07.11.2017 - 3.1 Anfrage der Fraktion Hagen Aktiv nach § 5 der G...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Söhnchen erwähnt, dass der Punkt 0936/2017 (Anfrage der Fraktion Hagen Aktiv nach § 5 der GeschO hier: Hagener Veranstaltungen zum Kulturerbejahr 2018) mit dem Punkt 0988/2017 (Europäisches Jahr des Kulturerbes 20189 in Einklang gebracht werden könnten.

 

Herr Arndt weist darauf hin, dass der Bund mit den Ländern zusammen die Anregungen des nationalen Komitees für Denkmalpflege aufgegriffen habe und die Bundesregierung sich bereit erklärt habe, 3,6 Mio. Euro für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Herr Arndt nennt die Internetadresse www.dnk.de, welche den Zugang zu Anträgen für Fördermittel zu konkreten Veranstaltungen und zu gut erklärten Beispielen für die Antragsstellung eröffne. Die Fraktion Hagen Aktiv möchte wissen, inwieweit sich die Stadt Hagen an diesen Veranstaltungsreihen beteilige.

 

Herr Dr. Blank führt aus, dass es zwar zahlreiche Fördermöglichkeiten gäbe, die Stadt Hagen müsse aber Eigenmittel bereit stellen, teilweise 30 oder 40 %, so dass es angesichts der Haushaltslage so gut wie ausgeschlossen sei, entsprechende Anträge zu stellen, zumal diese z.T. vom Regierungspräsidium genehmigt werden müssten. Die Stadt Hagen habe aber auch eigene Angebote geplant. Herr Dr. Blank stellt diese Angebote anhand der Vorlage 0988/2017 vor und weist darauf hin, dass kurzfristig weitere Angebote und Kooperationen hinzu kommen könnten.

 

Herr Söhnchen bewertet dies als umfangreiche Beantwortung der Fragen, auch wenn die Maßnahmen nicht auf dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz fußten.

 

Herr Arndt erinnert an die viele schönen Jugendstilhäuser, u.a. in der Voerder Straße, diese ließen sich leider nicht in der Vorlage wiederfinden.

 

Frau Dr. Schulte nimmt Stellung dazu, dass der Hohenhof explizit nicht vorkäme, da dort Bauarbeiten stattfänden, er werde aber im Baushausjahr eine Rolle spielen und selbst zum Exponat werden. Aktuell würde dort die Mauer im Außenbereich mit hohem finanziellen Aufwand saniert werden. Nun habe man auch Instandsetzungs- und Restaurierungsbedarf im Innenbereich festgestellt, dessen Zustand auf dem der Erstöffnung des Hohenhofs als Museum im Jahr 1984 fuße. Hierzu habe man eine task force gebildet mit der Bauunterhaltung und der Denkmalpflege sowie dem Fachbereich 49, wo die Maßnahmen für das kommende Jahr definiert würden für das Innere und den Garten. Frau Dr. Schulte ergänzt, darüber hinaus würde es zur Jugendstilarchitektur immer fortlaufend Angebote geben, insbesondere mit den Stadtteilführungen von Frau Dr. May und Herrn Eckhoff.

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Beschluss:

 

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Anlagen zur Vorlage