20.09.2016 - 6 Weitere Nutzung des Hauptschulgebäudes in Vorha...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Di., 20.09.2016
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:07
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Horst Freygang
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Kaufmann nennt die aktuellen Zahlen der Seiteneinsteiger, die seitens des Kommunalen Integrationszentrums noch unterzubringen seien. Derzeit seien noch Beratungsgespräche für 66 Grundschulkinder, 107 Schüler/-innen der Sekundarstufe I und 35 Schüler/-innen der Sekundarstufe II zu führen. Sie dankt den Schulen für die gute Zusammenarbeit, die vor den Sommerferien dazu geführt habe, dass alle bis zu diesem Zeitpunkt in Hagen angekommenen Schüler/-innen versorgt werden konnten. Frau Speckmann ergänzt für ihren Zuständigkeitsbereich der Grundschulen, dass dort noch genügend Plätze vorhanden, die Beratungsgespräche jedoch abzuwarten seien. Frau Pfefferer sieht die Leistungsgrenze bei den Grundschulpädagogen generell als erreicht an, was Frau Speckmann unter dem Hinweis auf das individuelle Vorgehen der einzelnen Schulen mit Seiteneinsteigern relativiert.
Frau Fischbach erkundigt sich, wo die insgesamt 142 Schüler/-innen der Sekundarstufen I und II blieben. Herr Becker verweist auf die in der Vorlage aufgezeigten Lösungen für den Überbrückungszeitraum. Sobald die Kostenschätzungen für die Lösungsansätze der Gesamtschule Eilpe vorlägen, könne tiefer in die Planung eingestiegen werden. Da der Zuzug nach Hagen überwiegend aus EU-Staaten erfolge, sei davon auszugehen, dass dieser anhalten werde. Mitunter müssten dann auch Dinge neu gedacht werden. Herr Hermann streicht die dringende Notwendigkeit der in Vorhalle zu nutzenden Kapazitäten heraus. Es handele sich um den Einstieg in das, was angesichts des offensichtlich fortdauernden Zuzugs ohnehin benötigt würde. Aus diesem Grund sei das Votum zur Verwaltungsvorlage geboten.
Herr Dr. Geiersbach erläutert den von der SPD-Fraktion eingebrachten Antrag und spricht sich für die Aufnahme der räumlichen Schulentwicklung in das integrierte gesamtstädtische Stadtentwicklungskonzept aus. Herr Walter und Frau Pfefferer lehnen für die Fraktionen von CDU und Bündnis 90 / Die Grünen den Antrag ab. Da der Antrag kurzfristig eingebracht worden sei, wird sich darauf verständigt, dass dieser in einer Unterausschusssitzung vor den Herbstferien (Termin ist noch nicht festgelegt) und anschließend im Schulausschuss beraten werden solle. Der Antrag sei nunmehr in 1. Lesung in die Beratungen eingebracht worden. Gegen diese Vorgehensweise erhebt sich kein Widerspruch.
In der Diskussion, an der sich Frau Heukeroth, Frau Kulla, Frau Neuhaus, Frau Pfefferer, Frau Speckmann, Herr Becker, Herr Dr. Geiersbach, Herr Hermann, Herr Römer und Herr Walter beteiligen, wird das weitere Vorgehen bei der Integration kontovers diskutiert. Die Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI) wird aufgezeigt und auf den weiterhin nicht einzuschätzenden Zuzug von Kindern / Jugendlichen im schulfähigen Alter und damit auf die nicht zu prognostizierende Anzahl von Seiteneinsteigern verwiesen. Kritisiert wird die zu lange Dauer des Verfahrens bis die Kinder in der Schule ankämen, die Bustransfers, die nicht pünktlich zur ersten Stunde einträfen und die großen Klassen. Seitens der Schulaufsicht wird betont, dass es die individuelle Förderung schon lange gäbe und die Schulpflichtüberwachung eingehalten werde. Ferner wird näher auf die Situation der Freien Evangelischen Schule Hagen (FESH) im Schulzentrum Wehringhausen eingegangen.
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthaltung |
SPD | 4 |
| 1 |
CDU | 5 |
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Bündnis 90/ Die Grünen |
| 2 |
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Hagen Aktiv | 1 |
|
|
Die Linke |
| 1 |
|
AfD | 1 |
|
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FDP | 1 |
|
|
BfHo/Piraten Hagen | 1 |
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| Einstimmig beschlossen | ||
x | Mit Mehrheit beschlossen | ||
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Dafür: | 13 | ||
Dagegen: | 3 | ||
Enthaltungen: | 1 | ||
Antrag der SPD-Fraktion
Die Verwaltung wird beauftragt, die räumliche Schulentwicklung in Hagen in das integrierte gesamtstädtische Stadtentwicklungskonzept (ISEK) aufzunehmen und darzustellen, wo in Hagen welche Schulformen an welchen Standorten zweckmäßig sind. Dabei soll geprüft werden, ob der angedachte Verkauf des Schulzentrums in Wehringhausen nach der nicht vorhersehbaren Entwicklung der Schülerzahlen in der Stadt noch zeitgemäß ist. Vielmehr sollte untersucht werden, welche Schulformen dort angesiedelt werden können, um das Eröffnen von Teilstandorten zu verhindern.
x | 1. Lesung |
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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215,1 kB
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