09.05.2018 - 4.3 Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen gem...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Frau Pfefferer leitet unter dem Hinweis, dass seitens der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine vierte Gesamtschule, möglichst in Hohenlimburg, gewünscht werde, ins Thema ein. Sie wolle damit in die Diskussion für die Schaffung einer weiteren Schule des Gemeinsamen Lernens einleiten und bittet darum, das Einbringen dieser Vorlage als 1. Lesung anzusehen. Bezüglich der anstehenden personellen Veränderungen beim Fachbereich Bildung bittet sie, dass Herr Hermann weiterhin an den Sitzungen des Schulausschusses teilnehme, da seine Expertisen sehr wichtig seien. 

 

Herr Löher hält eine weitere Gesamtschule für nicht erforderlich, weil es für eine weitere Sekundarstufe II zu wenig Schüler/-innen gebe. Er schließt sich dem Vorschlag, das Einbringen der Vorlage als 1. Lesung zu betrachten, an. So könne in den einzelnen Fraktionen beraten werden. Herr Römer pflichtet dem bei. Frau Graf möchte wissen, welche Schulen die Eltern im Falle einer Absage anstatt der Gesamtschule gewählt hätten.

 

Frau Kaufmann verweist diesbezüglich auf alle anderen Schulformen im Sekundarbereich, die dann angesteuert würden. Ferner führt sie aus, dass das Thema des Ausbaus der integrierten Systeme eine Grundsatzfrage von stadtweiter Bedeutung sei, die nicht auf einen Stadtteil reduziert werden sollte. Eine Elternbefragung sei nur dann sinnvoll, wenn damit auch die Absicht verbunden sei, bei einem Ja der Eltern eine Gesamtschule zu errichten. Dies sei ein Thema, das intensiv bearbeitet werden müsse und daher Zeit benötige. Auf jeden Fall solle der Grundsatz Sorgfalt vor Eile“ gelten. Für die Schuljahre 2018/19 und 2019/20 sei daher eine Gesamtschule in Hohenlimburg aus Fristgründen keine Option. Falls es gewünscht werde, den Bereich der integrierten Systeme auszubauen, könnte die Verwaltung entsprechend beauftragt werden. Mittels einer Berichtsvorlage nach den Sommerferien könnten dann die Entwicklungen der Anmeldezahlen der integrierten Systeme und die Entwicklungen der letzten Jahre dargestellt werden. Zumindest in Ansätzen müssten auch die Wechselbeziehungen zwischen den integrierten Systemen und dem dreigliedrigen Schulsystem betrachtet werden.

 

Herr Dr. Geiersbach möchte die Standortwahl nicht auf Hohenlimburg beschränkt wissen. Die Verwaltung möge eine entsprechende Expertise erstellen, wie eine weitere Gesamtschule, eventuell in der Innenstadt, aussehen könnte. Er wolle nicht voreilig in eine Elternbefragung einsteigen. Frau Neuhaus regt an, die Wiedereinführung von G9 abzuwarten und sich dann die Schülerzahlenentwicklung genauer anzusehen. Herr Löher fragt, wohin die 100 an Gesamtschulen abgelehnten Schüler/-innen zukünftig gehen könnten. Frau Neuhaus verweist auf den zurzeit in Panung befindlichen Neubau an der Gesamtschule Eilpe, der einen fünften Zug an diesem Schule aufnehmen werde. Herr Becker unterstreicht, dass bis zur Kommissionssitzung am 14. Juni keine Zahlen geliefert werden könnten und verweist auf die Berichtsvorlage nach den Sommerferien. Frau Pfefferer betont, dass die Ausweitung von Gesamtschulen Auswirkungen auf das gegliederte Schulsystem haben werde, es zukünftig wohl nur noch Gesamtschulen und Gymnasien geben könnte. Abschließend stellt Frau Neuhaus fest, dass die Vorlage als 1. Lesung in die politischen Beratungen eingebracht worden sei. Hiergegen erhebt sich kein Widerspruch.

Reduzieren

Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, im Stadtbezirk Hohenlmburg eine Bedarfserhebung zu initiieren, um festzustellen, ob eine vierte Gesamtschule in städtischer Trägerschaft in Hohenlimburg dem Elternwillen entspricht.

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

x

Zur Kenntnis genommen

x

Vorlage wurde in 1. Lesung eingebracht

 

 

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=262304&selfaction=print