08.11.2005 - 4 Evolutionspark Hagen, Entwicklungsbereichhier: ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Hauck, Amt für Immobilien und Beteiligungen, erläutert die formellen Schritte des Vorhabens, Frau Hobein, Historisches Zentrum Hagen, die inhaltlichen Aspekte. Grundsätzlich wird klar gemacht, dass man sich im Anfangsstadium der Planung befindet und noch keine Details, z.B. zu Bauwerken, vorstellen könne. Herr Rüsing erklärt, dass er als direkter Nachbar zu dem Projekt nicht an der Abstimmung teilnehmen wird. Unter Beteiligung von Herrn Bühren, Herrn Fähmel, Herrn Rüsing, Herrn Meilwes und Herrn Dr. Kuntze wird erörtert, dass die Planung schon aufgrund des infrastrukturellen Bedarfs (Anlage von Parkplätzen und Wegen) mit einem enormen Flächenverbrauch verbunden ist und im Konflikt mit der derzeitigen landwirtschaftlichen Nutzung und dem Naturschutz steht. Ferner wird zu Bedenken gegeben, dass das Plangebiet bei Realisierung des Vorhabens nicht mehr seine derzeitige Erholungsfunktion erfüllen werde und somit für die Freizeitgestaltung der Hagener Bevölkerung nicht mehr im heutigen Umfang zur Verfügung stehe. Herr Thiel kritisiert die Zerschneidung der Landschaft durch Wege, die Beunruhigung der Natur durch Publikumsverkehr und befürchtet einen rapiden Artenschwund, insbesondere in der Vogelwelt, im Plangebiet. Aus vorgenannten Gründe werde er einem solchem Projekt nie zustimmen. Herr Hauck erklärt, dass sich das Wegenetz an den Planungen des Ruhrtalprojektes orientieren werde und die vorhandene Bahntrasse in das Konzept integriert werden solle. Er betont, dass im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen das Konfliktpotential aufgedeckt werden soll, um dann die Problemfelder der Reihe nach abzuarbeiten. Hierbei könnten sich durchaus auch Synergieeffekte ergeben. Herr Meilwes weist darauf hin, dass es sich bei dem Vorhaben um eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme gem. § 165 BauGB handelt, die grundstücksbindende und somit auch preisbindende Wirkung habe. Er schlägt vor, zunächst keinen Beschluss zu fassen und über das Vorhaben zu einem späteren Zeitpunkt zu entscheiden. Herr Blauscheck bittet die Verwaltung darum, dem Landschaftsbeirat zukünftig die weiteren Vorstellungen zu dem Projekt, wie z.B. Detailpläne, in Form von Arbeitsberichten vorzulegen.

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Beschluss:

 

Der Landschaftsbeirat der Stadt Hagen empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, den Beschluss gem. der Verwaltungsvorlage zu fassen.

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Abstimmungsergebnis:

x

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

Dafür:

          3

Dagegen:

          7

Enthaltungen:

          1

 

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