26.09.2017 - 7 Gewaltschutzleitfaden für die Unterbringung von...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Di., 26.09.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Ann-Kathrin Splitt
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Völker und Frau Schwarze stellen den Gewaltschutzleitfaden für die Unterbringung von geflüchteten Menschen in Hagen vor.
Frau Kaufmann berichtet, dass gerade in Bezug auf sexuelle Gewalt in Flüchtlingsunterkünften immer wieder die Forderung erhoben worden sei, tätig zu werden. Sie sei sehr froh, dass dieser Gewaltschutzleitfaden nunmehr vorliege und jede in diesem Bereich tätige Person mit diesem Thema befasst werde. Da es keine Sammelunterkünfte mehr gebe, seien gewisse Gefahren durch Religion und Kultur schon ausgeschlossen. Die Sensibilität und Fachlichkeit bei den Mitarbeitern sei gegeben.
Herr Quadt fragt, was geflüchtete Menschen tun könnten, wenn die Gewalt nicht von Mitbewohnern sondern von Mitarbeitern ausgehe.
Frau Völker und Frau Schwarze beantworten die Frage. Es gebe auch Schulungen für die geflüchteten Menschen. Sie würden darüber aufgeklärt, was in Deutschland verboten sei und wo sie sich Hilfe holen könnten. Die Aufklärung darüber, was zu tun sei, erfolge auf beiden Seiten. Man versuche von Anfang an, die Menschen schnell zu vernetzen, unter anderem auch mit Beratungsstellen.
Die Frage von Herrn Quadt, ob auch eine gegenseitige Kontrolle unter den Mitarbeitern stattfinde, wird bejaht.
Frau Sauerwein regt an, in einem gewissen Abstand von einem halben oder dreiviertel Jahr erneut über die gemachten Erfahrungen zu berichten.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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336,5 kB
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