19.04.2018 - 14 Antrag der CDU-FraktionSachstandsbericht: Allge...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Reinke weist darauf hin, dass der Antrag der CDU-Fraktion heute in zweiter Lesung beraten werde. Die Verwaltung habe dazu eine Stellungnahme erstellt und mit den Unterlagen versandt.

 

Herr Goldbach erläutert die Stellungnahme.

Es sei eine sehr komplexe Anfrage gewesen. Man habe zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu allen Fragen Antworten geben können.  

 

Er weist darauf hin, dass er vor der Sitzung eine Mail von Frau Hamann in Bezug auf die Kinderschutzambulanz bekommen habe. Sie habe eine andere Statistik in Bezug auf die Fallzahlen der Kinderschutzambulanz der letzten Jahre. Man habe das in der Kürze der Zeit nicht überprüfen  können.  Er habe Frau Hamann zugesagt, die Abweichungen in den nächsten Tagen bilateral zu klären. Man werde das in der nächsten Sitzung noch einmal darstellen und ggf. berichtigen.     

 

Herr Reinke schlägt vor, die Diskussion abschnittsweise nach dem im Antrag dargestellten Frageblöcken vorzunehmen.

 

● Personelle Situation des ASD

 

Frau Dahl, Herr Groening und Herr Goldbach beantworten Fragen von Herrn Reinke.

 

 

Software-Einsatz

 

Herr Reinke erinnert daran, dass schon vor einigen Jahren hier im Ausschuss darüber diskutiert habe, eine Software einzusetzen, mit der man dokumentieren könne, welche Wirkung die getroffenen  Maßnahmen hätten. Was sei aus diesen Überlegungen geworden? Auch im Rechnungsprüfungsausschuss sei angemerkt worden, dass der EDV-Einsatz in dem Bereich verbesserungswürdig sei. Gebe es dazu eine Stellungnahme?

 

Herr Goldbach nimmt zu den Fragen Stellung.

 

Frau Dahl macht deutlich, dass eine gute Software grundsätzlich Wirksamkeiten in der sozialen Arbeit abbilden könne. Die Voraussetzungen für den Einsatz müssten aber erst einmal geschaffen werden. Man müsste  zum Beispiel zunächst  Ziele und  Kennzahlen festlegen und klären, wie die Wirksamkeit gemessen werden solle. Der Softwareeinsatz sei dabei erst einmal zurückzustellen. Man spreche im kommunalen Bereich bei der Implementierung einer Software  von einem Prozess von drei bis fünf  Jahren.

 

 

Kinderschutzambulanz

 

Herr Reinke weist darauf hin, dass Herr Goldbach vorab bereits zugesagt habe, dass die Dinge geprüft und nachvollzogen würden.

 

Frau Dahl sichert zu, die von Frau Hamann genannten Zahlen mit den vorliegenden Zahlen abzugleichen. Sie gehe aber davon aus, dass man das nicht zu 100 % vergleichen könne. Sie beschreibt die Gründe für die Abweichungen.   

 

 

Statistik

 

Herr Reinke erinnert an den Evaluierungsbericht zu den Frühen Hilfen aus dem letzten Jahr. Dort sei man auch auf die Hilfe zur Erziehung eingegangen. Dem Bericht habe er ganz andere Zahlen entnommen als die, die im letzten Jahr über IT NRW veröffentlicht worden seien. Wie sei das zu erklären?

 

Frau Dahl bestätigt, dass ihr bereits im letzten Jahr bei ihrem Wechsel zur Stadt Hagen aufgefallen sei, dass die Zahlen im Vergleich zu anderen Kommunen weit

auseinandergingen. Sie erläutert die Gründe für die Abweichungen.

 

Frau Dahl beantwortet eine Frage von Herrn Koslowski zu der großen Diskrepanz der 156 Meldungen zu Kindeswohlgefährdungen und den dann tatsächlich  vorliegenden 11 Kindeswohlgefährdungen.

 

Herr Goldbach ergänzt die Ausführungen.

 

Herr Sondermeyer fragt, ob es möglich sei, zu erfahren, von wem die Meldungen stammen, bei denen dann im Anschluss  eine echte Kindeswohlgefährdung festgestellt wird.

 

Frau Dahl antwortet, dass das nicht möglich sei. IT NRW frage die Information anonym ab. Da der subjektive Eindruck in dem Zusammenhang immer eine Rolle spiele,  sei eine solche Auswertung ihres Erachtens auch nicht sinnvoll.

 

Herr Reinke erklärt, dass der Antrag der CDU-Fraktion mit Vorlage der Stellungnahme abgearbeitet sei. Auf die verbleibenden offenen Fragen werde man zu gegebener Zeit zurückkommen.

 

Frau Köppen fragt, wann die Verwaltung berichten könne, wie sich der Restrukturierungsprozess des ASD gestalte.

 

Frau Dahl antwortet, dass ein solcher Prozess bis zur Umsetzung wenigstens zwei Jahre dauere.

 

Herr Goldbach ergänzt zum Thema Fachcontrolling, dass die Gemeindeprüfanstalt (GPA) dabei sei, eine Leistung auszuschreiben, um den Fachbereich bei dem Prozess des Entwicklungs- und Fachcontrollings etc. zu unterstützen. Das werde auch von der GPA bezahlt. Man könne dann bei dem Prozess externes Know How  miteinbinden. Er gehe davon aus, dass man im Herbst dem Ausschuss einen solchen Zeitplan vorstellen könne.   

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Anlagen zur Vorlage

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