13.12.2005 - 2 100 Einfamilienhausgrundstücke
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 13.12.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Sabine David
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Meier
hält das Ergebnis der Vorlage noch nicht für ausgesprochen positiv. Viele
Verfahren könnten erst 2007 abgeschlossen werden und seien noch mit vielen
Problemen behaftet. Die Verwaltung sollte schleunigst in die Detailarbeit
einsteigen und auch versuchen, noch weitere neue Bebauungsbereiche zu finden.
Für Herrn Dr.
Ramrath liegt die Problematik in der Finanzierung insbesondere der Erschließung.
In der Vorlage fehle der Umsetzungsteil, der auch von der Politik gefordert
worden sei. Dies sei erst der Einstieg. Die Verwaltung sollte beauftragt
werden, weiter zu arbeiten und zeitnah die nächste Stufe – Umsetzung
– anzugehen.
Herr Schenten
gibt zu bedenken, dass ein großer Teil der Maßnahmen ohne Planungsrecht kaum
realisierbar sei. Die Termine seien kaum einhaltbar. Er möchte von der Verwaltung
ein realistisches Zeitraster genannt bekommen. Auch könnten möglicherweise
private Flächen mit einbezogen werden.
Herr Grothe erklärt, dass diese Vorlage eine Bestandsaufnahme als ersten Schritt darstelle. Alles andere wie Finanzierung, Erschließung usw. käme hinzu. Die heutige Beratung solle als Einbringung gesehen werden. In der Zwischenzeit würde zügig hieran weiter gearbeitet. Vorrang sollten die Flächen haben, für die kein Planungsrecht erforderlich sei. Er bitte darum, nicht zu vergessen, dass in Hagen nicht Flächen ohne Ende zur Verfügung ständen. Alle Bebauungsalternativen seien zunächst nur Vorschläge, die sich auch im weiteren Verfahren noch ändern könnten. Auch müsse man die Grundstücksmarktauswirkungen berücksichtigen, wenn die Stadt viele Grundstücke auf den Markt bringe. Dies könne sich sicherlich auf den Preis auswirken.
Herr
Thormählen hält die Vorleistungen der Stadt für viel zu risikobehaftet.
Für Herrn
Marscheider kommt die Kritik der SIHK zu kurz. Es sei auch das Klientel zu
berücksichtigen, welches höhere Preise und größere Grundstücke bezahlen könne.
Abschließend
macht Herr Asbeck den nachfolgenden Beschlussvorschlag, gegen den keine
Bedenken erhoben werden.
