20.06.2018 - 7 Antrag der CDU-Fraktion"KitaPlus: Weil gute Bet...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Reinke erinnert daran, dass man diesen Punkt in der letzten Sitzung aufgrund der vorgelegten umfangreichen Stellungnahme auf die heutige Sitzung vertagt habe.

 

Herr Goldbach erläutert die Stellungnahme der Verwaltung. 

Man habe sich mit dem Thema lange und intensiv befasst.

Ein entsprechendes Angebot des SKF sei gerade mangels Nachfrage nicht zustandegekommen. Er sichere zu, dass die Verwaltung an dem  Thema dran bleibe. Man werde voraussichtlich aus dem Stand in der Lage sein,  durch das Umstellen von ganzen Gruppen im Bereich der Großtagespflege und auch in Einrichtungen  Zeiten ab 6.00 Uhr oder 7.00 Uhr und bis 19.00 Uhr abzudecken. Das gelte für die Bereiche, in denen punktuell ein Bedarf bestehe. Aus der Praxis könne er berichten, dass bei den Eltern ein entsprechender Bedarf kaum vorhanden sei. Im Einzelfall könne  man in Kombination von Einrichtung und Tagespflege versuchen, passgenaue Lösungen zu finden. Man könne eine Befragung der Eltern zu gegebener Zeit wiederholen.

 

Frau Niemann regt an, beim Jobcenter zu eroieren, inwieweit dort Eltern oder Alleinerziehende seien, die ggf. wieder gern arbeiten würden, es aber aufgrund von nicht vorhandenen Betreuungsmöglichkeiten mit den dortigen Regelzeiten nicht könnten.

Gerade im Schichtbetrieb würde eine Betreuung außerhalb der reulären Zeiten benötigt.

 

Frau Kaufmann berichtet, dass man diesbezüglich seit einiger Zeit mit dem Jobcenter im Gespräch sei. Es habe aus personellen Gründen leider Verzögerungen gegeben. Es gehe aber darum, die entsprechenden Familien zu identifizieren, um dann passgenaue Angebote machen zu können.

 

Frau Gebhardt bestätigt die Aussage. Man befinde sich da in einem intensiven Austausch mit dem Fachbereich Jugend und Soziales. Es gebe eine Mitarbeiterin beim Jobcenter,die genau für diese Fragen für die Mitarbeiter des Jobcenters zur Verfügung stehe. Man habe bisher für jeden Fall eine Lösung gefunden. Sie biete auch an, das in konkreten Fällen  bilateral zu klären.  

 

Herr Reinke stellt fest, dass die Anregung von Frau Niemann offen bliebe, wie man auch die Eltern der Kinder erreiche, deren Kinder sich noch nicht in einer Kitaeinrichtung befänden. Es stehe der Vorschlag im Raum, im Rfahmen des  Anmeldeverfahrens für 2019  eine entsprechende Erhebung zu machen.

 

Frau Niemann macht deutlich, dass entsprechende Vorschläge auch vom Jobcenter kommen könnten.

 

Herr Goldbach  weist darauf hin, dass man das bereits auf der operativen Ebene praktiziere. Es gebe regelmäßig Abstimmungsgespräche,die zwischen den Kollegen direkt im konkreten Fall stattfänden. Hier gehe es darum, wie das planerisch zu erfassen sei. Er vermute, dass das tatsächliche Betreuungsproblem weniger im Kita-Bereich sei, als vielmehr im Bereich der Grundschulen bestehe, da in einzelnen Bereichen zu wenig Ganztagsbetreuungsplätze im Schulbereich zur Verfügung stünden.  

Frau Hamann betont, dass man sich hier in einem Jugendhilfeausschuss befinde,  der Kinder- und Jugendpolitik  mache. In dem Bereich sei man schon lange in der Gefahr, dass das Ganze von Arbeitsmarkt politik dominiert werde. Sie wolle davor warnen. Es könne nicht sein, dass ein kleines Kind um fünf Uhr morgens geweckt werden müsse, damit die Mutter um 6.00 Uhr ihre Schicht antreten könne. 

Die Probleme sollten an anderer Stelle im Arbeitsmarkt und in der Gestaltung von Arbeitszeiten gelöst werden.

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