03.05.2017 - 3.1 Vorschlag der CDU-Franktion: Verkehrssituation ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

3.1

 

Frau Peddinghaus berichtet über einige Bürgerbeschwerden, sie gehöre ebenfalls dazu, dass an der Baustelle über teilweise lange Zeiträume nicht gearbeitet werde.

Derzeit wurden die Arbeiten wohl wieder aufgenommen. Dennoch gebe es eine weitere Baustelle auf der Heedfelder Straße, die entgegen den Ausführungen in der Mitteilung (Anlage 3) zunächst zwar abgeschlossen gewesen sei aber seit heute erneut wieder eingerichtet wurde. Aufgrund der häufigen Staus stehen die Fahrzeuge auf der nur einseitig nutzbaren Fahrspur auch dann noch, wenn der Gegenverkehr bereits Grün habe und so nicht fahren könne. Eine kurzfristige Lösung sei, den dortigen Bauarbeiter aufzufordern, den Verkehr von Hand zu regeln, damit es überhaupt weitergehe.

 

Herr Neuhaus fügt zur Situation hinzu, dass die Hausteile nur über die Landstraße auf das Grundstück gelangen können und aus diesen unglücklichen Umständen die Baustelle wieder notwendig wurde. Dennoch müsse der Unternehmer dazu verpflichtet werden, den Verkehr so zu regeln, dass keine dieser Rückstaus entstehen und die Fahrzeuge auf den Gleisen stünden.

 

Herr Kirchhoff nimmt die bei der Verwaltung bisher unbekannte Tatsache mit, dass die Baustelle an der Heedfelder Straße erneut eingerichtet wurde und leitet dies an die Straßenverkehrsbehörde weiter.

Weiterhin informiert er ausführlich über die Baustelleneinrichtungen mit den 3 Grünphasen, die sich auf der B 54 aber auch von Heedfeld herunter kommend befinden und jeweils eigene Wartezeiten haben. Problematisch werde es, wenn die Züge kommen. Dann muss ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn manuell den Verkehr regeln. Leider lasse sich aber an der Baustelle und den damit einhergehenden Wartezeiten seitens der Verwaltung nichts ändern.

 

Herr Gebhard entgegnet den Ausführungen des Herrn Kirchhoff damit, dass es insgesamt 4 Grünphasen gebe, nämlich die Heedfelder Straße, die Fahrtrichtung Dahlerbrück, die Fahrtrichtung Hagen von Dahlerbrück und der Bührener Weg. Dazu komme noch der Bahnübergang. So habe er die Information erhalten, dass der Mitarbeiter der Deutschen Bahn die Schranken schließe, sobald der Zug aus dem Hagener Hauptbahnhof fahre. Darüber hinaus müsse der Zug erst aus dem Bahnhof sein, bevor die Ampelanlage wieder laufe. So habe er selbst, nachdem beide Züge weg waren, eine Zeit von 8 Minuten gemessen, bevor die Ampelanlage wieder ihren Betrieb aufgenommen habe. Und genau dafür habe der Bürger kein Verständnis, wenn 8 Minuten lang gar nichts passiere, also jede Ampel Rot anzeige, was wiederum zu der Problematik führe, dass Fahrzeuge in dieser Zeit über Rot fahren.

Auch könne er die Aussage der Polizei nicht nachvollziehen. So müsse in den Hauptverkehrszeiten kontrolliert werden, insbesondere morgens ab 6.30 Uhr.

 

Wenn man es besser regeln könnte, so Herr Kirchhoff, würde man es sicher tun. Leider lasse sich aufgrund des Zugverkehrs die notwendigen manuellen Regelungen der Deutschen Bahn, die die voreingestellten Ampelphasen unterbrechen, keine bessere Lösung herbeiführen.

 

Frau Köppen kritisiert insbesondere in dieser schwierigen Situation die Tatsache, dass dort über einen so langen Zeitraum gar nicht gearbeitet wird. Ihr sei von 4 Wochen berichtet worden. In Breckerfeld hieß es, dass der Kreisverkehr zur Kirmes fertiggestellt sein müsse, was dann auch der Fall war. Auch hier müsse man Wege finden, die Arbeiten beschleunigt durchzuführen und nicht, wie geschehen, die Baustelle ruhen zu lassen, was die Situation unendlich lange herauszögere. 

 

Herr Kirchhoff erklärt dazu, dass die Bauzeiten sich aufgrund technischer Probleme verlängern, die nicht vorhersehbar waren. Sicher habe er Verständnis für den Ärger der betroffenenrger, den sicher jeder empfindet in einer solchen Lage. Dennoch sehe man keine Möglichkeit eine Verbesserung herbeizuführen.

 

Hauptproblem, so Frau Peddinghaus, sehe sie in der Ampeleinstellung, die fehlerhaft den Verkehr regelt. So habe sie vom Bührener Weg kommend an der roten Ampel gestanden. Die Fahrzeuge aus Schalksmühle kommend fuhren gerade. Danach hätte eigentlich ihre Grünphase beginnen müssen, was aber nicht der Fall gewesen sei, sondern eine andere Richtung habe Grün bekommen. Danach habe erneut die Grünphase für die aus Schalksmühle kommend begonnen. Nach 15 Minuten habe sie die Polizei angerufen, die Situation erklärt und die Aussage erhalten, dass sie sich strafbar mache, wenn sie über Rot fahre und etwas passiere. Diesen Fehler habe sie vor Ort auch dem zuständigen Ampelmenschen mitgeteilt, der ihr versichert habe, dass alles in Ordnung sei, was aber offensichtlich nicht der Fall war.

 

Genau diese Dinge, so Herr Gebhard, ärgern die Betroffenen. Man macht auf offensichtliche Fehler aufmerksam und erhält die Antwort, dass alles in Ordnung sei. Die Aussagen sind zu überprüfen und Fehler entsprechend zu beheben.

Auch ist er der Auffassung, dass man die beschriebenen technischen Probleme durch Probebohrungen im Vorfeld tte feststellen können.

 

Herr Huyeng sagt zu, dass alle heutigen Anregungen zur Prüfung mit in die Verwaltung genommen werden. Die gewünschten Verbesserungen könne er aber nicht versprechen. So gebe es manchmal Dinge, auf die man keinen Einfluss nehmen könne. Darüber hinaus sollen die Arbeiten im September abgeschlossen sein.

 

Um die heutigen Schilderungen zu unterstreichen, verliest Herr Dahme einen entsprechenden Beschlussvorschlag über den wie folgt abgestimmt wird:

 

 

 

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl beauftragt die Verwaltung gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG, im Rahmen der nötigen Sicherheitsaspekte geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die unverhältnismäßig langen Wartezeiten für den Straßenverkehr an der Lichtzeichenanlage am Bahnübergang Rummenohl

zu verringern.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

4

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

 

 

 

Die Linke

 

 

 

FDP

1

 

 

AfD

1

 

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

11

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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