29.11.2017 - 6.11 Bürger für Hohenlimburg: Defibrillatoren in Spo...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Schmidt erläutert den Dringlichkeitsantrag.

 

Herr Krippner informiert darüber, dass der Verband für Sport in Zusammenarbeit mit dem Hohenlimburger Apotheker Herrn Tews drei Defibrillatoren für Hohenlimburger Sportstätten angeschafft hat, einer davon für die Rundturnhalle in Elsey. Zu diesem Zeitpunkt teilte die Stadt Hagen bereits mit, dass sie nicht für eventuelle Folgekosten für Wartung und Instandhaltung aufkommen wird.

Der Defibrillator in der Rundturnhalle musste aufgrund seines Ablaufdatums ausgetauscht werden. Die Kosten für einen neuen Defibrillator werden abermals durch eine großzügige Spende von Herrn Tews und dem Verband für Sport übernommen.

Es sollte doch möglich sein, dass zum Beispiel ein Objektbetreuer oder die Vereinsmitglieder auf das Gerät achten und einen entsprechenden Hinweis geben nnen, wenn sich die Betriebslampe des Defibrillators verändert.

 

Herr Leisten unterstützt den Antrag.

 

Herr Dahlhaus erläutert, dass die Stadt Hagen mehrere Defibrillatoren für ihre städtischen Gebäude angeschafft hat, für das Rathaus I, Rathaus II, Rathaus Hohenlimburg und das Ordnungsamt.

Er selbst ist als Gerätebeauftragter benannt worden, so dass es seine Aufgabe ist, einmal im Jahr eine Sichtkontrolle durchzuführen, ob die Defibrillatoren noch in Ordnung sind. Zudem führen die Defibrillatoren täglich oder wöchentlich Selbsttests durch und signalisieren durch Ton oder Licht, ob sie noch funktionsfähig sind.

 

Batterien und Pads der Defibrillatoren müssen in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden. Einmal im Jahr werden von der Arbeitssicherheit der Stadt Hagen Unterweisungen mit den Defibrillatoren für die städtischen MitarbeiterInnen angeboten, somit ist die jährliche Funktionskontrolle gegeben.

 

Herr Krippner wirbt dafür, dass im Rathaus Hohenlimburg mehrere Personen eine Ersthelferausbildung machen, um möglichst viele qualifizierte Helfer vor Ort zu haben.

 

Herr Schmidt fragt nach, ob sich Herr Dahlhaus nur für die Geräte zuständig sieht, die die Stadt Hagen angeschafft hat, oder auch für die bereits vorhandenen Geräte in der Rundturnhalle und am Kirchenberg.

 

Herr Dahlhaus bestätigt, dass seine Zuständigkeit nur für die Defibrillatoren gilt, die durch die Stadt Hagen angeschafft wurden, für diese Geräte wurde er als Gerätebeauftragter benannt.

 

Herr Ullrich und Herr Strüwer äußern ihr Unverständnis dafür, dass sich die Stadt Hagen nicht in der Lage sieht, die zusätzlich in den Sportstätten vorhandenen Defibrillatoren mit zu beaufsichtigen, zumal es dafür offenbar keinen wesentlich erhöhten Zeitaufwand bedarf und für eine Sichtprüfung außerdem keine spezielle Ausbildung nötig ist.

 

Herr Leisten macht den Vorschlag, Defibrillatoren als Schenkung an die Stadt Hagen abzugeben, somit ist die Stadt Hagen Eigentümer und in der Folge zuständig für die Instandhaltung und Wartung.

 

Herr Krippner verdeutlicht nochmal die minimale Erwartung, dass ein Objektbetreuer vor Ort die Kontrollleuchte des Defibrillators prüft und bei Bedarf einen Hinweis an den Verband für Sport oder an Herrn Tews gibt, dass Handlungsbedarf besteht.

 

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Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, unverzüglich für die regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Defibrillatoren in den städtischen Sportstätten in Hohenlimburg durch die Verwaltung beziehungsweise durch einen geeigneten stadteigenen Betrieb zu sorgen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthalten

CDU

6

 

 

SPD

4

 

 

Bürger für Hohenlimburg

3

 

 

Bündnis 90 / Die Grünen

1

 

 

HAGEN AKTIV

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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