05.12.2018 - 4.1.1 Fahrbahndeckensanierung der Hohenlimburger Stra...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 05.12.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:04
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jörg Winkler
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Schmidt äußert nach wie vor erhebliche Bedenken gegen die geplante Maßnahme. Daran kann seiner Meinung nach auch die von der Verwaltung vorgeschlagene Verlängerung der Linksabbiegespur „Im Weinhof“ in der Ergänzungsvorlage nichts ändern. Dieser Vorschlag wird das befürchtete Verkehrschaos nicht auffangen.
Seinen Informationen nach werden die Bedenken ebenfalls von der Geschäftsführung der Firma Bilstein geteilt und wurden bereits durch diese an den Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses herangetragen.
Auch im Hinblick auf den Hohenlimburger Einzelhandel stellt sich die Maßnahme als kontraproduktiv dar, wenn im Falle des befürchteten enormen Verkehrsaufkommens die einzige Zufahrt zur Hohenlimburger Innenstadt nur mit einem hohen Zeitaufwand erreichbar sein wird.
Herr Leisten kritisiert ebenfalls die geplante Maßnahme, insbesondere die Schaffung eines Radweges entlang der vielbefahrenen Hauptstraße, obwohl es bereits einen ebenerdigen Radweg über den Pfarrer-Lang-Weg gibt. Seiner Meinung nach handelt es sich hierbei um Verschwendung von Steuergeldern.
Herr Krippner schließt sich den Vorrednern an und erinnert daran, dass die Firma Bilstein als großer Arbeitgeber in den Standort Hagen-Hohenlimburg investiert. Umso unverständlicher ist es für ihn, dass die Stadt Hagen die Veränderungen der Verkehrsführung auch ohne jegliche Abstimmung mit der Firma Bilstein plant.
Die Aufgabe der Bezirksvertretung besteht seiner Ansicht nach darin, Gespräche mit den Hagener Fraktionen und Parteien zu führen, um diese vom Standpunkt der Bezirksvertretung Hohenlimburg zu überzeugen.
Frau Nigbur-Martini wird der Verwaltungsvorlage zustimmen. Ein höheres Verkehrsaufkommen zu bestimmten Stosszeiten ist ihrer Meinung nach von den Verkehrsteilnehmern hinzunehmen. Im Zuge der Energiewende mit dem Vorantreiben von E-Mobilität und Umstieg auf umweltfreundliche Fortbewegungsmittel kann und sollte Hohenlimburg bei der Infrastruktur nicht ausgenommen werden.
Herr Schmidt und Herr Leisten halten dagegen, dass die bei Staubildung auftretenden Emissionen nicht außer Acht gelassen werden sollten, die für die Umwelt nicht gerade förderlich sind.
Ebenso wird sich nicht gegen den Ausbau von Radwegen gewehrt, wenn dies sinnvoll erscheint. In dem betreffenden Bereich besteht jedoch bereits ein Radweg, die Umstrukturierung über die viel befahrene Hohenlimburger Straße wird als nutzlos kritisiert.
Beschluss:
1. Der Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität stimmt der Anlegung eines Radweges auf dem Teilabschnitt der Hohenlimburger Straße im Zuge des beabsichtigten Ausbaus (Fahrbahndeckenerneuerung) zu.
2. Der Stadtentwicklungsausschuss stimmt der vorgestellten Ausbauplanung zur Fahrbahndeckenerneuerung zu.
Abstimmungsergebnis:
X | Ohne Beschlussfassung |
3. Die Bezirksvertretung Hohenlimburg nimmt diese Beschlussvorlage zur Kenntnis.
Andere geplante, einschneidende Massnahmen bezüglich der Verkehrsführung, einer Neuerstellung eines überflüssigen Radweges und Veränderung der Parksituation vor der Sparkasse werden abgelehnt. Verkehrsführung und Kennzeichnung sollen nach Erneuerung der Fahrbahndecke in gleichbleibendem Zustand wiederhergestellt werden.
