, Anfang Mai hierzu
einzuladen.
Herr Halbeisen fragt
nach, wieviel Menschen die Sprechstunde wahrnähmen.
Frau Dr. Sommer
antwortet, dass die Sprechstunde seit Ende August angeboten würde und bis dato
55 Kontakte entstanden seien bei 23 verschiedenen Patienten.
Herr Brüggemann hält
eine Finanzierung durch Spenden für unseriös, da hierdurch eine gewisse
Abhängigkeit entstehe.
Herr Stüwe nimmt
Bezug auf das von den kassenärztlichen Vereinigungen, den Krankenkassen, dem
Städtetag und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales entwickelte
und mittlerweile auch verabschiedete Konzept. Hierzu werde es am 03.03.06 einen
Workshop geben. In der nächsten Woche werde es eine Bedarfsabfrage durch die
kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe geben. Das größte Problem, wenn man
dort einsteigen wolle, sei, dass man noch Partner in anderen Städten brauche.
Der Bedarf in Hagen sei allein nicht groß genug.
Sobald hierüber eine
Entscheidungsreife vorliege, werde der Sozialausschuss entsprechend
informiert.
Frau Dannert
fragt, ob die Praxismöbel, deren Übergabe sie vermittelt habe, inzwischen
angekommen seien.
Frau Butzek-Harder teilt mit, dass diese inzwischen wunderbar
genutzt würden.
