20.06.2018 - 4.1 Vorschlag der Ratsfraktionen:Vorschlag der Frak...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Mi., 20.06.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB01 - Oberbürgermeister
- Bearbeitung:
- Gesine Specht
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Hinweis der Schriftführerin:
Ein interfraktioneller Beschlussvorschlag ist als Tischvorlage ausgelegt und mit dem unten stehenden Beschlusstext identisch.
Herr Kämmerer berichtet, dass Ziel der Vorschläge des Facharbeitskreises ÖPNV sei, ein langfristig einheitliches Basisnetz zu schaffen, das tagsüber verdichtet wird und auf den Hauptachsen einen schnelleren und intuitiv nutzbaren ÖPNV zu entwickeln.
So soll die Linie 594 von Schwerte kommend nicht über Eckesey sondern über die Fernuni die Stadtmitte anfahren, um die Fernuni besser an den ÖPNV anzubinden.
Des Weiteren sollen verschiedene Linien nicht in kurzen zeitlichen Abständen die gleiche Strecke bedienen.
Auch ist eine halbstündliche Aufteilung der Abfahrtsregelung des Nachtverkehrs von den Haltestellen Stadtmitte und Hauptbahnhof geplant, die kostenneutral umzusetzen sei.
Herr König ergänzt, dass insgesamt Schwachstellen behoben werden sollen und bewusst werde, dass es sich bei der Hagener Straßenbahn um einen Dienstleister für die Stadt Hagen handelt.
Herr Grothe fordert, die Fachverwaltung nicht zu übergehen und die Forderungen als Vorschläge anzusehen, die abzustimmen sind. Er kündigt für die nächste Ratssitzung eine Vorlage zu diesem Thema an.
Insbesondere die finanziellen Auswirkungen zu den veränderten Streckenführungen seien abzuklären.
Frau Bartscher begrüßt ausdrücklich die Vorschläge zur Veränderung des ÖPNV.
Frau Buchholz bittet, die Planungen zum Ausbau von barrierefreien Haltestellen dann einem eventuell geänderten Linienplan anzupassen.
Auf die Frage von Herrn Häßner erwidert Herr Grothe, dass der angestrebte Beschluss der Bezirksvertretung Hagen-Mitte als Vorschlag zu verstehen sei.
Herr Quardt verweist auf den ausgelegten interfraktionellen Beschlussvorschlag und stellt diesen zur Abstimmung.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte begrüßt folgende Maßnahmen zur Verbesserung des ÖPNV Nahverkehrs:
Die Abfahrten der Busse erfolgen jeweils kurz nach der vollen und kurz nach der halben Stunde. Daraus ergibt sich auch eine deutliche Verbesserung der Umsteigebeziehungen zu den regionalen Zügen am Hbf.
Alle Hagener Stadtteilzentren (Boele, Eilpe, Haspe, Hohenlimburg und Vorhalle) werden von der Stadtmitte bzw. dem Hauptbahnhof stadtauswärts halbstündlich bzw. im 30-Minuten-Takt angefahren, meistens auch stadteinwärts.
Nach Eilpe und Haspe werden die NE-Linien besser verteilt mit dem Ziel in beiden Richtungen ca. halbstündliche Abfahrten von und zur Stadtmitte zu erhalten.
Die Tageslinie 544 wird zur Linie NE44 und verkehrt stadtauswärts im 30-Minuten-Takt mit der Linie NE1 bis zum Boeler Markt.
Die Linien NE2 und NE21 verkehren vom Hagener Hbf in einer großen Schleife durch Hohenlimburg und zum Hbf zurück, Linie NE2 gegen den Uhrzeigersinn und Linie NE21 im Uhrzeigersinn. Die Abfahrten werden aber so verteilt, dass sich zwischen Hagen und Hohenlimburg und zurück halbstündlich versetzte Abfahrten ergeben.
Mit der BVR-Linie 591 wird der Spätverkehr der Linie NE5 nach Eckesey und Vorhalle auf ca. halbstündliche Abfahrten verdichtet.
Außerhalb des Wochenendes verkehren die letzten Busse ab Hagen Hbf bzw. Stadtmitte nach den Stadtteilzentren kurz nach Mitternacht.
Darüber hinaus prüft die Hagener Straßenbahn, die Linie NE11 wie folgt zu erweitern:
In Herbeck erfolgt eine sofortige Rückfahrt bis Hagen Stadtmitte. Die Abfahrt in der Stadtmitte erfolgt so, dass auf der Rembergstraße ein 30-Minuten-Takt bis zur Haltestelle „Emster Straße“ entsteht. Ab dort verkehrt der Bus über Emster Straße und Karl-Ernst-Osthaus-Straße bis zur Haltestelle „Emsterfeld“ und weiter über die Haßleyer Straße bis zur Haltestelle „Haßleyer Straße“. Die Rückfahrt erfolgt über die Eppenhauser Straße und die Rembergstraße bis zur Stadtmitte bzw. zum Hauptbahnhof.
Des Weiteren überweist die Bezirksvertretung Hagen-Mitte aufgrund der gesamtstädtischen Zusammenhänge und überbezirklichen Auswirkungen die weiteren Entscheidungen zur Verbesserung des Nahverkehrs an die entsprechenden Fachausschüsse und den Rat.
Anlagen zur Vorlage
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