15.02.2018 - 1.1 Umsetzung der HSP-Maßnahme 18_49.001 (ehemals 1...

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Wortprotokoll

Herr Söhnchen führt aus, er sähe mit Verwunderung eine Pressemitteilung mit Datum vom Vortag auf dem Tisch liegen und am Tage der Sitzung sei eine Pressemitteilung zu ebendiesem Thema veröffentlicht worden (Anlage1). Herr Söhnchen zitiert: Die Stadt Hagen und die Emil-Schumacher-Stiftung haben sich auf neue Öffnungszeiten für das Hagener Kunstquartier geeinigt. Das Kunstquartier öffnet ab 1. März 2018 an sechs Tagen in der Woche (dienstags bis sonntags), wobei die bislang gültigen Öffnungszeiten (11 Uhr bis 18 Uhr) einvernehmlich um eine Stunde täglich auf 12 bis 18 Uhr gekürzt wurden. Dies werde veröffentlicht, bevor der KWA überhaupt zu dem Thema tage, er wisse nicht, wie er dies finden solle, und bitte um Aufklärung.

 

Frau Kaufmann antwortet, sie könne dies nicht erklären, da die hier als Kopie vorliegenden Pressemitteilung nicht über ihren Schreibtisch gelaufen sei. Dies müsse geklärt werden. Diese Pressemitteilung sei in Absprache mit dem Schumacher Museum erarbeitet worden, von dort stamme auch der Vorschlag, statt einer eintägigen Reduzierung, nämlich am Dienstag, eine grundsätzliche Reduzierung durchzuführen, nämlich von einer Öffnungsstunde täglich. Dies sei auch die Aussage der Vorlage (Anlage 2) welche der Fachbereich Kultur hier vorgelegt habe.

 

Herr Dr. Belgin weist darauf hin, dass dem Wort „einvernehmlich“ hier eine besondere Bedeutung zukäme und ihm diese Einvernehmlichkeit sehr am Herzen gelegen habe. Die Diskussion habe begonnen mit der Idee einer Schließung um einen Tag. Diese Diskussion habe sein müssen, weil man Konsolidierungsmaßnahmen seitens des Rates umzusetzen habe. Man habe mit dem Emil Schumacher Museum gesprochen, dass diese Maßnahme kontraproduktiv sein könne, da ein Museum nicht an zwei Tagen der Woche geschlossen sein sollte. Daraufhin habe Rouven Lotz die Prüfung einer Maßnahme der Reduzierung um eine Stunde pro Öffnungstag vorgeschlagen, auf die man sich relativ schnell habe einigen können, zumal man damit einige tausend Euro mehr sparen könne. Diese Lösung werde nun auch in dieser Pressemitteilung geäußert, welche dem KWA selbstverständlich zuerst vorliegen hätte sollen. Er sei sehr glücklich über die Einigung, da das Kunstquartier nach außen Harmonie ausstrahlen solle und man habe hierüber ja auch einvernehmlich befunden.

 

Herr Asbeck freut sich über die Einigung, denn die ursprünglich seitens der Verwaltung vorgelegte Zielsetzung, das Osthaus Museum zu schließen und möglicherweise das Schumacher Museum offen zu halten, sei ein Unding gewesen. Er hoffe, man sei auch in anderen Dingen ins Gespräch gekommen. Herr Asbeck zeigt sich irritiert, dass dieser Punkt unter Mitteilungen stände, und fragt nach dem Möglichkeit des KWA, hierzu etwas zu sagen. Die Sternchenmaßnahme des Haushalts sei seiner Auffassung nach davon ausgegangen, dass man an einem Wochentag mehr schließe, wogegen er sich von Anfang an ausgesprochen habe. Da man hiervon abweiche, könne man auch auf den Standpunkt stehen, dass der Kulturausschuss sehr wohl dazu eine eigene Meinung haben dürfe, welche aber gleichwohl auf derselben Linie liege würde.

 

Frau Kaufmann weist darauf hin, dass dies so im Verwaltungsvorstand diskutiert worden sei. Dies sei ein Teil des verabschiedeten Haushaltsplans gewesen und Teil der Konsolidierungsmaßnahmen, und somit sei keine gesonderte Beratung notwendig gewesen.

Herr Söhnchen sieht anhand der Wortbeiträge keine weiteren Klärungsbedarf und verweist auf die kommende Ratssitzung.

 

 

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Beschluss:

 

 

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Zur Kenntnis genommen

 

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Anlagen

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