30.08.2016 - 4 Schaltung von Ampelphasen

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Wortprotokoll

Herr Homm stellt klar, dass es bei der ursprünglichen Beschlussausfertigung nicht um die Prüfung aller Ampelanlagen ging, sondern nur um Anlagen an neuralgischen Punkten. Er betont noch einmal, dass die Stellungnahme des Fachbereichs Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung zwar auf die Berechnung der Grünphasen eingeht, dies aber nicht von jedem in der berechneten Zeit zu leisten ist.

 

Er führt aus, dass bei dem Beispiel der Verwaltung die Bemessung der Phasen so eng gelegt ist, dass es nicht für alle Straßenbreiten gelten kann.

Die Ausführung der Verwaltung, dass eine generelle Überprüfung der Lichtsignalanlagen aus personellen Gründen nicht zu leisten sei, sei bei der Brisanz  des Themas nicht nachvollziehbar.

Weiterhin sollte bei der Bemessung der Ampelphasen geprüft werden, ob die Überschreitungshilfen für Rollstuhlfahrer, Rollatoren und Kinderwagen beim gezwungenen  Aufenthalt breit genug sind.

 

Die genannten Fußgängerfurten in Düsseldorf sind eine große Erleichterung bei der Entscheidung zum Überqueren von Hauptverkehrsstraßen und von stark befahrenen Nebenstraßen für ältere Menschen mit und ohne Behinderung.

In Bochum läuft zum Beispiel zur Erleichterung für Fußgänger bei einigen Signalanlagen als Warnphase eine Uhrzeit ab.

 

Daher schlägt der Seniorenbeirat vor, dass in Hagen ein Pilotversuch gestartet wird.

Es gibt schon viele Signalanlagen für Fußgänger, bei denen zurzeit  3 Lichtzeichen möglich sind. Hier könnte ohne bauliche Maßnahmen auch noch neben Rot/Grün eine Warnphase eingerichtet werden.

 

Damit der Pilotversuch ohne großen Zeitverlust gestartet werden kann, schlägt der Seniorenbeirat die Ampelanlage Gutenbergstraße/Eugen-Richter-Straße vor.

Ein weiteres Umrüsten der Signalanlagen für Warnphasen könnte bei etwaigen Reparaturen, wo schon drei Lichtzeichen vorhanden sind oder bei Neuaufstellung erfolgen.

 

Herr Homm empfiehlt  den Beschlussvorschlag der Verwaltung abzulehnen und dem Rat der Stadt Hagen zu empfehlen, den Beschlussvorschlag, wie im Antrag beschrieben, zu verfolgen.

 

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Beschluss:

  1. Der Seniorenbeirat lehnt den Beschlussvorschlag des Fachbereichs Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung ab.
  2. Der Seniorenbeirat empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen dem ursprünglichen Beschlussvorschlag zu folgen.

 

Abstimmungsergebnis:

 

X

Einstimmig beschlossen

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

Einstimmig beschlossen