06.12.2005 - 8 Bebauungsplanentwurf Nr. 5/00 (523) -Garenfeld ...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Frau Roth vom Fachbereich Stadtentwicklung, Planen und Wohnen stellt den Bebauungsplanentwurf vor.

 

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Der Landschaftsbeirat spricht sich deutlich gegen die geplanten Ausgleichsmaßnahmen in Dahl aus. Die Gründe sind:

Fehlender Ausgleich vor Ort (Vorschlag des Beirates: Wiederherstellung von Grünlandbiotopen im betroffenen Raum); Fehlende Anknüpfung des Ausgleiches an die Funktionalität und statt dessen investororientierter Ausgleich mit dem Ziel einer kostengünstigen Waldsanierung;

 

Wegen des Lebensraumes der Schleiereule und des Steinkauzes (nach BNatSchG Streng geschützt!) seien die Lebensraumansprüche in der Planung zu berücksichtigen.

 

Der Landschaftsbeirat bemängelt die planungsrechtlichen Vorgaben. Die Abwägung fehle vollständig. Nach neuem Recht müsse das Plangebiet deutlich erweitert werden um Aussagen zu Verkehrslärm, Verkehrsbelastung (Umweltprüfung) Landschaftsbild etc. treffen zu können. Als schlechtes Beispiel wird auf die Auswirkung der Reithalle “Lobbe” auf das Landschaftsbild hingewiesen.

Für die alte Hofesstelle “Lobbe” sei die Kompensationsfläche der Bebauung zum Opfer gefallen. Hier sei zumindest der doppelte Ausgleich vorzusehen.

 

Es entstehen auch inhaltliche Fragen zur Eingriffsregelung, wie lange Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen erhalten werden müssen oder ob und wie die Kompensationsflächen dinglich gesichert werden.

An dieser Stelle bittet Herr Thiel um einen Bericht der Verwaltung.

 

 

 

Beschluss:

Der Landschaftsbeirat empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, den Bebauungsplanentwurf Nr. 5/00 (523)- Garenfeld Gräwecken- abzulehnen, weil

1.       keine Kompensation im Bereich des Plangebietes vorgesehen ist,  obgleich dies möglich wäre (siehe den parallel beratenen Bebauungsplan Nr. 4/02 (545) Gewerbliche Baufläche Villigster Straße/ Steinbergweg) und

2.       kein gleichartiger Ausgleich vorgenommen wurde.

 

Der Landschaftsbeirat bittet die Verwaltung zu überprüfen, ob von der Planung eine Kompensationsfläche im Bereich der Hofesstelle Lobbe (Obstwiese) betroffen ist und damit doppelt zu kompensieren wäre.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen: