08.05.2018 - 6.9 Lenne- Radweg- Sachstandsbericht

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Bleja erläutert die Vorlage und die verschiedenen Varianten. Herrn König erschließt sich dieses Thema nicht. Wer sich intensiver mit dem Lenneradweg beschäftigt, der finde auf der offiziellen Internetseite der Lenneroute den Hinweis, dass der Streckenabschnitt zwischen Plettenberg und Iserlohn sehr schlecht befahr ist. Man solle den Nahverkehr zwischen Plettenberg und Iserlohn nutzen. Dies bedeute, dass der große Teil des Lenneradweges, der ab Letmathe beginnt, nicht als Radweg empfohlen wird. Was hier gefordert würde, sei nichts anderes als eine Anbindung der Stadt Letmathe an den Ruhrradweg. Warum das so eine übergeordnete Bedeutung hat, erschließt sich Herrn König nicht. Er möchte deshalb Variante 1 + 2 favorisieren, die auch mit dem geringsten Aufwand zu realisieren sind.

 

Herr Panzer stimmt dem zu. Auch seiner Meinung nach sollte man diese Varianten weiter verfolgen. Herr Schmidt weist darauf hin, dass sich die Bezirksvertretung Hohenlimburg  nicht umsonst für die Prüfung der Varianten 1 und 4 entschieden hat. Die Tatsache, dass der Lenneradweg bis Winterberg die eine oder andere Schwachstelle enthält, sollte die Stadt Hagen nicht von dem Versuch abhalten, die Sache auf ihrem Gebiet vernünftig zu lösen. Was Radprojekte anbelangt, seien Fördermittel vorhanden, die abgeklopft werden müssten.

 

Herr Reinke weist darauf hin, dass sich die Bezirksvertretung Hohenlimburg bereits intensiv mit dem Thema befasst hat. Die Letmather machten eine Menge auf ihrem Gebiet, insofern sollte man den Lückenschluss auch hinbekommen. Herr Reinke plädiert dafür, dem Beschluss der Bezirksvertretung Hohenlimburg zu folgen. Diese habe beschlossen, die Varianten 2 und 3 auszuschließen, und die Variante 4 zu prüfen.

 

Herr König schlägt vor, die Varianten 1 und 2 prüfen zu lassen. Es gebe sicherlich Interesse an einer Anbindung an dem Ruhrradweg, dies dürfe aber nicht dazu führen, dass man sich Luxuslösungen auf dieser Strecke leiste.

 

Herr Plahr weist darauf hin, dass es sich um einen Freizeitradweg handelt, der nicht hilft, Verkehrsprobleme zu lösen. Man brauche vielmehr Anbindungen der Innenstadt an die Wohngebiete, so dass man in Hagen sicher von A nach B komme. Eine Stelzen-Luxuslösung sei zu viel des Guten. Man solle insofern lediglich die Varianten 1 und 2 prüfen lassen.

 

Herr Schmidt erinnert daran, dass er von ca. einem Jahr den Zustand der angeblichen Radstrecke mit Bildern erläutert hat. Es sei in der Tat zwar eine touristische Lösung, doch könne man durchaus auch mal etwas touristisch Wertvolles erschließen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beschluss:

Der Sachstandsbericht wird zur Kenntnis genommen.

 

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Abstimmungsergebnis zu Variante 1:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

-

-

-

Die Linke

1

 

 

AfD

1

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

x

Einstimmig beschlossen.

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

 

 

Abstimmungsergebnis zu Variante 2:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

 

3

1

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

-

-

-

Die Linke

1

 

 

AfD

1

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

 

1

 

 

 

x

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

10

Dagegen:

4

Enthaltungen:

1

 

 

 

 

Abstimmungsergebnis zu Variante 4:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

 

5

 

CDU

3

 

1

Bündnis 90/ Die Grünen

 

2

 

Hagen Aktiv

-

-

-

Die Linke

 

 

1

AfD

1

 

 

FDP

 

1

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

x

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Dafür:

5

Dagegen:

8

Enthaltungen:

2

 

 

 

Der Umweltausschuss beschließt, dass künftig nur die Varianten 1 und 2 weiterverfolgt werden sollen!

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