24.11.2005 - 2 Anfrage der FDP-Fraktion gemäß § 10 Absatz 1 d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Do., 24.11.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 46 Theater Hagen/Philharmonisches Orchester Hagen
- Bearbeitung:
- Bianca Hilken
Wortprotokoll
Herr Schöne berichtet, Herr
Grothe habe ihn beauftragt, die Anfrage der FDP-Fraktion heute in dieser
Sitzung zu beantworten, da er selbst nicht anwesend sein könne.
Herr Schöne trägt vor,
aufgrund der Einrichtung des Eigenbetriebes GWH Gebäudewirtschaft Hagen seien
die Kosten für das Gebäudemanagement auf die einzelnen Unterabschnitte des
Haushaltsplanes aufgeteilt worden. Dies betreffe alle Bereiche der Verwaltung.
Bisher seien diese Kosten zum größten Teil zentral im Haushalt veranschlagt
worden.
Das technische Gebäudemanagement umfasse folgende Leistungen :
-
Energiekosten
-
Bauunterhaltungskosten
-
Instandsetzungen
-
Brandschutzmaßnahmen
Das infrastrukturelle Gebäudemangement
umfasse:
-
Kosten der Gebäudereinigung (Personal- und Sachkosten)
-
Objektbetreuungskosten
-
Kosten der Wach- und Aufsichtsdienste
Herr Schöne betont dabei,
diese Veranschlagung bedeute keine Ausweitung des Ausgabebudgets des Theaters.
Frau Suda ist mit dieser Darstellung zunächst
zufrieden. Man werde weitersehen, wenn der Bericht des Rechnungsprüfungsamtes
vorliege.
Herr Schöne stellt klar, daß sich der Bericht des RPA nicht auf
diesen Bereich beziehen wird.
Bezüglich
der weiteren Entwicklung gebe es Überlegungen, ob eventuell andere
Rechtsformen des Theaters sinnvoller
seien. Er sei dabei, alle Gesichtspunkte zu prüfen und aufzubereiten.
Ziel bleibe, die Kosten zu senken und die Eigenständigkeit
des Theaters zu sichern.
Nun komme besonders die Zeitproblematik hinzu.
Wenn man einen neuen Intendanten wählen wolle, brauche dies
ein Jahr Vorlauf, das bedeute, die Stelle müsse Anfang 2006 ausgeschrieben
werden. In dieser Ausschreibung müsse
man aber klar formulieren, wohin der
Weg zukünftig gehen soll. Daher sei es dringend erforderlich, in einer der
nächsten Sitzungen zu entscheiden, welche Richtung man einschlagen wolle.
Gleichzeitig sei es ratsam, eine
Findungskommission zu bilden und in den nächsten Wochen vorzubereiten,
wer der Kommission angehören soll.
Frau Suda bedankt sich für diese Ausführungen. Die eventuell im
Dezember geplante Sondersitzung des KWA solle ursprünglich dem Bericht des
Rechnungsprüfungsamtes dienen. Die Abstimmung über zukünftige Form des Theaters
müsse auch mit dem neuen Dezernenten abgestimmt werden, daher befinde man sich
in einer schwierigen Situation.
Frau Asbeck regt an, die Findungskommission ruhig schon vorher
anzudenken.
Frau Suda sieht in der Besetzung kein Problem, da ohnehin der gleiche
Personenkreis der Kommission angehören werde.
Herr Jobst erinnert, es sei eine Übersicht über die einzelnen
denkbaren Modelle zugesagt worden, für den Entscheidungsprozess sei es
hilfreich, sie auch rechtzeitig zu bekommen.
Herr Fritzsche fragt Herrn Schöne, ob das überhaupt noch
rechtzeitig zu bewältigen sei.
Herr Schöne antwortet, er werde es schaffen müssen.
Frau Suda apelliert, man werde sich gemeinsam mit den Fraktionen und
allen Beteiligten bemühen, einen Weg zu finden, der neue Dezernent müsse in den
Entscheidungsprozess mit eingebunden werden.
