05.12.2018 - 6.2 SPD-Fraktion: Sachstandsbericht Sportplatz Kirc...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 05.12.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:04
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Sonja Oschmann
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Krippner kritisiert die seiner Meinung nach unzureichende Antwort der Verwaltung und hält seinen Antrag aufrecht, um eine ausführliche Stellungnahme zu erwirken. Es kann nicht sein, dass in der lokalen Presse bereits über Pläne der Verwaltung berichtet wird und die Bezirksvertretung hinten ansteht. Die Politik sollte in die Überlegungen der Verwaltung rechtzeitig mit einbezogen werden, um die Fachausschüsse und Fraktionen frühzeitig informieren zu können.
Herr Ullrich führt aus, dass die Unzufriedenheit über die Sportstätten in Hohenlimburg sehr groß ist und dringend etwas geändert werden muss. Der Stadtbezirk Hohenlimburg hat lediglich einen einzigen Kunstrasenplatz, der von über dreißig Mannschaften frequentiert wird, einen Naturrasenplatz, der lediglich wenige Male bespielt wird und einen kaum bespielbaren Platz am Ostfeld. Er kann nicht verstehen, warum in Hagen keine Fördergelder zur Errichtung neuer oder zum Erhalt vorhandener Sportstätten abgerufen werden, so wie es beispielsweise die Stadt Menden aus dem Programm des Bundes für Sanierung kommunaler Einrichtungen für Sport, Jugend und Kultur getan hat.
Seiner Meinung nach fehlt ein Konzept der Verwaltung, um zum richtigen Zeitpunkt Fördergelder für Sportstätten abzurufen.
Frau Kaufmann stimmt Herrn Ullrich insoweit zu, dass die Möglichkeit zum Abrufen von Fördergeldern auf jeden Fall genutzt werden sollte und ermutigt die Bezirksvertretung dazu, weiterhin Anträge an die Verwaltung zu stellen.
Herr Strüwer erinnert daran, dass in Hohenlimburg auch positive Veränderungen stattgefunden haben, beispielsweise an der kombinierten Sportstätte Berchum/Garenfeld oder der erste Kunstrasenplatz am Kirchenberg, nicht zuletzt durch finanzielle Beteiligung der Sportvereine und privater Sponsoren. Er legt dar, dass es viele Fördertöpfe gibt, das Abrufen jedoch unter Umständen schwierig ist, wenn nicht alle erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Trotzdem sollte die Verwaltung alle Möglichkeiten zum Abrufen rechtzeitig in die Wege leiten.
Er hält die Antwort der Verwaltung, dass Bedarfe ausgearbeitet werden, für einen guten ersten Schritt, der allerdings auch in der Politik diskutiert werden sollte.
Herr Krippner stimmt Herrn Strüwer zu und appelliert an die Mitglieder der Bezirksvertretung, dass man positive Veränderungen im Sportstättenbereich für den eigenen Stadtteil nur mit einer geschlossenen Politik herbeiführen kann.
Er erwartet vom Servicezentrum Sport für die erste Sitzung im Jahr 2019 eine umfassende Stellungnahme.
An der weiteren Diskussion beteiligen sich die Herren Leisten, Schmidt und Sondermeyer.
Anlagen zur Vorlage
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