20.09.2018 - 3.1 Sanierung der Basketball-Spielflächen auf dem S...

Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Raab teilt mit, dass der gestellte Antrag das Servicezentrum Sport nicht direkt betrifft, da dieser zweigeteilt ist. Die Anlagen, die sich auf dem Schulhof befinden, gehören in die Verantwortlichkeit des Fachbereichs Bildung, der etwaige Instandsetzungsarbeiten aus der Bildungspauschale finanzieren müsste. Das Basketballfeld gehört zu 61/Bauordnungsamt. Eine Anfrage an den Bereich hat ergeben, dass ein Rückbau des Basketballfeldes in etwa 100.000 Euro kosten würde. Die Summe kommt zustande, da unter anderem der Teerboden aufwändig entsorgt werden und nach dem Rückbau Boden aufgefüllt und eine Rasenfläche angelegt werden müsste.

 

Herr Thieser erläutert hierzu, dass auf Bildern bereits erkennbar ist, warum die Maßnahme erfolgen muss. Die bisherige Finanzierung von Basketballkörben auf Schulhöfen ist durch die Bezirksvertretungen, bzw. durch den zuständigen Jugendrat aus dessen Mitteln erfolgt. Bezogen auf den Schulhof sollte daher die Bezirksvertretung Mitte oder der Schulausschuss einbezogen werden. Die restliche Abwicklung wäre dann Sache des STEA’s.

 

Frau Neuhaus erklärt, dass die meiste Fläche nicht mehr als Schulhof genutzt wird. Es handelt sich um schulisches Gelände, aber eine Nutzung als solche findet nicht statt. Eine Tendenz für die Bereitschaft, diese aus schulischen Mitteln herzurichten, ist nicht erkennbar.

 

Frau Heuer gibt an, mit dem Antrag also solchen nicht glücklich zu sein. Es stellt sich die Frage, ob es sich um einen Schulhof handelt oder nicht? Die Fläche liegt auf dem Gelände der Schule und gehört zum Rahel-Varnhagen-Kolleg, welches bis 21:45 Uhr Unterricht hat. Die Befürchtung liegt nahe, dass bei einer noch attraktiveren Gestaltung des Platzes dort dementsprechend auch mehr los ist. Dies ist zwar wünschenswert bei der Bereitstellung attraktiver Flächen, lieber sollte jedoch die bestehende Basketballfläche saniert werden. Da in der Nähe ein Platz (Haßley) entstehen soll, entfällt dort der Bolzplatz. Eine Möglichkeit für Kinder und Jugendliche auf Emst, in einem solchen Käfig zu spielen, ist damit dann nicht mehr gegeben. Das vorhandene Basketballfeld sollte saniert und ein Multifunktionsfeld eingerichtet werden.

 

Hierzu teilt Frau Niemann mit, sich diesbezüglich einmal die Satzung der Stadt Hagen angesehen zu haben. Nach dieser würde die Fläche zur öffentlichen Spielfläche gehören. Somit ist weder der Schulausschuss, noch der Sport- und Freizeitausschuss, sondern als Spielfläche der Jugendhilfeausschuss zuständig.

Ein BG-Turnier zum Beispiel kann nicht in einem Käfig, wie nach dem Verständnis von Frau Heuer gewünscht, ausgerichtet werden. Auch sind nachmittags gemäß eigener Beobachtung lediglich zwei Klassenräume in Richtung des Platzes durch das Rahel-Varnhagen-Kolleg belegt.

 

Herr Stricker schlägt vor, dass kurzfristig aufgezeigt werden sollte, welcher Posten welche Kosten mit sich trägt, da die Zuständigkeiten aktuell nicht geklärt sind. Bezogen auf den Käfig sollte die Nutzung mit den Anwohnern und der Bezirksvertretung diskutiert werden. Aufgegeben werden sollte der Käfig nicht. Nach Klärung der Posten sollte dann eine entsprechend aussagekräftige Vorlage gefertigt werden.

 

Herr Hoffmann stellt klar, dass in keinem Fall das BG-Turnier torpediert werden soll. Hintergrund ist, dass Schulhöfe als Spiel- und Sportstätten genutzt werden können, so sie den Unterrichtsbetrieb nicht beeinträchtigen. Eine entsprechende Meldung durch das Rahel-Varnhagen-Kolleg liegt bisher nicht vor. Vielmehr soll der bestehende Platz saniert werden, um so noch mehr Platz für das BG-Turnier bereitstellen zu können.

 

Herr Dr. Fischer erklärt, dass das Ziel sein sollte, dass dort in der Freizeit wieder vernünftig Sport getrieben werden kann. Es sollte zudem ein ‚kniefreundlicher‘ Boden installiert werden. Der Käfig ist in einem derartig schlechten Zustand und sollte im Auftrag der Bezirksvertretung Mitte entsprechend aufbereitet werden.

 

Ergänzend zu ihrem Wortbeitrag teilt Frau Niemann mit, dass der Käfig zeitweise geschlossen war, bzw. nur zu bestimmten Zeiten bespielt werden durfte. Beschränkungen bezüglich der Nutzung des Platzes sind derzeit nicht erforderlich, da der Platz aufgrund seiner Unbespielbarkeit nicht mehr genutzt wird. Der Käfig kann aufgegeben oder durch sinnvolle Alternativen ersetzt werden. Wichtig ist, dass das öffentlich zugängliche Gelände vernünftig wiederhergestellt wird.

 

Herr Hoffmann weist darauf hin, dass sich der Platz, - nach Rücksprache und Auskunft des Grünflächenamtes - solange er abschließbar war, in einem vernünftigen Zustand befunden hat. Bei einer Sanierung muss gesichert sein, dass Spielzeiten eingehalten und überwacht werden.

 

Frau Heuer stellt fest, dass sich der Platz nicht einzig aufgrund der fehlenden Sicherung des Tores in seinem schlechten Zustand befindet. Es muss bei Wegfall des Platzes eine Alternative geschaffen werden.

 

Im Weiteren gibt es keine Wortmeldungen zu diesem Thema.

Reduzieren

Beschlussvorschlag:

 

1. Die Verwaltung wird beauftragt, die beiden Basketball-Spielflächen auf dem

  Gelände der Grundschule Emst / des Rachel-Varnhagen-Kollegs soweit instand

  zu setzen, dass diese wieder gefahrlos von Kindern und Jugendlichen bespielt   

  werden können. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob ggf. Fördermittel beantragt

  werden können.

 

2. Soweit finanziell möglich, ist dabei gelenkschonender Belag aufzubringen.

 

3. Unabhängig davon, welcher Belag aufgetragen wird, sind darüber hinaus die

   basketballtypischen Markierungen auf dem Boden aufzubringen, da die Plätze  

   beim jährlich stattfindenden BG-Turnier gebraucht werden.

 

4. Der „Käfig“ wird als Basketball-Platz aufgegeben. Über die zukünftige Nutzung

   des „Käfigs“ sollen die Bezirksvertretung Mitte gemeinsam mit den Anwohnern

   diskutieren und Vorschläge entwickeln.

 

Beschluss:

 

1. Die zuständige Fachverwaltung wird aufgefordert, umgehend einen    

  Vorschlag zu unterbreiten, um die Inhalte der Punkte 1 – 3 schnellstmöglich

  umzusetzen.

 

2. Der gesamte Antrag wird an die Bezirksvertretung Mitte weitergereicht mit

  der Bitte, zu allen 4 Vorschlägen, insbesondere zu Punkt 4 des Antrages,

  eine Stellungnahme abzugeben.

 

3. Die Verwaltung wir beauftragt , einen Finanzierungsvorschlag zur

  Realisierung dieser Vorschläge zu machen.

 

 

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

1

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

17

Dagegen:

 

Enthaltungen:

 

 

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=267465&selfaction=print