06.12.2005 - 4.3 Gemeinsamer Vorschlag der CDU- und der SPD-Frak...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 06.12.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Klaus Backhaus
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
An der anschließenden Aussprache beteiligen sich die Herren Homm, Glaeser, Manfred Weber und Löwenstein und für die Verwaltung die Herren Grothe und Strähler.
Herr Homm zeigt sich zufrieden mit dem gemeinsamen Antrag von CDU und SPD zur Aufwertung des Stadtteiles Oberhagen, der lange Zeit benachteiligt wurde und durch den Stadtumbau West eine erhebliche Aufwertung erfahren wird.
Herr Glaeser ergänzt in diesem Zusammenhang, dass wohl die gesamte Bezirksvertretung geschlossen hinter diesem Antrag stehe.
Herr Grothe erklärt, dass an erster
Stelle zum Stadtumbau West die Erstellung eine Konzeption stehen müsse. Diese
Konzeption kann noch nicht realisiert werden, da die entsprechenden Mittel noch
nicht zur Verfügung stehen. Daher kann die Prioritätenliste in 5-Punkte-Form
zurzeit nur zur Kenntnis genommen werden. Ob eine entsprechende Abarbeitung im
Rahmen des Stadtteilentwicklungskonzeptes erfolgt oder ob andere Punkte noch
hinzu kommen, kann noch nicht abschließend gesagt werden.
Erklärend hierzu begründete Herr
Glaeser den ersten Punkt des Antrages dahingehend, dass es für den Stadtteil
auch zu einer Entlastung bezüglich des Fun-Parks kommen soll.
Auf die Nachfrage von Herrn Homm
bestätigt Herr Grothe, dass es für Oberhagen ein eigenes Quartiermanagement
geben soll und nicht ein gemeinsames mit Wehringhausen.
Auf die Bitte von Herrn Manfred Weber,
die kleineren Parteien in Zukunft auch an solch einem Antrag zu beteiligen,
sagt Herr Löwenstein, dass es sich ursprünglich um fast zwei gleichlautende
Anträge gehandelt habe, die dann zu einem zusammengefasst wurden.
Jedoch könne in Zukunft solch ein
Antrag auch durch die interfraktionellen Gespräche entsprechend koordiniert
werden.
Herr Grothe bittet im Zusammenhang mit
dem ersten Punkt des Antrages um Unterstützung der Bezirksvertretung bei der
Umsetzung eines entsprechenden Bebauungsplanes, da dort auch Grundstücke zu
diesem Zweck von den dort angesiedelten Gewerbetreibenden, veräußert werden
müssten.
Herr Glaeser sagt diese Unterstützung
zu.
Beschluss:
1.
Die
Bezirksvertretung Hagen-Mitte beauftragt die Verwaltung, Möglichkeiten für die
Neuregelung der Verkehrsanbindung des Fun-Parks auf eine kurzfristige Umsetzbarkeit
zu überprüfen. Dabei geht es um
-
den aus
Richtung Volmeanstieg über die Volmetalstraße kommenden Verkehr, Neubau einer
Stichstraße von der Eilper Straße (Mark-E) in Richtung Elisabethstraße auf das
Elbersgelände bzw. Busdepot
-
Bau einer
Fußgängerbrücke über die Volme als Verbindungsachse Stadthalle/ Parkhausanlage
Fun-Park.
2.
Die
Bezirksvertretung Hagen-Mitte beauftragt die Verwaltung, Möglichkeiten zur Umgestaltung
der Kreuzungsbereiche Frankfurter/Hochstraße
und Hoch-/Jägerstraße aufzuzeigen. Der Parkplatz Hoch-/Frankfurter
Straße und der Grünstreifen auf der Frankfurter Straße (vor dem ehemaligen
Verwaltungsgebäude Hagener Straßenbahn) sollten in die Überlegungen mit
einbezogen werden.
3.
Die
Bezirksvertretung Hagen-Mitte beauftragt die Verwaltung, für den Bahnhof in
Oberhagen Umgestaltungspläne zu erarbeiten. Die Verwaltung möge sich darüber
hinaus mit den Verantwortlichen der DG AG (Nahverkehr) in Verbindung setzen,
damit der Bahnsteig den Triebfahrzeugen (Länge und Höhe) angepasst wird.
4.
Die Verwaltung
wird beauftragt, für die Sanierung der Pavillon-Anlage am Märkischen Ring eine
Konzeption zu erarbeiten. Hierbei sind gegebenenfalls auch der Abriss des
vorhandenen Baukörpers und der Bau einer neuen Anlage zu berücksichtigen.
5.
Die
Bezirksvertretung Hagen-Mitte beauftragt die Verwaltung, Möglichkeiten zur Gestaltung
der Tuchmacherstraße und ihrer Gebäude aufzuzeigen. Dabei geht es im Einzelnen
um
-
die
Optimierung der Straßenbeleuchtung
-
die
Aufwertung der Fassaden
-
die
Umnutzung, Verschönerung und Gestaltung des Bunkers in der Dödterstraße
-
die
Entfernung der Litfasssäule und Neugestaltung des betreffenden Bereiches
-
die
Umgestaltung des Parkplatzes Ecke Frankfurter/Möllenhofstraße
Mittel für diese Maßnahmen sind im Rahmen des Projektes “Stadtumbau
West” bereitzustellen. Die in der Aufstellung aufgeführte Reihenfolge
stellt gleichzeitig eine Priorität bezüglich der Realisierung dar. Der BV-Mitte
ist regelmäßig über den Sachstand zu berichten.
