11.09.2018 - 11 Vorschlag zur Tagesordnung der Fraktion Bürger ...

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Wortprotokoll

Frau Henze berichtet anhand einer PowerPoint-Präsentation über NRW Inklusiv. Es gebe eine Rahmenvereinbarung „Inklusion NRW“ zwischen dem Städtetag NRW, dem Landkreistag NRW, dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Das Jobcenter sei der Vereinbarung im Mai beigetreten. Damit habe sich das Jobcenter verpflichtet, die berufliche Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in der Grundsicherung zu verbessern. Vier von sechs Themengebieten sollten in Hagen umgesetzt werden. Es sei als Erstes festgelegt worden, dass Inklusion eine Einstellungssache sei, sie sei eine Aufgabe für die gesamte Organisation und eine Führungsaufgabe. So sollten zum Beispiel die Mitarbeiter sensibilisiert werden und ihr Bewusstsein sollte geschärft werden im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen. Des Weiteren solle ein betriebliches Gesundheitsmanagement eingeführt werden und es sollte Hospitationsmöglichkeiten für diese Menschen geben.

Das zweite Handlungsfeld sieht vor, dass die Beratungskompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestärkt werden sollte, hierfür würden entsprechende Mitarbeiterschulungen angeboten. Das dritte Handlungsfeld sei die Gewinnung von Arbeitgebern. Man wolle Arbeitgeber gezielt ansprechen und für mögliche Kundenpotentiale gewinnen. Das vierte Handlungsfeld siehe die Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit vor, diese wolle man festigen und weiter ausbauen.

Darüber hinaus gebe es noch weitere Inklusionsprojekte, zum Beispiel das Projekt „INK-HagEN“. Dabei würden zum Beispiel Bewerber bei Bewerbungs- und Recherchetätigkeiten unterstützt. Dieses Projekt laufe noch bis 2019.

 

Herr Quadt merkt an, das viele Mitarbeiter besser geschult werden müssten, viele wüssten auch gar nicht, was Barrierefreiheit heiße.

 

Frau Henze sagt zu, dieses Problem weiter zu geben.

 

Herr Quadt möchte wissen, warum Teilnehmer an dem INK-Projekt, die aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis kämen, einen Mehrbedarf erhalten würden, Teilnehmer aus Hagen jedoch nicht.

Frau Henze sagt zu, diese Frage schriftlich zu beantworten.

Herr Sondermeyer möchte wissen, wie viele Stellen das Jobcenter Hagen für Menschen mit Behinderung geschaffen habe.

 

Frau Henze antwortet, die Integrationsquote beim Jobcenter sei sehr hoch. Man akquiriere auch Plätze in der freien Wirtschaft, so habe man 180 Unternehmen angeschrieben und so sieben Plätze akquirieren können.

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=267105&selfaction=print