18.09.2018 - 2.2 Anfrage nach § 5 Abs. 1 der GeschO von der Frak...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.2
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 18.09.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Susanne Boes
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Masuch erklärt, dass sie aktuell keine Nachfragen zu diesem Thema hat.
Herr Reinke weist darauf hin, dass auf der letzten Seite der Stellungnahme die Fläche Dünningsbruch genannt wird. Für diese müsse eine FNP-Änderung und ein Bebauungsplan eingeleitet werden. Gibt es dazu schon eine zeitliche Perspektive und ist diese Fläche auch im Regionalplanentwurf enthalten?
Herr Grothe erwidert, dass diese Fläche schon seit Jahren sowohl im Regionalplan als auch im Flächennutzungsplan enthalten sei, allerdings mit einer anderen Zweckbestimmung. An dieser Flächenentwicklung arbeite man zusammen mit dem Studieninstitut, welches seine eigenen Vorstellungen weiter entwickeln möchte.
Frau Hammerschmidt sagt, dass man auf den Entwurf des Studieninstitutes warte. Sobald dieser vorliegt werde man den Startschuss für die weitere Bearbeitung geben.
Herr Dr. Ramrath fragt nach, wie die Fläche denn im aktuellen Regionalplan dargestellt sei?
Diese Frage beantwortet Herr Grothe wie folgt: Die Fläche ist im vorderen Bereich als Allgemeiner Siedlungsbereich und im hinteren Teil als Grünfläche ausgewiesen. Die Flächenausweisung muss nur im Flächennutzungsplan geändert werden, da der Rat vor ca. 3 bis 4 Jahren den entsprechenden Beschluss gefasst habe, diese Fläche als Wohnbaufläche auszuweisen.
Herr Romberg hat eine Frage zu den Zahlen die ihn Erstaunt haben. Die Leerstände im geförderten Wohnungsbau betragen 78, während insgesamt 6124 Wohnungen leer stehen. Gibt es eine plausible Erklärung, warum im geförderten Wohnungsbau so wenige Wohnungen leer stehen und im privaten Bereich seien es so viele?
Herr Grothe erklärt, dass die Verwaltung schon darauf achtet, dass öffentlich geförderter Wohnraum wiederbelegt werde. Diese Wohnungen seien wahrscheinlich in einem besseren Zustand als andere auf dem Markt befindliche.
Herr Dr. Ramrath findet die hier dargestellten Zahlen doch beachtenswert. Diese sollten im weiteren Verlauf in die Arbeit des Begleitgremiums zur Wohnungsmarktsituation mit einfließen.
Herr Grothe weist darauf hin, dass es in Hagen rund 100000 Wohnungen gibt, von denen sich nur 25 Prozent in den Händen von Wohnungsbaugesellschaften befinden. Diese arbeiten verstärkt an der Reduzierung von Leerständen. Die größte Anzahl von leerstehenden Wohnungen befindet sich im privaten Besitz.
Herr Dr. Ramrath sagt, dass sich die ganze Diskussion immer auf die großen Wohnungsbaugesellschaften fokussiert und die privaten Wohnungsbestände nicht berücksichtigt werden.
Herr Grothe erklärt, dass die privaten Eigentümer ein sehr großer Faktor für die Verwaltung seien, der nicht so einfach zu bearbeiten ist. Wenn man das Handlungskonzept Wohnen bearbeitet, kann man diese Fragen nochmals aufgreifen.
Anlagen zur Vorlage
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