07.11.2017 - 5.1 Konzept Kreativ.Quartier Wehringhausen

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Maik Schumacher von Quartiersmanagement Wehringhausen stellt anhand der Vorlage 0537/2017 das Konzept und die Initiative Kreativ.Quartier Wehringhausen vor. Zum Förderprogramm Soziale Stadt zähle ein Handlungskonzept, in welchem Potentiale im Kreativbereich aufgezeigt gewesen seien, und im Rahmen der Suche nach Förderungsmöglichkeiten sei man auf ecce (european centre for creative economy) aufmerksam worden, die ein Förderprogramm unter dem Titel „Kreativquartiere Ruhr“ mit quartiersbezogenen Maßnahmen verwalten würden. Um weiterhin in Wehringhausen fördern zu können, benötige ecce ein Konzept für das Quartier, welches von der Kommune im Rat beschlossen zu sein habe.

 

Herr Walter räumt ein, an dem Papier inhaltlich nichts kritisieren zu haben, seiner Ansicht nach bestehe aber ein „Kernproblem“ von Wehringhausen darin, dass man Bevölkerungsgruppen habe, die zwar häufig nah aneinander lebten, aber im normalen Alltag und bei Veranstaltungen nicht in Kontakt träten. Das Multikulturelle bestünde darin, dass die eine Kultur hier, die andere da lebe. Sei daran gedacht, neben der Förderung auch das Miteinander zu stärken, damit aus dem Nebeneinander kein Gegeneinander werde?

 

Maik Schumacher entgegnet, dass man das eine tue, ohne das andere zu lassen. Es sei richtig, dass viele Projekte, die zur Zeit umgesetzt würden, einen deutlich integrativen Charakter haben würden. Grundsätzlich seien es besonders die im Bereich der Subkultur zu verortenden Gruppen wie „Kunst vor Ort“ oder das Repaircafe, die diese Aspekte berücksichtigten, und mit diesen Bevölkerungsgruppen Projekte umsetzten. Im Konzept habe man dies nicht so stark wie möglich verdeutlicht, die Aufgabe sei aber vor Ort erkannt, und man sei in diesem Bereich tätig, sofern möglich und auch personell unterstützbar.

 

Herr Asbeck hält die angesprochenen Maßnahmen für sehr sinnvoll und begrüßenswert. Entscheidend in Wehringhausen seien aber Investitionen in stadtplanerischer Hinsicht. Ihm fehle das Zusammenspiel zwischen den hier genannten Maßnahmen und den in Wehringhausen beabsichtigten Investitionen, dem Abriss von alten Gebäuden, den Investitionen in Plätze. Auch wenn dies eher Themen des Stadtentwicklungsausschusses seien, fehle hier in dem gesamten Bericht die Verzahnung.

 

Maik Schumacher begründet dies damit, dass es hier im Wesentlichen um die Kulturakteure ginge, zu trennen sei Kultur und Stadtraum natürlich nicht. In einem solchen Konzept könne man nicht alle konkreten Projekte wie z.B. den Hochbunker nennen.

 

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt das Konzept zur Kenntnis.

 

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Beschluss:

Die Beschlussvorlage wird zur Kenntnis genommen.

 

 

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Anlagen zur Vorlage