30.10.2018 - 6.4 Hohenhof: Sachstand der Restaurierungs- und Rek...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.4
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 30.10.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB49 - Museen und Archive
- Bearbeitung:
- Birgit Schulte
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Söhnchen begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Rachor-Ebbinghaus und Herrn Krüger.
Frau Dr. Schulte möchte, einsteigend zum Thema, anhand der vorliegenden Vorlage berichten. Evtl. aufkommende Fachfragen werden dann von den beteiligten Kollegen der Fachbereiche Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung (FB 61) und dem Fachbereich Gebäudewirtschaft (FB 65) beantwortet werden. Auf eine bildliche Präsentation wurde heute verzichtet, da ja in absehbarer Zeit eine Ortsbesichtigung durch die Ausschussmitglieder geplant sei.
Herr Krüger möchte heute die Gelegenheit nutzen und sich für die sehr gute Zusammenarbeit der einzelnen Fachbereiche bedanken. Man sei in guter Hoffnung, dass alle Planungen auch so umgesetzt werden können, wie man es sich vorstelle.
Frau Rachor-Ebbinghaus möchte nur auf die Problematik bei den Fachfirmen hinweisen. Alle Auftragsbücher seien voll, dadurch verzögerten sich manche Gewerke. Hinzukäme, dass sie erst Aufträge vergeben dürfe, wenn die untere und obere Landesbehörde ihre Freigabe erteilt habe.
Herr Asbeck freut sich über den derzeitigen Fortschritt, insbesondere auch im Hinblick auf die bevorstehende Internationale Gartenschau.
Herr Asbeck möchte nochmal an den Vorschlag erinnern, eine Sitzung im Hohenhof abzuhalten oder zumindest eine Ortsbesichtigung vorzunehmen.
Herr Arndt fiel bei seinem letzten Besuch der Außenanlage des Hohenhofs die vielen Schäden an dem Holzzaun auf. Er vermutet, dass diese Schäden bis Ende diesen Jahres nicht mehr behoben werden können. Ihm stelle sich weiterhin die Frage, wann die Wasserschäden im Inneren des Hohenhofs aufgetreten seien und was dagegen, zu dem Zeitpunkt als sie festgestellt wurden, unternommen worden sei.
Frau Dr. Schulte antwortet, dass der Zaun Bestandteil der Gartenrekonstruktionskonzeption im Hinblick auf die IGA 2027 sei. Insofern habe Herr Arndt recht, dass im diesen Jahr dieser Teil nicht mehr in Angriff genommen werden könne aber im Plan enthalten sei. Bezogen auf die Frage von Herrn Arndt bezüglich der Wasserschäden möchte Frau Dr. Schulte darauf hinweisen, dass bereits in den Jahren 1999, 2000 und 2004 Maßnahmen erfolgt seien, immer auch in Bezug auf die Beseitigung der Ursachen der Wasserschäden. Offenbar seien diese Maßnahmen aber zum Teil noch nicht ausreichend gewesen, was auch damit zu tun habe, dass man mit diesem historischen Gebäude nicht alles machen könne ohne Substanz zu zerstören. Ein weiterer Wasserschaden fand seine Ursache innerhalb des Gebäudes. Das heißt, eine 110 Jahre alte Wasserleitung war leck. Diese Schäden wurden aber bereits durch einen langen und auch schwierigen Prozess ursächlich beseitigt, in der Gestalt, dass die Wasserleitungen still gelegt worden seien. Zurzeit sehe man zwar immer noch die entstandenen Wasserflecken, diese richten aber keinen weiteren Schaden an. Jetzt ginge es darum zu schauen, wie diese Wände wieder herzurichten seien.
Herr Krüger möchte noch ergänzen, dass sich die Idee des Baukörpers mit den damals verwendeten Materialien, in diesem Fall ein sehr poröser Stein, der auf die dahinterliegende Dichtungsebene trifft, weit entfernt von den heutigen Ansprüchen sei. Es bestehe aber zunächst der Anspruch, die Stellen zu dichten aber nicht mit den heute bekannten Materialien, sondern man wolle natürlich das, was damals falsch gelaufen sei – aus heutiger Sicht - , nur ganz sensibel korrigieren. So sei das Ganze sehr mühsam, da man sehr sensibel vorgehen müsse.
Herr Söhnchen stellt fest, dass keine weiteren Wortmeldungen vorliegen und bedankt sich bei Herrn Krüger und Frau Rachor-Ebbinghaus.
