18.04.2018 - 3.3 Verkauf des Klutertsportplatzes an die HEGhier:...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Gronwald erklärt, dass Sorgen um den dort ansässigen Verein Fortuna Hagen bestehen, welche für Ihren Umzug in die Bezirkssportanlage Haspe die Bereitstellung eines Vereinsheims/Sevicegebäudes als Bedingung voraussetzen. Anhand von Beispielen wird erläutert, dass andere Vereine für die Errichtung eines solchen Gebäudes entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt bekommen haben. Es wird auf die fehlende Transparenz aufmerksam gemacht, da so im Vorfeld entstandene Missverständnisse hätten ausgeschlossen werden können. Ein entsprechender Entwurf eines Vereinsheims hat bereits vorgelegen. Derzeit ist ein geregelter Spielbetrieb auf der Anlage nicht möglich, so muss unter anderem im Winter auf angemietete Hallen ausgewichen werden.

Der Integrationsgrad des Vereins ist sehr hoch und auch den sozial schwächer gestellten wird durch den niedrigen Mitgliedsbeitrag eine Mitgliedschaft ermöglicht. Im Weiteren werden Beispiele angeführt, was anderen Vereinen an finanziellen Mitteln zur Verfügung gestellt wird. Aus dem Verkaufserlös des Klutertsportplatzes soll daher die Finanzierung eines Vereinsheims/Sevicegebäudes in Höhe von 180.000 glich sein. Der Umzug wird als einzig vernünftige Lösung, unter annehmbaren Bedingungen, angesehen.

 

Herr Stricker teilt mit, dass es in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Haspe eine Stellungnahme der Verwaltung bezüglich des Klutertsportplatzes und der Durchführung von glichen Maßnahmen dort gegeben. Eine kurzfristige Realisierung auf der Anlage ist demnach nicht möglich. Es wird als sinnvoll angesehen, den Verein mit zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen und unter Mithilfe aller Beteiligten und mit finanziellem Zuschuss seitens der Stadt zu einer gemeinsamen, einvernehmlichen Lösung zu gelangen.

 

Eine gewisse Eilbedürftigkeit der Angelegenheit unter Berücksichtigung der anderen Vereine und des Servicezentrum Sport wird auch von Herrn Klepper gesehen.

 

Herr Unnasch fragt nach der bisherigen, finanziellen Regelung bezüglich der Errichtung eines Vereinsheims für einen Verein.

 

Herr Kriegel erklärt, dass zum einen der Verein SpVg Hagen 11 das geplante Vereinsheim komplett selbst und ohne städtischen Zuschuss errichten wird.

Weiterhin wurde auf dem Sportplatz des Vereins Blau-Weiß Haspe von der Stadt Hagen ein Funktionsgebäude mit Umkleiden, Dusche und Sanitär errichtet, dass bis dahin dort nicht vorhanden war und es sich hierbei eben um kein Vereinsheim handelt. Die Bezirksportanlage Haspe ist mit einem Funktionsgebäude mit Umkleiden, einem Kraftraum etc. und einer Cafeteria ausgestattet. Was dort geplant ist, wäre ein Vereinsheim ausschließlich für den SV Fortuna Hagen. Das unterscheidet diesen Fall ganz klar von allen anderen Fällen.  In der Vergangenheit ist noch kein Vereinsheim finanziert worden. Es wurden ausschließlich städtische Gebäude errichtet. .

Auch in Gesprächen zwischen Herrn Thieser, Herrn Grothe, Herrn Kriegel und dem Verein Fortuna Hagen wurde zu keinem Zeitpunkt eine Zusager die komplette Kostenübernahme erteilt.

 

Frau Heuer fragt an, ob die Fläche des Klutertsportplatzes außerhalb der Trainingszeiten von Fortuna Hagen öffentlich genutzt werden kann, da anderweitig in der näheren Umgebung keine, oder nur erschwert zu erreichende Möglichkeiten gegeben sind. Im Weiteren wird die Frage in den Raum gestellt, ob an der Bezirkssportanlage Haspe generell noch genügend freie Kapazitäten für alle Vereine gemeinsam vorhanden sind.

 

Herr Thieser teilt mit, dass bereits in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Haspe ein Bericht der Verwaltung bezüglich der städtebaulichen Einordung der Fläche vorgelegen hat. Dieser besagt, dass vorab der generellen weiteren Nutzung und Verwertbarkeit der Fläche verschiedene und im Weiteren benannte Gutachten einzuholen sind. Die Änderung der geltenden Flächennutzung- und Bebauungspläne nehmen einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren in Anspruch. Dazu kommt, dass personelle und wie auch finanzielle Mittel seitens der Verwaltung nicht vorgehalten werden, um das überhaupt zu erstellen, so dass zur Machbarkeit zunächst entsprechende personelle und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werdenssten. Ein Aufgreifen der Probleme durch die Bezirksvertretung Haspe hat es seinerzeit ansslich eingegangener Beschwerden bezüglich der Parksituation gegeben. Gespräche haben entsprechend auch mit der Verwaltung stattgefunden.

Unter anderem hat es hier auch ein Gespräch mit der Verwaltung und Vereinsvertretern von Fortuna Hagen gegeben und es war nie die Rede davon  ein Vereinsheim zu errichten. Gegebenenfalls sei über ein Sponsoring r die Errichtung des Vereinsheimes nachzudenken gewesen. Es hat vor der Sitzung der Bezirksvertretung Haspe ein Gespräch mit Vereinsvertretern gegeben, bei dem ein Planungsentwurf mit einer nicht realisierbaren Planung von über 200.000€ vorgelegt wurde. Weitere Planungen sind nicht bekannt. Es war immer die Überlegung gewesen die Voraussetzung für den Bau zu schaffen, aber der Verein muss selber bauen.

 

Weiterhin führt Herr Thieser aus, dass jeder Vorschlag, der das Problem auf der Klutert löst, für gut befunden wird. Jedoch einen Beschluss zu fassen, dass die HEG eine Fläche kaufen soll, ohne zu wissen, ob diese überhaupt verwertbar und zu vermarkten ist, ist weder einschätzbar noch realistisch.

Zur Lösungsfindung müssen daher intensive Gespräche mit allen Beteiligten geführt werden.

 

Herr Gronwald weist in diesem Zusammenhang auch noch mal auf die ähnliche Problematik bei der Bebauung des Loheplatzes hin und dass es hier sicherlich ebenfalls noch einige Jahre dauern wird, bis diese Fläche vermarket ist. Dort wird das Servicegebäude aus städtischen Mitteln erweitert.

Der Umzug des Vereins Fortuna Hagen sei gesichert gewesen, so dass hier eigentlich nicht nach Lösungen gesucht werden muss. Eine Regelung muss demnach zwingend zur kommenden Saison gefunden werden. Und entsprechende Pläne zum Vereinsheim, unterschrieben von Frau Thieser,nnen zur Verfügung gestellt werden.

 

Herr Thieser macht klar, dass es nicht akzeptabel ist, ihn an dieser Stelle mit der beruflichentigkeit seiner Frau in Verbindung zu bringen und eine entsprechende Reaktion zu gegebener Zeit erfolgen wird.

 

Herr Dr. Fischer teilt mit, dass die Bezirksportanlage Haspe zweifelsfrei gewährleistet, dass der Spielbetrieb dort angemessen stattfinden kann. Die zunächst von der Verwaltung für die Sanierung des Gebäudes auf dem Klutertsportplatz bereitgestellten 300.000 sind nicht ausreichend, um die Sportstätte zu sanieren. Daher kommt nur ein Umzug in die Bezirkssportanlage Haspe in Frage. Vielmehr sollten die Mittel zur Errichtung eines gemeinsamen Servicegebäudes, dessen Kosten mit etwa 150.000 angegeben werden, verwendet werden.

 

Herr Thieser weist in diesem Zusammenhang zum einen auf vergangene Konsolidierungsdiskussionen und zum anderen auf gegebene Anbaumöglichkeiten im Rahmen der nutzbaren Fördermittel an der Bezirkssportanlage Haspe hin.

 

Frau Heuer merkt an, dass im Hinblick auf eine Beschlussfassung auf dem Gelände der Bezirkssportanlage Haspe eine profitablesung für alle Vereine gefunden werden muss. Bezüglich des Servicegebäudes wird die Nachfrage gestellt, ob dort lediglich die Möglichkeit des Verkaufs während des Spielbetriebs gegeben ist oder ob es sich vielmehr und zusätzlich um einen rein vom Verein zu nutzenden Raum handelt.

 

Herr Kriegel stellt zunächst nochmal klar, dass es sich bei den 300.000 um Finanzmittel aus dem KP3 Programm handelt, wovon die Stadt Hagen einen Anteil von 10 Prozent trägt, d. H. der städt. Anteil hieraus beträgt 30.000 €. Eine Erweiterung bzw. ein Neubau fallen sicher nicht unter die Fördermaßnahme/ energetische Sanierung. Zur Belegungssituation wird mitgeteilt, dass eine vollständige Integration des Vereins Fortuna Hagen möglich ist. Mit den Folgen, dass Vereine, die nach den verabschiedeten Vergaberichtlinien kein Spielrecht auf Kunstrasen haben, weichen müssten.

Sollte ein Verkaufsmöglichkeit Bedingung des Umzug sein, sste dafür eine andere Lösung gefunden werden. 

 

Herr Thieser weist darauf hin, dass es nicht um den Verkauf geht, sondern es geht um ein Vereinsheim, in dem Veranstaltungen etc. stattfinden können.

 

Herr Stricker teilt ergänzend mit, dass die Cafeteria der Bezirkssportanlage Haspe seinerzeit vom Verein Hasper SV von der Stadt Hagen angemietet wurde. Eine schnelle und finanzierbare Lösung für die Bereitstellung von Räumlichkeiten für den Verein Fortuna Hagen sollte gefunden werden, um einen vernünftigen Umgang der Vereine miteinander sicherzustellen.

 

Herr Gronwald sieht es als problematisch an, wenn während des Spielbetriebs die Vereine gleichzeitig ihren Verkauf dort durchführen wollen.

Daher schlägt Herr Gronwald noch eine zweite Finanzierungsmöglichkeit unter Bezugnahme auf die Schwierigkeiten einer Bebauung des Klutertgeländes vor, mlich die Kosten durch die Sportpauschale zu begleichen.

 

Herr Thieser erläutert, dass die Cafeteria durch den Hasper SV verpachtet ist und auch der Hasper SV seinen Verkauf am Spielfeldrand neben der Zuschauertribüne durchführt. Entscheidend ist im Weiteren die Frage nach der Möglichkeit einer baulichen Erweiterung, die dann beiden Vereinen zur Nutzung zur Verfügung steht.

 

Herr Alexander teilt aus Erfahrung heraus mit, dass sich die Nutzung eines Vereinsheims durch mehrere Vereinen als sehr schwierig gestaltet und zu großen Problemen führt. Es muss daher eine separate Lösung gefunden werden.

 

Herr Thieser stellt die Frage, ob es nicht eine Möglichkeit geben kann, einen Bereich zu schaffen, der von beiden Vereinen separat nutzbar ist.

 

Daher schlägt Herr Thieser eine Sitzungsunterbrechung vor.

Die Sitzung wird um 16:55 Uhr zu einer Beratung unterbrochen.

Die Fortführung der Sitzung erfolgt um 17:05 Uhr.

 

Herr Thieser fasst den Beschluss nach Beratung zusammen.

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit den Vereinen SV Fortuna Hagen und dem Hasper Sportverein, kurzfristig die Möglichkeit der baulich getrennten Unterbringung beider Vereine, einschließlich notwendiger Räume für die Unterbringung von Sportmaterialien, Sportgeräte etc. in einem Vereinsheim bzw. Funktionsgebäude zu prüfen. Die Prüfung erstreckt sich sowohl auf die Nutzung vorhandener Räume als auch etwaiger Anbaumaßnahmen.

 

  1. Die nächste Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses findet in der Bezirkssportanlage Haspe statt. Hierzu wird die Verwaltung gebeten, die ersten Informationen zu dieser Prüfung bekannt zu geben.

 

 

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Beschluss:

 

Der Sport- und Freizeitausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, den folgenden Beschluss zu fassen:

 

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit den Vereinen SV Fortuna Hagen und dem Hasper Sportverein, kurzfristig die Möglichkeit der baulich getrennten Unterbringung beider Vereine, einschließlich notwendiger Räume für die Unterbringung von Sportmaterialien, Sportgeräte etc. in einem Vereinsheim bzw. Funktionsgebäude zu prüfen. Die Prüfung erstreckt sich sowohl auf die Nutzung vorhandener Räume als auch etwaiger Anbaumaßnahmen.

 

  1. Die nächste Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses findet in der Bezirkssportanlage Haspe statt. hierzu wird die Verwaltung gebeten, die ersten Informationen zu dieser Prüfung bekannt zu geben.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

3

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

 

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

12

Dagegen:

 

Enthaltungen:

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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