29.11.2005 - 7 Übernahme von Ausbildungskräften
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Personalausschusses
- Gremium:
- Personalausschuss
- Datum:
- Di., 29.11.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Stefan Keßen
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Keßen erläutert die
Vorlage.
Herr Peters hat für die
SPD-Fraktion für die Übernahme der Ausbildungskräfte im gewerblich -
technischen Bereich abweichende Vorschläge. Eine 100 %-ige Übernahme sei
derzeit nur für Ausbildungskräfte mit der Prüfungsnote Sehr Gut vorgesehen.
Da diese Note nachweislich selten erzielt werde, sollte der Beschlussvorschlag
dahingehend geändert werden, dass auch Ausbildungskräfte mit der Prüfungsnote
Gut zu 100 % in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen werden.
Ausbildungskräfte mit der Prüfungsnote Ausreichend würden nach dem
vorliegenden Beschlussvorschlag nicht übernommen werden. Die SPD-Fraktion sei
der Meinung, dass die Verwaltung bei entsprechendem Bedarf auch diese
Ausbildungskräfte übernehmen sollte. Der Beschlussvorschlag sollte daher in der
Weise abgeändert werden, dass die Ausbildungskräfte mit der Prüfungsnote
Befriedigend und Ausreichend gleich behandelt werden. Falls der
entsprechende Bedarf vorhanden sei, würde nach dem vorliegenden Beschlussvorschlag
bei einer zu treffenden Personalauswahl letztlich die Prüfungsnote
ausschlaggebend sein.
Herr Asbeck bezweifelt die
Nachvollziehbarkeit der Vorlage. Auf der einen Seite werde der notwendige
Personalabbau thematisiert, auf der anderen Seite werde von der Verwaltung
Bedarf angemeldet. Der Beschluss aus dem Jahre 2004 werde durch den neuen
Beschlussvorschlag konterkariert. Es bestehe noch weiterer Informations- und
Beratungsbedarf. Die Vorlage sollte daher zunächst zurückgestellt werden.
Herr Gregull erklärt, dass
die Verwaltung die Übernahme von Auszubildenden z.T. durch Kompensationen aus
der Altersteilzeit refinanziere. Der Abbau von Personal z.B. durch
Altersteilzeit beinhalte natürlich eine kurzfristige kostenmäßige Entlastung,
die aufgrund der haushaltsrechtlichen Lage dringend erforderlich sei.
Gleichwohl werde bereits jetzt deutlich, dass
durch die Altersstruktur in der Verwaltung zukünftig große Probleme
entstehen könnten. Im Sinne einer ordnungsgemäßen Personalentwicklung und
Personalplanung, auch über den Konsolidierungszeitraum hinaus, sei es deshalb
unerlässlich auch auf lange Sicht zu planen. Die Vorlage beinhalte diese
Interessenabwägung.
Frau Kingreen, Herr
Peters, Herr Brandau und Herr Asbeck diskutieren über die
Vorlage. Es geht um die Altersstruktur der Verwaltung, die bedarfsgerechte
Ausbildung, die Einstellung von Ausbildungskräften über den Bedarf hinaus im
gewerblich-technischen Bereich und den Leistungsaspekt bei der Übernahme von
Ausbildungskräften.
Herr Röspel stellt im
Einvernehmen mit den Ausschussmitgliedern fest, dass weitergehender
Beratungsbedarf besteht. Er bittet die Verwaltung, für die nächste Sitzung des
Personalausschusses die Altersstruktur der Verwaltung aufzuzeigen, eventuelle
Mangelbereiche, in denen entsprechender Bedarf besteht oder in Zukunft bestehen
wird, aufzuzeigen und die Kompensation durch die Altersteilzeit deutlich zu
machen. Die Fragestellung, inwieweit wird bedarfsgerecht ausgebildet auch im
Hinblick auf Stellenfortfälle durch z.B. Altersteilzeit sollte durch die
Verwaltung beantwortet werden.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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346,3 kB
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