18.09.2018 - 6.5 Situation und Perspektiven der Schulkinderbetre...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.5
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Di., 18.09.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Dietmar Bock
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Kaufmann berichtet, dass zum morgigen „Runden Tisch“ der Fachbereich Jugend und Soziales hinzukommen werde. Es gelte, flexible Angebote wie zum Beispiel ein „Spielhaus“ zu schaffen. Andere Städte würden derlei Angebote bereits unterbreiten. Herr Becker betont, dass nicht alle Probleme sofort gelöst werden könnten. So sei bei Neu- und Anbauten mit einem zeitlichen Rahmen von drei bis vier Jahren zu rechnen. Es müsse entschieden werden, ob man sich nur auf den Offenen Ganztag (OGS) und die Gesicherte Halbtagsbetreuung (GHB) beschränken oder auch flexible Angebote einführen wolle. Bei letztgenannten Angeboten sei zu berücksichtigen, dass es für diese keine Fördergelder geben würde, mithin Eltern und Kommune die Kosten zu tragen hätten. Für alle Eltern, die mobil flexibel sind, stünden schon jetzt genügend OGS-Angebote zur Verfügung, wie das in der Delsterner Straße.
Frau Bartscher erklärt, dass nicht alle Berufstätigen so flexibel seien, dass sie größere Entfernungen zu einer Schule mit freien OGS-Plätzen überbrücken könnten. Es sollten daher mehr Plätze dort geschaffen werden, wo diese tatsächlich benötigt würden. Herr Dr. Geiersbach hält es für wichtig, Plätze auch in anderen Betreuungsformen anzubieten. In diesem Zusammenhang sei eine weitere Nutzung des Gebäudes Berchumer Str. 68 für schulische Zwecke dringend notwendig. Aus seiner Sicht wäre die Unterbringung einer Grundschule optimal. Er fragt nach, ob nicht auch die ehemalige Hausmeisterwohnung der Funckepark-Grundschule genutzt werden könne. Herr Bock antwortet, dass dies mit der Bauordnung geprüft worden sei, jedoch aufgrund der umfangreichen Brandschutzarbeiten aus Kostengründen verworfen wurde. Frau Sommer-Bergenthal erkundigt sich diesbezüglich über die frühere Hausmeisterwohnung an der Grundschule Gebrüder-Grimm. In dieser Angelegenheit habe es ebenfalls einen Ortstermin gegeben, sagt Herr Bock, jedoch liege die Kostenschätzung noch nicht vor.
Frau Kaufmann betont, dass sowohl NRW-Schulministerium als auch Bezirksregierung Arnsberg keine Gebundene Ganztagsgrundschulen einrichten wollen, gleichwohl viele Familien ein Betreuungsangebot wünschen. Dies erhöhe den Handlungsdruck bei den Kommunen. Frau Neuhaus möchte den guten OGS-Standard in Hagen unbedingt halten. Anschließend nimmt der Ausschuss die Verwaltungsvorlage ohne erkennbaren Widerspruch zur Kenntnis.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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64,4 kB
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